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Alien: Isolation - Review

alien review alien isolation ps4 rezension

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4 Antworten in diesem Thema

#1 heigi

heigi

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Geschrieben 11 October 2014 - 11:01 Uhr

Alien: Isolation - Review

 

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Mit Alien: Isolation bringt Sega erneut ein Alien Spiel für die heimischen Konsolen raus und nach der Pleite von

Colonial Marines, sind alle Fans des Franchises gespannt was der neue Entwickler Creative Assembly damit gemacht hat.

 

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15 Jahre nach den Geschehnissen aus Alien , treffen wir auf den Protagonisten Amanda Ripley. Diese ist niemand geringerer als die Tochter von Ellen Ripley (Sigourney Weaver) aus den Filmen. Immer noch auf der Suche und im Glauben, dass Ihre Mutter lebt, bekommt Sie ein interessantes Angebot von einem Mann namens Samuels.Sie soll mit zwei weiteren Personen die Raumfahrtfstation Sevastopol besichtigen, Informationen sammeln und herauszufinden was mit dem Flughafen sowie der Nostromo, das Schiff auf dem sich Ripleys Mutter befand, geschehen ist.Kaum an der Station angekommen muss sich der Protagonist alleine durch die leeren Hallen bewegen und begegnet wenige Überlebende, die,fast alle, sehr feindlich auf Sie gestimmt sind. Erst im späteren Verlauf erfährt Sie weshalb diese Menschen so feindlich sind: sie versuchen zu überleben.

 

Das Alien was wir erwartet haben?

Man muss gleich am Anfang sagen, Alien: Isolation ist das, was man auch zu erwartet hatte. Es ist ein Survival Horror Game, wie der Hit Outlast, nur um Ridley Scotts Alien-Universum.

Und so sind wir auch nicht wie die Colonial Marines, welche die außerirdische Kreatur mit den größten Waffen die Beine über dem Boden wegballert, sondern eine Frau, die um zu überleben, taktisch und leise durch die Level schleichen muss.
Denn ein Teffen mit der Kreatur verspricht fast jedes mal, und ja, fast jedes verdammte mal, den Tod.

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Im laufe des Spiels bekommt man, durch Baupläne, die Möglichkeit sich z.B. Rohrbomben, EMP-Minen, Rauchgranaten, Geräuschemacher zusammen zu bauen, welche helfen das Wesen abzulenken. Doch das wichtigste Craftingteil ist das Medikit.

Denn in Alien: Isolation wird die Gesundheit nicht mehr automatisch geheilt, wie in den heutigen Video-Games, sondern nur mithilfe von Medikits. Die Zutaten für alle Basteleien findet man auf Schreibtischen, Schubladen und bei Leichen. Dabei sind einige Items rar gesät und das ist nicht das einzige was rar gesät ist, denn es gibt sehr wenige Checkpoints. Gespeichert wird an Notfalltelefonzellen, welche sehr weit von einander entfernt sind.

Kurz gesagt, ein richtiges Old-School Survival Game.

 

Die Gefahren

Die größte Gefahr ist und bleibt das Alien. Die KI des Monsters ist unberechenbar und fast jedes aufeinandertreffen endet im „Spielstand Laden“ Bildschirm. Was ziemlich oft passiert, denn was kann man ohne Monster Waffen schon gegen den Xenomorph anrichten. Die Hundert Tode die man erlebt ist die Stärke und auch eine Schwäche des Spiels.

Um jedoch nicht jedes mal zu Sterben geht man taktisch und leise vor. Man versucht mithilfe von einem Geräuschemacher die Kreatur in eine bestimmte Ecke zu locken damit man langsam zum Ausgang gehen kann. 

Den jegliches Rennen oder andere Geräusche locken es wieder an und, man kann es erraten, der Tod ist nah.
Um den Tod doch noch zu entwischen, versteckt man sich am besten in Schränken oder unter Tischen, aber aufpassen, denn Atmen macht auch Geräusche, also immer schön die Luft anhalten.
Wenn man es erst einmal raus hat, wie das Alien tickt, dann ist die KI auch nicht mehr so unberechenbar.
Neben dem großen Xenomorph, gibt es auch noch die Androiden, welche einem das Leben schwer machen, denn diese Folgen dem gleichen Protokoll wie der Android auf der Nostromo, #932, welches zwei Prioritäten beinhaltet: 1. Sichern des unbekannten Lebewesens und 2. Alle anderen Belangen sind zweitrangig.
Die Roboter können zum Glück nicht rennen, so dass man einfach von ihnen wegrennen und somit eine menge unnütze Munition sparen kann.

Denn diese werden für die überlebenden der Sevastopol benötigt, welche sich in Gruppen gebildet haben und auf jeden Fremden schießen, die sie sehen.
Man kann das ganze Spiel auch einfach beenden ohne einen Menschen zu töten, aber wer Trophäen sammelt, der sollte beides tun (1x Bronze: Beende das Spiel ohne einen Menschen zu töten / 1x Bronze: Töten Sie 10 Menschen).

 

Die beiden Sinne

Das Charakter-Design ist leider etwas flach gehalten und erinnert, auf PS4, nicht an NEXT-GEN, sondern eher an altbacken. Die Gesichter sind Steif und plastisch. Das jedoch ist das einzige an der Grafik, welches man bemängeln kann, denn die Umgebung ist sensationell. Man verzichten auf die neusten Designkonzepte und bleibt dem Alien-Universum treu. Man durchlebt das ganze Spiel in einem Flair der 70er und freut sich jedes mal, wenn man etwas aus den Filmen wiedererkennt.

Die Sound- und Musikkulisse erinnert erneut an den Film und man ist dadurch andauernd angespannt, denn jedes klimpern der Schiffsmotoren, piepen der Computer und das nahende Trampeln des Aliens sind gut konzipiert worden.
Die deutsche Lokalisation ist , bis auf die Lippensynchronität, sehr gut gelungen.

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Halleluja, ich kann nicht mehr!

Es gibt drei verschiedene Schwierigkeiten im Spiel: Leicht ( Für eine größere Überlebenschance), Mittel ( Immer noch eine Herausforderung, die sich aber meistern lässt) und Schwer (Das empfohlene Spielerlebnis. Herausfordernd und Furchterregend )

Eines muss gesagt werden, wählt nicht SCHWER, außer ihr seid Verrückt und Hardcore Survival Fans. MITTEL ist schon schwer und es ist wirklich jedem Casual und Normal Gamer zu raten den Schwierigeitsgrad LEICHT zu wählen, damit verbringt ihr einige Spielstunden ohne den Controller voller Frust in die Ecke zu schmeißen.

Der Frust kommt vor allem daher, dass das Alien eine realistisch, schwere KI hat und man daher sehr oft stirbt, was an sich nicht schlimm ist, aber da man nur an bestimmten Punkten speichern kann, muss man oft von ganz weit weg wieder erneut anfangen.
Auch wenn gegen Ende des Spiel die Speicherpunkte und die Items immer häufiger werden, und man sich fragt, warum zum Teufel erst jetzt dies geschieht, wird der Frust am Ende immer größer und man fängt vor Verzweiflung an zu weinen.
Aber neben dieser Schwäche, der Frust, ist es auch eine große Stärke von Alien: Isolation, denn so merkt man, dass man immer aufpassen muss und man sich nie sicher sein kann zu überleben. Vor Allem der Sound lässt einen Schauer über den Rücken laufen.

 

Fazit

Alien: Isolation verspricht genau das, was ich mir vorgestellt habe. Ein Outlast im Alien-Universum! Der Flair der 70er Zukunft entzückten meine Augen und der Sound ließ mich im ganzen Spiel nie los.

Der einzige wirkliche Negativpunkt ist der hohe Schwierigkeitsgrad, welcher bereits bei MITTEL spürbar ist. Irgendwann wird aus Angst nur noch Frust und Survival Horror wird zu Survival Frust.
Dennoch hat mich das Spiel gepackt und bin zufrieden mit der Leistung der Entwickler! Empfehlen kann ich das Spiel an alle Alien Fans, sowie Hardcore Survival Gamer.

 

+++++Gesamtwertung+++++

80%


  • Daryl, Playstation, Wearl und 3 anderen gefällt das
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#2 Cantwait

Cantwait

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Geschrieben 11 October 2014 - 14:53 Uhr

Mal wieder ein super Review. Bin zwar garnicht am Spiel interessiert, aber genau deswegen finde ich es immer interessant Reviews zu Spielen zu lesen die ich garnicht auf der Liste habe :ok:

 

Ich hoffe da kommen noch mehr Reviews :)


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#3 heigi

heigi

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Geschrieben 11 October 2014 - 17:39 Uhr

Na klar kommen da noch mehr ;) Allein schon wegen meiner Signatur.


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#4 Tobse

Tobse

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Geschrieben 13 October 2014 - 09:12 Uhr

Klasse Heigi,

 

Alien steht zwar auch nicht auf meiner Wishlist, aber man kann sich durch dein Review gut in das Spiel hereindenken und auch der Schwierigkeitsgrad wird von dir zum Ausdruck gebracht.

 

Klasse geschrieben, gerne mehr davon :)


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#5 heigi

heigi

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Geschrieben 13 October 2014 - 13:20 Uhr

Danke dir ! ;) 


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