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Ein Spiel- Fünf Meinungen!

Spiele allgemein Bewertung Kritik cantwait #wirsindcool

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266 Antworten in diesem Thema

#221 Cantwait

Cantwait

    DARK SOULS

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Geschrieben 25 January 2017 - 16:37 Uhr

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#222 The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 25 January 2017 - 16:40 Uhr

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#223 KillzonePro

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Geschrieben 31 January 2017 - 21:42 Uhr

Resident Evil VII: Biohazard

Das nenne ich mal ein Comeback! Capcom's Rückbesinnung zur alten RE-Tugend ist ein voller Erfolg und ein angsteinflössendes, intensives Horror-Erlebnis!

Im wahrsten Sinne des Wortes kommt der Horror zurück (nach) ins Haus(e) und als Ethan muss man fortan durch einen der faszinierendsten Häuserkomplexe in Videospielen, die ich bisher gespielt habe, schlendern und die Wahrheit hinter all' dem Mysterium dieser angenehm an Texas Chainsaw Massacre erinnernden Familie und des Hauses aufdecken.

Wunderbares Artdesign (konnte mich nie dran satt sehen) und hat man die kleine Logiklücke des Entkommens durch die Fenster erstmal akzeptiert wartet ein exzellentes immersives Leveldesign, welches nicht nur eine tolle Architektur, sondern auch so einige spielerische und erschreckende Überraschungen offenbart.

Zugegeben, Ethan's übermittelte Reaktion desilussioniert ein wenig die Reaktion des Spielers (der Schritt zur First-Person Perspektive ist der einzig konsequente Schritt gewesen), da er schlichtweg über weite Spieldauer zu teilnahmslos das gesamte Geschehen begleitet. Zudem sind die Rätsel zwar nett und gut designt, ihnen fehlt es aber ein wenig an spielerischer Tiefe. Dafür ist das grundsätzliche Gunplay mit seiner sehr gut balancierten Trägheit sehr angenehm für die Spielerfahrung (ich hatte auf NORMAL nie das Gefühl irgendwann übermächtig zu sein) und die Bossgegner hauen ordentlich rein.

Zwei Kritikpunkte des generellen Echos (wenig Gegnervielfalt und schwächeres letztes Drittel) kann ich jedoch nicht teilen. Ich empfand die Gegnerauswahl als befriedigend und ja, das letzte Drittel entfernt sich von der herausgagenden Architektur und dem Artdesign des Hauses, schmälert in meinen Augen das albtraumhafte Vorankommen jedoch nicht im geringsten.

Lediglich das Ende (bzw. die finale Cutscene) wirkt auf mich ein wenig schlampig zu Ende erzählt bzw. hätte man es nicht noch mehr aus einem Märchenbuch zitieren können.

Ansonsten ist das hier ein ganz heißes Eisen und der erste absolute Höhepunkt des Spielejahres 2017!

PS: Gespielt habe ich es auf der Standard PS4 ohne PSVR.

88/100
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#224 KillzonePro

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Geschrieben 03 February 2017 - 01:45 Uhr

FINAL FANTASY XV

Sobald man die in meinen Augen nicht sonderlich gelungene Open World verlässt und Kapitel 9 anbricht, ist FFXV trotz seiner unzähligen, in dieser Form mir bisher noch nicht untergekommenen, Achterbahnfahrt an Qualität und verschenktem Potential, ein ausgezeichnetes, tieftrauriges und vor Schönheit trotzendes Glanzstück. Bis auf Kapitel 13 (was mich einige Nerven gekostet hat) läuft das Teil storytechnisch auf Hochtouren und liefert zudem eines der denkwürdigsten Enden des Franchise.

Hoffnungslosigkeit, Traum, Sehnsucht, Liebe und Verderben? Ganz gleich, der Spieler selbst wird eine für ihn passende Antwort auf das Finale finden und ja, hätte man diese Linearität von Anfang an an den Tag gelegt und jenes unausgeschöpfte Potential der gesamten Storystruktur genutzt, um tiefer in diese Tragödie und allen voran in diese Beziehung zwischen Luna und Noctis (die beiden haben zusammen eine der schönsten Szenen dieser Spielegeneration) abzutauchen, dann hätte sich sogar mein Liebling FFX gehörig anziehen müssen.

So verlässt man mit einem weinenden und lachenden Auge dieses Fantasy RPG Epos in Eos, da man zu jeder Zeit förmlich ahnt, was das hier alles für ein Ausnahmewerk hätte werden können.

Es ist am Ende tatsächlich so, wie der Youtuber Arcadea schon in seinem Video erklärt hat:

"FINAL FANTASY XV" ist ein unfertiges Meisterwerk mit einer gewissen Zerfahrenheit."

Der Diamant mag nicht von jeder Perspektive fein geschliffen sein, aber immer wieder nimmt man eine Perspektive ein, die jene kristalline Schönheit in Bewunderung wandeln lässt.

86/100
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#225 Cantwait

Cantwait

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Geschrieben 03 February 2017 - 11:03 Uhr

Danke, hab wieder alles auf den neuesten Stand gebracht!


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#226 TiM3_4_P4iN

TiM3_4_P4iN

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Geschrieben 03 February 2017 - 13:08 Uhr

So komplettieren wir das mal

 

Final Fantasy XV

 

Ich hab gut 70 Stunden Spielzeit in das Game investiert und ich muss sagen ich wurde zumindest nicht enttäuscht.

 

Das Spiel hat viele kleine Fehler, z.B. die ewigen Fahrtzeiten, die irgendwann auf den Sack gehen, die sich ständig wiederholenden Nebenmissionen, ständiges von A nach B gelaufe für die Jagdquests, teilweise echt frustrierende KI-Momente der Begleiter und eine anfänglich sehr schwach aufgebaute Story. Auch habe ich das typische epische Intro für ein Final Fantasy vermisst (gut dafür hat man ja dann aber Kingsclaive^^)

 

Nichts desto trotz hat der Spielspaß gestimmt. Es hat Spaß gemacht die Welt zu erkunden, die steigenden Herausforderungen bei den Jagden und die Dungeons zu erforschen.

 

Im späteren Spielverlauf entwickelt sich auch die story zwar sehr schnell, aber zumindest interessant und spannend.

 

Alles in Allem ist es ein Spiel mit dem gewissen Charme von Final Fantasy, aber im Vergleich zu anderen Open World Titeln wie The Witcher einem schwächeren Nebenmissionsdesign oder einer weniger interessanten Welt wie z.B. Fallout 4 mit vielen kleinen Fehlern und fraglichen Designentscheidungen.

 

Trotz dieser ganzen Punkte gebe ich dem Spiel 80/100 Punkte


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#227 Cantwait

Cantwait

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Geschrieben 03 February 2017 - 16:58 Uhr

Final Fantasy XV rauscht damit ganz knapp an der Top 10 vorbei und landet mit 84,8 Punkten auf Rang 11


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#228 Buzz1991

Buzz1991

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Geschrieben 12 February 2017 - 17:35 Uhr

RESIDENT EVIL VII: biohazard (PlayStation VR)

 

Seit über 20 Jahren PlayStation gab es immer wieder Marken, die ein System ausgezeichnet haben und gleichzeitig den Grundstein für ein ganzes Genre setzten. Eine davon ist RESIDENT EVIL. 1996 als der Schrecken vieler Spieler sorgte der erste Teil für eine bis dahin nie dagewesene Gruselatmosphäre und erfand praktisch das Survival-Horror-Genre. Viele Ableger später war die Serie an einem Scheideweg angekommen. Zu sehr hat die Action-orientierte Ausrichtung seit Teil 5 überhandgenommen, Fans fühlten sich verärgert und wünschten sich eine Besinnung auf alte Tugenden. Wie aus dem nichts kam 2016 die Ankündigung von RESIDENT EVIL VII und begeisterte auf Anhieb in Previews und auf Spielemessen. Doch wirkte der Wechsel von der 3rd-Person-Ansicht auf die 1st-Person-Ansicht für manche wie ein radikaler Bruch mit der Reihe. Ein Bruch, den die Serie nötig hatte? Darüber diskutiert der harte Kern zurzeit. Worüber nicht diskutiert wird, ist die Qualität des Spiels. Der nun mehr 7. Hauptteil ist wieder auf dem richtigen Weg und kommt zusätzlich mit PlayStation VR-Unterstützung.

 

Eines vorweg: Ich habe meinen Spieldurchgang bis auf wenige Minuten (Genaueres dazu später) komplett mit PlayStation VR gespielt auf einer PS4 Standard, nicht PS4 Pro.

SIE IST ZURÜCK!
RESIDENT EVIL VII spielt zeitlich nach den Ereignissen des 6. Teils. Dennoch wird man zunächst eine Verbindung zu den früheren Teilen mit der Lupe suchen müssen und begegnet neuen Charakteren. Als Spieler wird man in die Rolle von Ethan Winters versetzt. Ethan, dessen Frau Mia drei Jahre zuvor verschwunden ist und tot galt, bekommt eines Tages eine Videonachricht von ihr mit dem Hinweis, nicht nach ihr zu suchen. Was steckt dahinter? Das löst das Spiel erst gegen Ende auf und das zwar verwirrend, aber clever, sofern man die nötigen Hinweise zusammensetzen kann, inklusive großem Twist. So viel sei verraten: Ethan erlebt in der rund 12 Stunden langen Geschichte bis dahin viele furchterregende Erlebnisse und erkennt seine Frau bereits früh im Abenteuer kaum wieder. Und dann ist da noch das Ehepaar Jack und Marguerite Baker mit ihrem Sohn Lucas, die als Familie im Mittleren Süden der USA ein bescheidenes Farmleben führen, jedoch in der Umgebung seit Jahren Menschen verschwinden. Die Geschichte wird nahezu ausschließlich aus der 1st-Person-Ansicht erzählt und um spielbare Flashbacks erweitert, wofür man Videokassetten finden muss. Eine coole Methode, um frühere Ereignisse aufzugreifen! Zwar bleibt insbesondere Hauptcharakter Ethan während des Spiels relativ blass, aber man ist als Spieler auch hauptsächlich allein unterwegs. Auf abgefahrene Leute, die einem an die Haut wollen, darf man sich früh einstellen, ebenso auf sammelbare Textdokumente, welche einem immer wieder Brotkrumen hinwerfen, um das Verständnis zu vergrößern, was hier eigentlich abgeht.

ITEM-MANAGEMENT IST TRUMPF!
Anders als in früheren Spielen erlebt man das Spiel aus der Ego-Perspektive. Dies bringt große Veränderungen. Nun sieht man ausschließlich, was sich auch im eigenen Blickfeld abspielt und die Gefahr wirkt unmittelbar. Während man durch verstaubte Wohnzimmer geht, auf knarzendes Parkett tritt und dunkle, klaustrophobische Keller begutachtet, immer auf der Suche nach etwas Munition, Heilmittel oder dem nächsten Schlüssel raus aus diesem Albtraum, ist die Angst ein ständiger Begleiter. Die Angst auf einen schrecklichen Gegner zu stoßen und dabei die Beine in die Hand nehmen zu müssen… Ja, richtig gelesen! RESIDENT EVIL besinnt sich mit Bravour wieder darauf, dem Spieler das Fürchten zu lehren. Waffen sind selten mächtig, dazu mit teils schwer auffindbarer Munition zu bestücken und man sollte sich gleich darauf einstellen, Gegner nicht ausschließlich besiegen zu können, sondern manchmal nur auszuknocken oder gar wegrennen und sich verstecken zu müssen.
Der Mix aus Erkunden, Rätsel lösen, Überleben und Schießen ist hervorragend und begeistert durch verschiedene Herangehensweisen, die das sehr gute Level Design auch ermöglichen. Es ist möglich, auf Gegnerkontakt zu verzichten außer bei Bossgegnern, aber schwer. Auf der anderen Seite birgt der direkte Kontakt mit unheimlichen Wesen immer die Gefahr, sich zu verletzen, im schlimmsten Fall zu sterben. Wer die Augen in den Levels offen hält, wird mit zusätzlicher Munition, Heilkräutern und anderen Hilfsmitteln gute Chancen haben, dem Albtraum von Abenteuer zu entkommen. Zum Glück sind Checkpoints fair gesetzt, aber adaptiv je nach Können. Wer ganz sicher gehen möchte, speichert in den sogenannten „Safe Rooms“ das Spiel ab und überlegt stets, was man mitnimmt und was in die Inventar-Box zurücklegt. Ja, auch dieses klassische Element feiert seine Rückkehr wie noch einige andere Dinge. Farbbänder zum Speichern braucht man nicht, aber auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, „Irrenhaus“, muss man eine Videokassette mitschleppen, um das Spiel zu sichern.

BIS DER ARZT KOMMT
Keine Frage, RESIDENT EVIL VII spielt mit dem Nervenkostüm der Spieler. Es zögert gar nicht lange damit, der Anfang saugt einen in die zum Schneiden dichte Atmosphäre. Wenn es hinter einem krächzt, Schatten sich aus dem äußeren Augenwinkel zu „bewegen“ scheinen (oder es tatsächlich tun) und man auf jeden Schritt im Gang hört, dann ist hier für Hochspannung gesorgt. Dafür sorgen auch die mit Liebe gestalteten Schauplätze. Wie schon im Original wird man über weite Phasen des Spiels durch ein Anwesen gejagt, so dass sofort Erinnerungen an das Herrenhaus geweckt werden. Das Monster-Design kommt herrlich ekelhaft daher, ebenso die nicht sparsam eingesetzten Blut-, Schleim- und andere Effekte. Fehl am Platz wirkte die Orgie auf mich zu keiner Zeit, denn es unterstreicht die bedrohliche Atmosphäre. Die meist subtile, aber atmosphärische Musikuntermalung untermalt das Geschehen. „Jump Scares“ kommen vor, aber nicht in Massen, so dass sie sich nie abnutzen. Die ständige Bedrohung kommt durch die clevere KI und dem Level Design zustande. Filmkorn, Tiefenunschärfeeffekte, chromatische Aberration und andere Effekte sorgen für ein „schmutziges“ Gesamtbild, als würde man sich ein altes Video ansehen, gleichzeitig die Stimmung aber nochmal intensiver macht.

Anerkennenswert ist außerdem die moderne Technik. Es gibt sich superflüssig mit 60 Bildern/Sekunde. Kantenflimmern und teils nicht ganz knackscharfe Texturen kann man wahrnehmen, dafür begeistern hübsche Licht- und Schatteneffekte, die dem Schauplatz ein einzigartiges Ambiente verleihen. Gelegentlich gibt es auch spät reinladende Texturen, was bei den detailreichen Schauplätzen aber verschmerzbar ist. Hier arbeiten Technik und Art Design Hand-in-Hand. Das gilt auch für die Klangkulisse. Neben dem treibenden Score verdient die Tonabteilung ein Lob für die vielen differenzierten Klänge beim Durchstreifen der Schauplätze. Wer genau hinhört, kann sich einen Vorteil verschaffen, wenn man dadurch die Gegner ortet. Keine Selbstverständlichkeit und deswegen definitiv erwähnenswert ist die deutsche Synchronisation. Jeder Charakter besitzt eine passende Stimme und bringt den Charakter glaubhaft rüber. Es ist also nicht notwendig, auf die Original-Sprecher umzuschalten, wenn gleich diese ihre Arbeit noch einen Tick glaubhafter erledigen.

DIE VIRTUELLE „GRUSELITÄT“
Der PlayStation VR-Unterstützung gebührt ein extra Abschnitt. Als das wohl allererste AAA-Horrorspiel in VR bekommt man hier jede Menge geboten. Man erhält ein viel besseres Gefühl für die Räumlichkeiten und Größe der Schauplätze, man sieht praktisch alles aus der Sicht der Hauptperson. Menschen wirken auf einmal nah, Objekte greifbar und bedrohliche Gegner noch gefährlicher und imposanter, so dass man sich noch mehr fürchtet. Das Geschehen gibt sich außerdem zu jeder Zeit superflüssig, Komfortfunktionen versuchen die sogenannte „Motion Sickness“ einzudämmen. Anbei ein persönliches Erlebnis, wovon ich Jedem abrate. In den Menüs bietet sich die Option, ob das Umsehen mit dem rechten Analogstick stufenlos oder in festen Winkeln geschieht, wahlweise 30°, 45°, oder 90° geschieht. Letzteres ist die Standardeinstellung. In der Demo gefiel mir das nicht, so dass ich zum stufenlosen Drehen stellte. Was in der Demo aber noch relativ gut klappte, hat bei mir gleich nach 10 min extrem auf den Körper geschlagen. Durch die Drehung des Charakters, die der eigentliche Körper aber nicht macht, bekam ich Übelkeit und Kopfschmerzen. Nachdem ich wenige Minuten in „2D“ verbracht habe, kam in mir das Gefühl auf, es noch einmal zu versuchen. Zum Glück half die Standardeinstellung, also ist Vorsicht geboten! Grafisch bekommt man eine reduzierte Version dessen, was die Version am Fernseher bietet, aber das ist in Anbetracht des deutlich höheren Rechenaufwandes verständlich. Schatten wirken ausgefranzter, die Auflösung ist geringer und ein paar Lichteffekte zurückgeschraubt. Außerdem werden ein paar Animationen, die anscheinend fehlen, durch Schwarzblenden kaschiert. Nicht elegant, reißt einen kurzzeitig aus dem Spiel, kommt aber nicht allzu häufig vor. Nichts desto trotz gibt es meines Erachtens ein deutliches Atmosphäre-Plus!

CONTRA
Im Spiel gibt es jede Menge Schatten aufgrund der dunklen Szenarien. Zum Glück trifft dies kaum auf das eigentliche Game Design zu. Verbesserungswürdig ist der Hauptcharakter, welcher selbst nach über 10 Stunden etwas blass rüberkommt. Die Geschichte, spannend und mysteriös erzählt, versucht am Ende nach einer kleinen Durststrecke zu viel aufzuklären. Ich empfand das als etwas verwirrend, ist aber Ansichtssache. Während es im Spiel zwischen den Bereichen keine Ladezeiten gibt, so sind die Ladezeiten beim Laden des Spielstands oder Beenden einer Videokassette teils über eine Minute lang. Vielfalt hätte das Spiel bei der Gegnervielfalt außerdem vertragen können. Im Rahmen der Geschichte ergibt es zwar auch irgendwo Sinn, aber mehr als zwei Gegner in verschiedenen Ausführungen neben den Bossgegnern hätten es schon sein können.

FAZIT
Das Spielejahr 2017 beginnt mit einem echten Kracher und gleichzeitig mit der Auferstehung einer klassischen Spielereihe. Obwohl es kein Neustart ist, so macht RESIDENT EVIL VII: Biohazard einiges neu, aber liefert auch Bekanntes, wie man es früher schon geliebt hat und huldigt die Serie durch kleine Anspielungen. Die Mischung aus Alt und Neu sorgt für einen waschechten Horror-Meilenstein, der für VR zudem eine der wichtigsten Spielerfahrungen aufstellt.

Operation geglückt, Capcom! Glückwunsch!

 

90/100



#229 TiM3_4_P4iN

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Geschrieben 22 February 2017 - 14:38 Uhr

Tales from the Borderlands

 

Ich bin normalerweise kein Fan von Point and Click Adventures, da es für mich keine wirklichen Spiele sind, aber was Telltale hier geleistet hat ist der Wahnsinn. Man fühlt sich dank der Musik, dem Cellshading-Look und dem typisch schwarzen/sakrastischen Humor von Borderlands direkt wohl. Ich habe selten bei einem Spiel so viel mit Lachen verbracht.

 

Wie Sie ihre eigenen Charaktere und Geschichten in das Universum integriert haben ist ebenfalls absolut genial. Die Episodenintros und outros sind allesamt Megagut gelungen und die Geschichte ist dank der coolen Gang die sich im Laufe des Spiels mehr zusammenschweißt richtig klasse.

 

Einen kleinen Mindfuck WTF?! Moment gibt es sogar auch.

 

Was das spielerische und technische angeht merkte man das es keine AAA-Produktion ist, aber das konnte ich verschmerzen. Es gibt von mir 1.5 Punkte Abzug weil das Ende einen einfach total doof dastehen lässt irgendwie, die story leider einige Logiklöcher hat und es eben zum großteil ein Point and Click ist :D

 

Stabile 8.5/10 von mir

 

Dann füge ich (wenn ich das darf ^^) ein neues Spiel hier hinzu

 

Battlefield 1

 

Für mich nach der herben Enttäuschung von Star Wars Battlefront momentan DER Shooter auf dem Markt. Die Story ist etwas seltsam gestaltet, aber dennoch mal etwas abwechslung zu sonst. Man spielt sie einmal und gut ist.

 

Darüberhinaus hat BF 1 leider mit einigen Bugs zu kämpfen, aber nichts was sehr spielstörend oder gar Gamebrechend ist.

 

So jetzt zum positiven, das spiel läuft seit der Beta bei mir fast dauerhaft wie geschmiert und seit ich die Pro habe umso besser. Es sieht für einen 64 Spieler 60 fps MP-Shooter wahnsinnig gut aus. Das bekannte Taktische Squadsystem und unterschiedlichen Klassen funktioniert auch hier wunderbar und mit mehreren Spielern im Squad steigt der Spielspass umso mehr :)

 

Die Maps sind allesamt sehr cool, auch das Balancing kann sich sehen lassen, man kann jede Klasse spielen ohne sich benachteiligt vorzukommen.

 

Fahrzeuge benutze ich bei dem Spiel fast gar nicht, aber mit einem gescheiten Team sind die auch schnell down.

 

Alles in allem für mich eine Spaßbombe, es ist genau das was es sein will, ein BF im 1. Weltkrieg, hab auch den Season Pass schon gekauft, freu mich auf die neuen Maps und Waffen.

 

9/10


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#230 eRacoon

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Geschrieben 04 March 2017 - 02:54 Uhr

Dann mache ich mal den Anfang mit Horizon Zero Dawn, denke mal hier werden wir auch relativ schnell 5 Bewertungen zu bekommen.

 

Horizon Zero Dawn

 

Story 90/100

Das Game beweist endlich mal dass es auch möglich ist eine Open World mit einer Story zu verbinden die sich wie ein roter Faden durch das ganze Game erstreckt und dabei dauerhaft präsent und auch interessant ist.

FF XV und MGS5 haben hier in meinen Augen gnadenlos versagt.

 

Beim Erkunden der Welt hat man einfach das Gefühlt es passt alles zusammen und alles was man macht bringt einem gefühlt näher an das Große und Ganze heran.

 

Die Story ist dabei wirklich sehr interessant und unterhaltsam, man will definitiv wissen wie es weiter geht.

Dabei hat man auch dauerhaft das Gefühl dass alles Hand und Fuß hat und man nicht irgendwelchen Nichtigkeiten hinterher jagt, gerade dass ist bei Open World Games nämlich meist der Fall.

 

Für mein Geschmack hatte die Story aber ein paar zu wenig unerwartete Momente, man hatte das Gefühl das man meist schon im Kopf ein Schritt weiter war bzw. ahnen konnte was als nächstes passiert.

 

Aber für Open World absolut Top!

Hätte die Story mehr unerwartete Wendungen gehabt wäre es eine glatte 100 gewesen, als Messlatte natürlich an Open Wold Games angesetzt.

 

 

Gameplay/Kampfsystem 95/100

Die Kämpfe machen unglaublich viel Spaß und das Game bietet wohl das ausgereifteste und spannendste Pfeil und Bogen System was ich je gesehen hab.

Waffen sind extrem vielseitig und alles ist perfekt durchdacht.

KI hat leider teilweise paar Aussetzer bzw. ist zu dumm und kann sehr leicht überlistet werden.

Dafür bieten die verschiedenen Gegnertypen eine wahnsinnige Abwechslung und gleichen das damit absolut wieder aus.

 

Im Großen und Ganzen macht es einfach unglaublich viel Spaß und bietet für jeden Spielertyp das passende Setup.

 

Talentsystem ist auch gut durchdacht, Leveling macht Spaß und geht vor allem sehr schnell, man muss nicht dauerhaft bis zur Ermüdung Mobs hauen um das passende Level zu haben.

 

 

Grafik, Atmosphäre und Sound 100/100

Die Grafik ist das Beste was ich bis jetzt auf einer Konsole gesehen habe und läuft zu 99,9% mit stabilen 30FPS, genau so muss es sein!

Die Atmosphäre der Welt ist dabei der Wahnsinn und extrem Abwechslungsreich, dazu mit dynamischen Tag/Nacht und Wetter Wechsel... was will man mehr?!

 

Sound ist dabei absolut perfekt und viele Stellen sind wunderschön mit passender Musik hinterlegt.

Deutsche Syncro ist teilweise nicht so 100% die Beste und Lippen extrem asynchron aber trotzdem muss ich hier einfach 100 Punkte geben.­

 

 

Umfang 95/100

Riesige Welt, sehr lange Hauptstory, viele Nebenquests die echt gut gemacht sind und sich sinnvoll in das Große und Ganze integrieren.

Dazu dann diverse Sammelobjekte usw…

Kann schwer schätzen wie lange ich gebraucht habe für die Story aber rund 30-40h sollten drin gewesen sein beim Durchlauf und ich hab erst 64% Gesamt abgeschlossen.

 

 

Komme somit auf absolut verdiente:

Gesamt 95/100

 

Für mich ein absolutes Must Have wer mit dem Genre was anfangen kann.

 

Achja ich muss es auch hier nochmal erwähnen... die USK 12 Einstufung ist ein schlechter Witz!

Keine Ahnung wann es scheinbar "Kindertauglich" geworden sein soll Menschen abzuschlachten und für Silent Kills und Kopfschütze extra EP zu bekommen.

Wer das bei der USK getestet und eingestuft hat, muss bekifft gewesen sein und hat hoffentlich seine Kündigung schon auf dem Tisch liegen!

Der einzige Berechtigungsgrund für den Laden hat in dem Falle komplett versagt.


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#231 Cantwait

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Geschrieben 04 March 2017 - 11:44 Uhr

Wird ergänzt, danke euch beiden!


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#232 TiM3_4_P4iN

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Geschrieben 06 March 2017 - 10:53 Uhr

So ich reserviere mal meinen Platz für Horizon: Zero Dawn, spoilerfrei wie immer

 

Technik und Grafik

 

Pro

 

Guerilla Games hat nichts anderes als ein Meisterwerk abgeliefert, das spiel sieht  so unfassbar gut aus, vor allem die Wald, Schneegebiete, das Wüstengebiet macht nicht sooo viel her, aber gut ^^

 

Es läuft nahezu ruckelfrei ich glaub ich hab in meinen mittlerweile 50 Stunden Spielzeit nur 2 mal auffällige Ruckler wahrnehmen können. Darüberhinaus keinen einzigen Bug gehabt.

 

Es ist ein Exklusivtitel ja, aber so muss ein Open World Titel laufen!!!  Für mich ganz klar eins der Highlights des Spiels.

 

Kontra

 

Die Gesichtsanimationen wirken sehr künstlich (Wachsfiguren) und auch die Synchronität mit den Lippen ist selbst im Originalton nicht perfekt, kann man aber verschmerzen ^^

 

9.5/10

 

Story, Missionsdesign und Nebenmissionen

 

Pro

 

Die Story würde ich als relativ vorhersehbar aber dennoch frisch und für ein Open World Titel sehr gut nennen. Das Gesamte Intro des Spiels ist Hammer und wie Sie es geschafft haben eine eigene Welt zu kreieren mit Stämmen, die unterschiedliche Ansichten haben, richtig klasse. Und wie sich das Ganze Konstrukt rund um die Welt nach und nach aufklärt richtig gut gemacht. Die Nebenmissionen sind allesamt einzigartig, keine nervigen Sammelquests usw..

 

Die Hauptcharakterin ist sehr sympathisch mit ihrer frechen, dennoch mitfühlenden und klugen Art :)

 

Das Ende ist in sich selbst abgeschlossen aber lässt trotzdem spielraum für einen nachfolger. Darüberhinaus ist der Endkapmf richtig gut inszeniert.

 

Kontra

 

Dafür muss man allerdings sagen, das die Nebenmissionen nicht ganz so gut inszeniert sind wie bei einem The Witcher und auch leider kaum Entscheidungen Einfluss nehmen auf den Verlauf. Man hat kaum Bindungen zu den Nebenchars leider.

 

8.5/10

 

Gameplay

 

Pro

 

Das Gesamte gameplay mit den Maschinen macht wahnsinnigen Spaß, es gibt so viele verschiedene Arten von Maschinen, jede kämpft anders und hat andere Schwachstellen, darüberhinaus kann man einzelne Teile der Maschinen abschießen und diese sogar gegen die Maschinen selbst verwenden oder einfach nur ganze Angriffsmuster außer Kraft setzen. Hier hat sich GG echt richtig krass Gedanken gemacht.

 

Aber als würde das nicht reichen, kann man sogar die Maschinen übernehmen und diese Gegeneinander kämpfen lassen oder auf ihnen reiten. einfach nur klasse. Für mich mein 2. Highlight dieses Spiels.

 

Kontra

 

So gut wie die Maschinenkämpfe sind, so schlecht sind die Kämpfe gegen die Menschen. Kann nicht glauben das diese strunzdoofe KI von den Helghast-Schöpfern kommt.

 

Etwas schade, damit hätte man richtig coole Abwechslung bieten können. Aber gut der Fokus liegt ja sowieso auf den Maschinen, deshalb fällt das hier nicht so arg ins Gewicht.

 

9.5/10

 

Open World

 

Pro

 

Es gibt wahnsinnig viel zu entdecken, freizuschalten, zu kaufen, zu sammeln usw... Auch die Abwechslung der Open World von Schnee und Wald bis zu Dschungel, überwucherte Stadt usw... ist einfach nur grandios. So muss eine Open World sein

 

Das Crafting wird zu keinem Zeitpunkt nervig und macht Spaß :)

 

Kontra

 

ABER, ich bin seeeeeehr pingelig was Open Worlds angeht und ich finde es einfach nur schade, das man quasi zwar viel zu entdecken hat, aber man so gut wie alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, für eigenständiges Erkunden wird man fast 0 belohnt und das finde ich einfach schade. Z.B. die Brutstätten hätte man mMn nicht auf der Karte einzeichnen müssen, diese selbst durch erkunden zu finden wäre viel cooler gewesen..., aber gut

 

7.5/10

 

Fazit und Gesamtwertung

 

Es ist fantastisch wie GG es geschafft hat Elemente aus anderen spielen (Far Cry, The Witcher, Tomb Raider) zusammenzufügen und etwas neues daraus zu erschaffen. Für ihr erstes Open World Spiel haben Sie wahrlich richtig gute Arbeit geleistet. Ich sage sogar das Horizon für mich das beste Open World Spiel der PS4 ist.

 

Das Setting hat mich von Anfang an gepackt und das spiel hat von Anfang bis Ende einfach nur wahnsinnig viel Spaß gemacht. es hat seine Schwächen wie jedes andere Spiel auch, aber die kann man verschmerzen. Ich bin gespannt wie ein eventueller 2. Teil aussehen wird und ob sie es schaffen die Open World doch noch besser zu machen.

 

9/10

 

Was ich mir für den Nachfolger wünsche:

 

Mehr Belohnungen für eigenständiges Erkunden, mehr sachen zum eigenständigen entdecken

 

mehr interaktion mit NPC, vielleicht ab und zu einen Begleiter oder sogar Romanze/Freund (hab hier zu wenig bindung zu den chars gehabt)

 

mehr gewicht der entscheidungen auf die Story und auf den ausgang von Nebenmissionen

 

besseres Design beim Kämpfen gegen menschliche Gegner

 

wenn die vier punkte gut umgesetzt werden würden, wäre das game nahezu perfekt


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#233 The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 10 March 2017 - 11:29 Uhr

Horizon Zero Dawn

 

Meine beiden Vorschreiber habe schon viel zu Horizon Zero Dawn geschrieben, so dass ich mich eher kurz fasse. Ohne wenn und aber, dieses Spiel ist eine Wucht und fernab eines Grafikblenders! Die Welt ist verdammt stimmig und so unglaublich schön. Die Story ist gut und die Hintergrundstory noch viel besser. Das Gameplay mit einer Mischung aus Kämpfen und Erkunden sowie den typischen RPG-Zusätzen ist wirklich toll und kann ich wirklich jedem ans Herz legen!

 

Verbesserungen für den zweiten Teil (denn dieser wird definitiv kommen):

 

- Story vertiefen, die starken Charaktere weiter ausbauen

- Gesichtsanimationen verbessern

- Die Ingame-Zwischensequenzen dynamischer gestalten

- Verschiedene Kampfstäbe

- Ausgefeilteres Modifikationssystem

 

Als Fazit kann ich Horizon Zero Dawn einfach nur eine sehr gute Note geben: 92/ 100


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Geschrieben 10 March 2017 - 18:29 Uhr

so bin durch, mein post wurde aktualisiert :)


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#235 Cantwait

Cantwait

    DARK SOULS

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Geschrieben 11 March 2017 - 11:48 Uhr

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#236 theHitman34

theHitman34

    ✞THE NEGATIVE ONE✞

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Geschrieben 12 March 2017 - 20:11 Uhr

Ich mache hier mal ein bisschen mit :D

Meiste das ich gespielt habe, ist leider schon komplett bewertet ABER eine Wertung möchte ich so wie sie bisher (mit leider nur einer Meinung) nicht stehen lassen.

Meine Meinung zu Frictional Games Meisterwerk SOMA! Dies ist mein original Review von Playm.

 

SOMA - die Reise in meine Gedanken
Was macht einen Menschen aus? Gerne blicken wir bei dieser Frage tief in unser inneres und geben Punkte wie die eigene Persönlichkeit, den Charakter und das Wesen eines jeden Menschen. Doch reicht dies? Was wäre dies alles noch wert ohne den dazugehörigen menschlichen Körper aus Fleisch und Blut? Reicht eine Seele und die dazugehörigen Gedanken und Träume?
Ziemlich viele Fragen welche man sich so eigentlich nicht stellt doch bei der vielen Zukunftsmusik von Robotern und Maschinen durchaus mal ein Thema sind. Der neue Horrorteil aus dem Hause Frictional Games heißt SOMA und möchte den Spieler auf eine etwas andere Reise nehmen.

 

Schwerer Schicksalsschlag
Wir sind Simon Jarrett, ein normaler junger Mann welcher mit beiden Beinen im Leben steht. Er lebt in Toronto wo er mit seinen beiden Freunden Ashley und Jesse einen Comic-Laden betreibt. Gleich am Anfang wird einem jedoch ein schwerer Schicksalsschlag im Leben von Simon gezeigt welcher nicht nur sein Leben sondern auch sich selbst verändert. Er und Ashley sind in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Ashley kommt dabei ums Leben und Simon wird schwer verletzt. Geplagt von den Erinnerungen an diesen schweren Unfall und den Verlust seiner Freundin kommt noch eine schwere Depression hinzu und Simon wird von Albträumen heimgesucht. In einer Klinik sucht er sich Hilfe und unterzieht sich einer Behandlung, hier geht die Reise in SOMA los.

 

100 Jahre später und ein neuer Schwung im Horrorgenre

Es sind nun einige Jahre vergangen und wir schreiben das Jahr 2103, hier finden wir uns wieder in einer uns völlig fremden und beängstigend Umgebung. Alles wirkt abstrakt auf uns und plötzlich sind wir ganz alleine ohne zu wissen was überhaupt los ist.
SOMA wirft einem von hier ziemlich ins kalte Wasser da man als Spieler diesen Schock von der normalen Welt in diese fremde, angst-einflößende Welt erst einmal verdauen muss. In ein paar Sekunden sind plötzlich fast 100 Jahre vergangen. Ab hier muss man nun selbst raus finden was passiert ist...

Die Entwickler Frictional Games wurden mit der Amnesia Reihe (ab 2010) für den PC bekannt und haben sich damit als kleines Studio einen Namen gemacht. Wer diese kennt der kann sich ungefähr vorstellen was SOMA ist und was einen hier erwartet. Das Hauptaugenmerk liegt sehr viel auf erkunden und entdecken. Bedeutet wir steuern Simon in der First-Person Perspektive durch enge Räume und Korridore von Forschungseinrichtungen und können dabei allerlei Gegenstände nehmen, ansehen, ablegen oder durch die Gegend tragen und werfen. Dies ist ein Punkt welcher dem Gameplay ordentlich gut tut und sich von vielen anderen Vertretern abhebt. Man hat nicht das Gefühl einfach nur von einem Raum in den nächsten gejagt zu werden sondern hat stets die Möglichkeit alles zu erkunden in einer "echten" Umgebung die sich auch verändern lässt. Ob ich nun einen Stuhl nehme oder einen kleinen Bleistift ist egal, alles ist möglich und auch was ich damit mache. Dies bedeutet nicht das man nun erwarten kann mit allem etwas sinnvolles machen zu können jedoch lädt es zum ausprobieren und experimentieren ein. Dies habe ich persönlich gleich am Anfang schon festgestellt, die einfachste Möglichkeit hat man als Spieler oft gar nicht mehr im Kopf weil man immer erwartet irgendwas besonderes zu suchen und zu finden weil es eben ein Spiel ist und dies von mir verlangt obwohl man eigentlich auch das Fenster mit dem Stuhl einschlagen könnte um aus einem Raum zu fliehen. So hat man auch einige gute Rätsel welche zwar fordern jedoch nie unfair sind oder einem lange scheitern lassen.
Bis auf diese Möglichkeit der Interaktion bleibt einem nur noch das laufen, ducken und um die Ecke gucken, eben typisch für dieses Genre des First-Person Horrors. Wehren kann man sich nicht und es bleibt einem nur die ständige Flucht oder das Verstecken. Ich weiß nicht wie kritisch ich das dem Titel anrechnen soll, hätte es gepasst sich hier wehren zu können? Bei anderen Vertretern wie Outlast hätte ich es gerne gesehen aber bei SOMA ist alles irgendwie anders... aber warum?

 

Survival-Horror, Psychohorror, Terror, Adventure?
Ein Horrorspiel, bedeutet wir gehen durch die dunklen Gänge, hören unserem Charakter beim lautem Atmen zu und warten nur darauf das irgendein Monster um die Ecke springt oder die Fenster Scheibe kaputt geht oder ein Rohr irgendwo runter fällt oder... bedeutet es das? Nein, SOMA ist ein Horrorspiel, jedoch ein ziemlich leises welches nicht mit übertriebenen und aufgezwungenen Jumpscares einem alle 5 Minuten belästigt. Klar, auch hier erschrecken wir uns mal jedoch ist dies wesentlich seltener der Fall durch diese Jumpscares als bei anderen Horrorspielen der letzten Jahren. Man legt großen Wert auf die Atmosphäre, die musikalische Untermalung und genau dies soll den Horror ausmachen. Die Geschichte selbst soll den Spieler berühren und nicht nur Angst machen sondern zum Nachdenken anregen. Ich würde es nicht einmal als ein reines Horrorspiel deshalb bezeichnen, es geht in vielen Teilen eher zum Psychohorror oder Terror.
So wandert man auf den Spuren der Forscher die lange vor einem da waren und erfährt wie sie gearbeitet haben, wie sie miteinander umgegangen sind und welche Probleme es gab. Dabei sieht man sich dann persönliche Fotos der Besatzung an oder liest geheime Briefe und Dokumente. Es ist wie ein Wechselbad der Gefühle aus ständiger Angst, Trauer und Mitgefühl welches sich immer mehr und mehr entwickelt da man im Grunde der Beobachter ist welcher nur die Spuren vergangener Tage liest, dies ist zum Teil sehr persönlich da man in die Privatsphäre fremder Menschen eintaucht aber trägt zur beklemmenden Atmosphäre bei.

 

Das Monster tief unten...

Daneben gibt es aber auch einige Monster und Mutanten die auf einen warten. Diese sind herrlich skurril und abstrakt designt und lassen einem erst einmal vor Ehrfurcht erstarren. Auf mich hat es doch großen Respekt gemacht wenn solch ein "Ding" an mir vorbei gestampft ist begleitend von einem höllischem Soundtrack. Andere gehen da schon aggressiver auf einem zu. Hier sollte man sich überraschen lassen, denn nicht alle verhalten sich unbedingt gleich und töten einem nur durch Berührung. Mir hat es jedoch gefallen das man mit dem Einsatz von Gegnern eher sparsam umgegangen ist denn damit haben sie sich nicht abgenutzt und durch die Abwechslung blieb der Respekt und man war sich nicht sicher wie man mit jedem neuen Gegner umzugehen hat.
Ein Lob von mir auch was das virtuelle Sterben angeht. Oft bemängle ich das man jeglichen Reiz am Überleben verliert und man sich einfach nur noch ins Getümmel stürzt da man ja beim Tod sofort 5 Meter weiter hinten bequem beim Checkpoint wieder anfangen kann. Hier wurde das nun etwas anders gelöst, wird man von einem Gegner erwischt ist man nicht sofort tot. Man ist extrem geschwächt, dass Sichtfeld ist etwas eingeschränkt und mit langsamen Gang kämpft man sich zurück ins Leben. Somit hat man immer noch eine Chance und kämpft noch weiter, kein immer wieder probieren und Checkpoints neu laden und durch rennen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich fast nie den Game Over Bildschirm gesehen denn ich habe immer noch mit aller Kraft versucht weiter zu machen und hing an meinem Leben was den Nervenkitzel und die Anspannung extrem erhöht hat. Hier hat man ein gutes Zeichen gesetzt für Horrorspiele.

 

Wenn es dunkel wird, sehe ich nichts

Ein paar kleine Worte noch zur technischen Umsetzung, hier habe ich nur die PS4 Version bisher gespielt. Von der Grafik her geht es absolut in Ordnung, sicher kein Titel welcher ein Meisterwerk an Grafik bietet aber bestimmt auch nicht hässlich. Wie bei vielen Spielen dieses Genres tut die Dunkelheit ihr übriges und verdeckt damit viele Stellen womit insgesamt ein guter Eindruck entsteht. Ist man dann aber mal in einem Raum der gut ausgeleuchtet ist, fallen einem schon einmal paar unsaubere Texturen auf aber wie gesagt, dies ist eher selten der Fall und man achtet nun auch nicht so explizit darauf im Laufe der Story. Andere Abschnitte dagegen sehen verdammt gut aus, wie etwa wenn man auf dem Meeresgrund umher irrt.

Störend hingegen fand ich einige Ruckler welche sich bei Ladezeiten stark bemerkbar machen. Das Spiel lässt einem stets wissen wenn man in einen neuen, großen Abschnitt kommt denn dann ruckelt es und das Bild bleibt für 2-3 Sekunden stehen. Nervig und reißt einem oft mal aus der Atmosphäre raus. Auch von einem Bug ist derzeitig die Rede unter der Community aber hier soll Frictional Games schnell Abhilfe geschafft haben. Der Support ist da und man reagiert schnell auf die Kritik, mir persönlich ist beim Durchspielen kein Bug aufgefallen.

 

Erneutes Durchspielen?

Ob und für wen sich SOMA lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden denn man sollte doch einige Punkte beachten. Das größte Problem ist wohl der Wiederspielwert, dieser ist nämlich so gut wie überhaupt nicht vorhanden. Ist man einmal durch hat man alles gesehen und alles erreicht. Man wird zu keinem Zeitpunkt ermutigt noch weiter zu erkunden oder Geheimnisse zu entdecken. Dies hätte man zumindest noch fördern können indem man mit den Trophäenerfolgen etwas nachhilft doch selbst hier hat man es etwas zu einfach gemacht. Es wird nämlich keine einzige Trophäe angeboten welche man sich durch zusätzliche Aktionen verdienen muss, alles was es zu verdienen gibt wird man im Laufe der Story erreichen. Heißt im Klartext, wer SOMA einmal durchgespielt hat der hat 100% aller Trophäen freigeschaltet, nett für Trophäenjäger aber eben keine weitere Herausforderung oder etwas zu entdecken.
Hier geht man auf Nummer sicher das auch jeder Spieler genau das selbe Erlebnis haben wird und genau die selben Dinge sieht und durchmacht. Dies ist für die Story top jedoch für die Motivation das Spiel gleich nochmal zu starten ziemlich negativ. Für gut 8-10 Stunden bekommt man eine top Story mit der ganzen Atmosphäre aber eben auch nicht mehr, hier muss jeder für sich selbst entscheiden ob ihm das die 15-20€ derzeitig wert ist.

 

Fazit - Eigentlich kein "Spiel"

Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich SOMA jetzt bewerten und weiter beschreiben soll, es ist ein Trip der ganz anderen Art und hat mich emotional berührt, bot mir jedoch weniger Horror als gedacht was ich am Ende aber nicht wirklich als negativ empfand oder vermisst habe.
SOMA stellt mehr Fragen in den Raum welche einem doch nachdenken lassen und auch ein ungutes Gefühl geben. Dies alles ist gepaart mit einem außergewöhnlichem Setting, welches einfach nur traurig und trostlos wirkt. Atemberaubend wirken dagegen die Spaziergänge auf dem Meeresgrund wenn man einfach nur in den Weiten umher irrt und nicht wirklich weiß wohin es eigentlich geht. Man muss sich darauf einlassen können und wird überrascht sein, wie dieses Spiel in den gut 8-10 Stunden mit einem selbst spielt.
Wer jetzt damit leben kann, dass die Motivation es erneut sofort zu spielen nicht vorhanden ist, der wird toll und auch anders unterhalten werden. Für mich persönlich ist es eines der Higlights 2015 welches ich aber nicht mit anderen Spielen vergleichen kann. Lange konnte mich jedenfalls kein Spiel mehr so mitreißen, zum Nachdenken anregen und doch leichte Bauchschmerzen nachdem Ende hinterlassen, vielleicht lässt man es deshalb erst einmal für eine Weile liegen?

 

Wertung: 97/100


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#237 TiM3_4_P4iN

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Geschrieben 29 March 2017 - 12:05 Uhr

ich reserviere mir hier vorsichtshalber schonmal den Platz für Mass Effect: Andromeda, kann noch dauern bis ich durch bin, aber den Test will ich mir nicht nehmen lassen ^^


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#238 CyrusLPs

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Geschrieben 29 March 2017 - 13:05 Uhr

Ich würde auch gerne mal vorsichtig eine Reservierung für Mass effect Andromeda aussprechen.

JEdoch erst wenn ich mit der Story durch bin.

 

Dann kann ich alles schön Revue passieren lassen und kann somit eine möglichst kompetente Meinung dazu bilden.


Bei Freundschaftsanfragen bitte immer sagen woher du kommst.

"Leere" Freundschaftsanfragen werden gelöscht.

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#239 Cantwait

Cantwait

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Geschrieben 30 March 2017 - 19:42 Uhr

ich reserviere mir hier vorsichtshalber schonmal den Platz für Mass Effect: Andromeda, kann noch dauern bis ich durch bin, aber den Test will ich mir nicht nehmen lassen ^^

 

Ich würde auch gerne mal vorsichtig eine Reservierung für Mass effect Andromeda aussprechen.

JEdoch erst wenn ich mit der Story durch bin.

 

Dann kann ich alles schön Revue passieren lassen und kann somit eine möglichst kompetente Meinung dazu bilden.

Sollte kein Problem sein, bisher gibbets ja auch noch keine Reviews

 

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#240 The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 04 April 2017 - 08:49 Uhr

Vikings Wolves of Midgard

 

Dieses Spiel könnte euch interessieren, wenn ihr Spiel, wie z.B. Diablo und Co. mögt. Aber, es handelt sich hier um ein kleineres Entwicklerteam, so dass es natürlich nicht ganz so ausgefeilt wirkt, wie der Primus Diablo. Ich kann nur von mir sprechen, mir gefiel Vikings sogar besser als Diablo. Das liegt vor allem am coolen Wikinger Setting mit der nordischen Mythologie. Es passt hervorragend in so eine Art Spiel. Lenkung ist eingängig, Grafik ist hübsch und abwechslungsreich und die Musik sowie die Soundeffekte lassen keine Wünsche offen - es passt alles ganz gut zusammen, es ist halt nur nicht "AAA", sondern vielleicht "AA" - ihr wisst, was ich meine, gell :)

 

Der SP hat eine ordentliche Dauer, ich benötigte knapp 33 Stunden, bis ich zum Ende kam. Es gibt viele optionale Jagdmissionen, die ich auch absolviert habe. Die Story ist ganz nett und ausreichend für das Genre. Was wirklich funktionierte, war die aufkommende Sammellust und das Aufdecken der verschiedenen Karten. Zudem hat mir persönlich gefallen, dass man in jedem Level gewisse Dinge finden oder auch zerstören muß, als Belohnung bekommt man dann Gold und Rohstoffe, mit denen man sein zerstörtes Dorf wieder aufbauen kann (der Aufbau läuft jedoch sehr vereinfacht ab) - nette und motivierende Idee.

 

Vikings Wolves of Midgard macht vieles richtig, ist jedoch in keiner Kategorie herausragend, was sicherlich auch an den fehlenden Ressourcen der Entwickler liegt. Wenn man jedoch das Gesamtpaket betrachtet, bekommt man ein spaßiges Game!

 

 

Wertung: 80%

 

 

PS: Ich hoffe sehr, dass wir  weitere Teile von Vikings sehen werden. Die teils frischen Ideen hat das Genre echt nötig. Man könnte den Bereich des Aufbaus des Dorfes vertiefen, mehrere Charaktere anbeiten (leider gibt es nur eine Frau und einen Mann) mit deutlich mehr Personalisierungsmöglichkeiten. Die Effekte könnten teils kräftiger rüberkommen... Ja, ich würde mich über einen zweiten Teil echt freuen - mal schauen, ob genug Leute das Spiel kaufen werden, ich hoffe es...


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