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Gewalt in Videospielen

gewalt videospiele meinung realismus

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173 Antworten in diesem Thema

#21 The-Last-Of-Me-X

The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 29 October 2014 - 12:46 Uhr

Ein wirklich sehr interessanter Beitrag von Panorama - hat mir richtig gut gefallen...

 

http://youtu.be/jTHfxtyvo2Y


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#22 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
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Geschrieben 01 November 2014 - 21:17 Uhr

Achtung! Nichts für zarte Gemüter!

Spoiler

 

Ist das noch Kunst oder reine Provokation? Was meint ihr?



#23 Gwynn

Gwynn

    Balfolkie

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Geschrieben 02 November 2014 - 00:34 Uhr

Vorab: Hab mir das Video jetzt nicht angeschaut, aber Hatred ist natürlich nicht an mir vorbei gegangen.

Ich sehe diese ganze Aktion als reine Provokation gegenüber der gesamten Gamerszene. Ich habe nichts gegen Shooter etc. solange es nicht einfach ein sinnloses Abgemetzel ist, wie es hier der Fall zu sein scheint. Gewalt wird natürlich oft als Provokation und damit als Mittel der Kritik in Videospielen benutzt (wie z.b. die berühmte Folterszene aus GTAV). Wenn man aber diesen Weg einschlägt, sollte die Kritik jedem Gamer quasi wie einen Faustschlag treffen. Es muss, wenn man drüber nachdenkt offensichtlich sein. Und genau hier sehe ich das größte Problem in Hatred: Es gibt keine Hintergrundgeschichte, dementsprechend kann man die Handlungen auch nicht nachvollziehen. Ich sehe es als totale Rückentwicklung an, die der Gamerszene wieder einen herben Schlag ins Gesicht verpasst. Hatred ist wirklich so ein Spiel, weches heutzutage das Image des"Killerspiels" leider immer noch prägen. Damit haen Kritiker wieder einen Grund, uns normalos als potenzielle Amokläufer darzustellen.
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#24 Sadgasm

Sadgasm

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Geschrieben 02 November 2014 - 00:48 Uhr

Hatred bedient sich der billigsten PR die man haben kann, Provokation. Das Spiel drückt seinen Finger in genau die Wunde, die immer und immer wieder aufgerissen wird, wenn es um Amokläufe o.ä. geht. Inwieweit man dieses "Spiel" nun einordnen soll, sei da jedem selber überlassen, doch auch wenn man dort eine Art "bewusste Provokation" sehen kann, so wird am Ende nur wieder Wasser auf die Mühlen derer gegeben, die Gamer sofort als Amokläufer sehen. Man könnte es natürlich auch als eine Art "Spiegel vorhalten" sehen, da Gewalt und Tod in Filmen, Serien, Büchern usw. allgegenwärtig ist und man nur bei Spielen diesen enormen Fokus auf den Gewaltgrad hat. Eben um zu zeigen, dass es überall ok ist, wenn man Mord und Totschlag sieht, es jedoch nur bei Spielen einen so große Welle der Empörung auslöst. Egal was sich die Macher da nun in ihrem Hinterstübchen bei gedacht haben, die Situation um Gamer sowie Videospiele im Allgemeinen wird sich dadurch nicht bessern. Am Ende bekommt die Anti-Videospiel-Fraktion wieder genug Futter, um uns Gamer erneut an den Pranger zu stellen und mehr nicht. 


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#25 heigi

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Geschrieben 02 November 2014 - 09:06 Uhr

Hatred ist wirklich so ein Spiel, weches heutzutage das Image des"Killerspiels" leider immer noch prägen. Damit haen Kritiker wieder einen Grund, uns normalos als potenzielle Amokläufer darzustellen.

 

Ich habe es mir gerade angesehen und musste selber wegschauen....was ist denn das für ein Spiel? Wie kann man denn erlauben so etwas rauszubringen? (also in dt. bestimmt nicht XD )
Sinnlose Gewalt, bzw generell Gewalt braucht einen Grund, weil sonst sind wir wirklich nur Killerspieler und wie Gwynn schon schrieb, dadurch gibt es genug Futter für die Medien.
Die GTA Folterszene habe ich persönlich, als gar nicht so schlimm angesehen, wie beschrieben. Da finde ich die COD Szenen wesentlich schlimmer (Airport)
So eine Provokation ist billig. Und noch billiger, ohne jemanden nahetreten zu wollen...obwohl doch, sind die Leute die so etwas entwickeln und spielen. Vor Allem weil es Leute gibt, die es wirklich machen und somit Eltern Kinderlos machen..[Amokläufe]. (Krieg auch, aber das ist Blockbuster in Games und kommt auf die Szene an)


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#26 Wearl

Wearl

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Geschrieben 02 November 2014 - 13:10 Uhr

Ich verurteile alles, was nicht nachvollziehbar oder absichtlich gesetzt wird in einem Spiel und Hatred gehört dazu.


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#27 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
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Geschrieben 02 November 2014 - 13:13 Uhr

Der Trailer kann auch täuschen und am Ende kommt ein Spiel mit RPG-Elementen sowie einer Love-Story heraus. Wer weiß. ;)



#28 Gwynn

Gwynn

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Geschrieben 02 November 2014 - 13:21 Uhr

Der Trailer kann auch täuschen und am Ende kommt ein Spiel mit RPG-Elementen sowie einer Love-Story heraus. Wer weiß. ;)


Wer's glaubt. Die Entwickler wollten meiner Meinung nach einfach große Presse haben, das haben sie geschafft -.- Glaube noch nichtmal das es ihnen sonderlich um die Entwicklung eines Videospiels ging...
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#29 heigi

heigi

    Stammgast

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Geschrieben 03 November 2014 - 08:00 Uhr

Wer's glaubt. Die Entwickler wollten meiner Meinung nach einfach große Presse haben, das haben sie geschafft -.- Glaube noch nichtmal das es ihnen sonderlich um die Entwicklung eines Videospiels ging...

WORD


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#30 Tobse

Tobse

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Geschrieben 03 November 2014 - 08:06 Uhr

Hatred ging ja bereits durch einige Medien, das was die hier anbieten ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten und ein tritt ins Gesicht für alle durch Amokläufe einen Menschen verloren haben.

 

Hier sollten sich auch Politiker zusammenschließen und sowas direkt verbieten und unterdrücken, das hat für mich nichts mehr mit Kunst und Spaß am Spiel zu tun, das ist nur ekelig und falsch und das in so vielerlei Hinsicht


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#31 The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 03 November 2014 - 08:31 Uhr

Puhh, habe von dem Spiel Hatred bis jetzt überhaupt nichts gehört... Obwohl ich schon ewig lange, ca. 29 Jahre, zocke, wurde mir bei dem Trailer echt anders. So schräg es sich anhören mag aber ich glaube sogar, dass der Titel auf eine gewisse Art "wichtig" ist, da er zeigt, wie extrem Videospiel sein können und wie wichtig es ist, aufzupassen, was Kinder und psychisch labile Menschen zocken...


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#32 Tobse

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Geschrieben 03 November 2014 - 08:44 Uhr

Meiner Meinung nach darf so ein Spiel nicht auf den Markt kommen, geschweige denn überhaupt in die Produktion gehen. Sobald es erstmal auf dem Markt ist, wird das Spiel sich verbreiten, das Internet wird dafür sorgen.


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#33 The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 03 November 2014 - 09:09 Uhr

Meiner Meinung nach darf so ein Spiel nicht auf den Markt kommen, geschweige denn überhaupt in die Produktion gehen. Sobald es erstmal auf dem Markt ist, wird das Spiel sich verbreiten, das Internet wird dafür sorgen.

 

Ja, auf der einen Seite stimmt das... Gerade bei dieser Art von Spiel, ist es sehr schwierig, den richtigen Weg zu finden. Z.B. waren Torture Porn Filme auch erst einmal in (zurecht) Verruf geraten aber mittlerweile gibt es dafür ja eine eigene Sparte - gut finde ich es dennoch nicht. Verbieten? Ich glaube, das wäre der falsche Weg, denn Verbote können schnell ausgeweitet werden bzw. auch missbraucht werden.

 

Bei dem Spiel Hatred ist es "ähnlich". Das Spiel ist abstoßend, die Gewalt plump und extrem, ohne jeglicher Emotionen etc. Sollte man dennoch das Spiel verbieten und der Politik evtl. ein Werkzeug in die Hand geben, welches für uns evtl. weitere Einschnitte bringen könnte? Ich weiß es nicht... Ich halte generell nicht viel von Verboten bzw. sollte man vorher gut darüber nachdenken... Was sicherlich sinnvoll wäre, wenn das Spiel sofort auf den Index kommt, damit zumindest einige Spieler schwerer ran kommen aber im Zeitalter des Interntes ist das auch fast egal...


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#34 Tobse

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Geschrieben 03 November 2014 - 09:19 Uhr

ich verstehe auch nicht wie man iwelche Torture Filme gucken kann, klar befriedigt man dadurch Liebhaber, die sonst nur über den Schwarzmarkt an solche Filme kommen können. Nur regt das nicht auch eher dazu an so etwas nachzuahmen?

 

Sicher wird es einige geben die schweigend befriedigt werden, aber sicher auch genau die andere Seite und genau so sehe ich das bei Spielen wie Hatred auch, muss nicht, aber könnte durchaus auch Leute dazu ermutigen ihren Hass weiter auszuleben und einen endgültigen Schalter im Kopf umzulegen, der das Fass dann zum überkochen bringt.

 

Wie schon gesagt, es muss nicht aber es kann!!!

 

Ich bin nicht zwingend der Meinung das die sogen. Killerspiele Menschen dazu treiben einen Amoklauf zu starten, aber ich bin mir sicher das sie gewisse Impulse setzen, sie sind jedoch nicht der alleinige Auslöser, dazu zählen sicher auch noch soziale / familiäre Faktoren und viele weitere die iwann diese Reaktion auslösen


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#35 Guest_aragami2k_*

Guest_aragami2k_*
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Geschrieben 03 November 2014 - 11:00 Uhr

Hatred sieht interessant aus, und es nutzt wohl die Sin City-Farbpalette! Sehr stylisch! :)

Aber ich bezweifle das so etwas für die PS4 erscheint, daher werde ich es nicht zocken können. Auf dem PC spiel ich aus Prinzip nix mehr. Schade!

 

Naja, aber jetzt ma zu euch Moralaposteln hier: Wieso regt ihr euch denn über dieses Spiel alle so auf? Wenn es nicht euren Geschmack trifft, spielt es nicht, fertig. Ich schaue auch keinen Torture Porn weil ich das nicht mag, aber verurteile ich das Genre deswegen? Nein. Und prinzipiell ändert sich auch nix: Ob ich jetzt in einem COD irgendwelche Soldatenwitwen erzeuge oder in einem simulierten Amoklauf irgendwelche Passanten umniete (was man in GTA, welches so gut wie jeder hier spielt, übrigens genauso macht!), ist doch genau das gleiche, in beiden Fällen sterben virtuelle Menschen, und das zuhauf.

 

"Ich kann zwischen Spiel und Realität unterscheiden", schreibt ihr alle, aber wieso ist euch dann bei Hatred anders geworden? Klar, das ist wieder neues Wasser auf die Mühlen der Videospielgegner, aber solche Spiele gabs doch schon immer. Ich erinnere nur mal an Postal. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist die Postal-Reihe mittlerweile sogar unzensiert in Deutschland erhältlich. Soviel dazu.

 

Und wie gesagt, es kann gut sein, das das Spiel ernsthafte Kritik an dem Verhalten übt, das es dem Spieler aufzwingt. Denkt an Anti-Kriegsfilme. Die wollen mit ihrer extrem realistischen Gewaltdarstellung auch nicht verherrlichen. Und diese Filme sind in Deutschland dann in der Regel ab 16. Ich könnte mir vorstellen, das in einem aufgeklärten Land (also nicht Deutschland) so Spiele wie Hatred genau das Material sind, das Eltern benutzen können um Kindern zu zeigen was richtig und was falsch ist.

 

Um auf die Frage von Rob zurückzukommen: Klar ist das Kunst!

Und wenn es für die PS4 kommt, weiss ich was ich im 2. Quartal 15 zocken werde! Nachdem es Postal 3 leider nicht geschafft hat (wobei das ja angeblich auch totaler Müll war)

 

 

Soviel zu Hatred.

 

Und jetzt zum Gesamt-Threadthema. Wie man meiner Meinung zu Hatred entnehmen kann, bin ich nicht zimperlich was Gewaltdarstellung in Videogames und Filmen angeht. Ich bin aber auch verantwortungsbewusst und würde Spiele ab 16 oder 18 Jahren niemals Jüngeren zugänglich machen oder diese in deren Gegenwart spielen. Ich habe aus diesem Grund meinen Twitch-Account zum Beispiel auch erst ab 18 Jahren freigegeben. Mehr kann ich nicht machen. Ob da jetzt die Zuschauer ein Fake-Geburtsdatum angeben um trotzdem zuzuschauen, liegt nicht mehr in meiner Macht.

 

Ich sehe das aber anders als die meisten hier: Die verpixelten Spiele früher wie zum Beispiel Doom oder Wolfenstein, waren zwar nicht so detailliert in der Darstellung, aber im Kopf des Spieles wird das automatisch detailliert. Insofern sehe ich keine größere Gefahr bei neueren Spielen nur weil die Grafik verbessert wurde.

 

Was ich für den völlig falschen Weg befinde, ist der Umgang mit jugendgefährdenden Schriften in Deutschland. Also sprich Index und Beschlagnahmung. Das hat früher funktioniert, aber dann kam das Internet, und seither ist es kein Problem mehr, sich diese bösen Medien zu holen.

Ganz großes Lob übrigens an die großen Zeitschriften wie Bild, Spiegel, Stern und den ganzen Print-Scheiß. Ich erinnere mich noch, wie ich als 14jähriger Steppke in der Bild Woche einen Artikel über in Deutschland verbotene EgoShooter gelesen habe - und was macht klein aragami natürlich sofort? Die ganzen Titel googlen bzw damals gabs glaub noch yahoo für sowas und die Demoversionen laden... von Spielen wie Blood hatte ich vorher nie was gehört, und zack dank der wunderbaren Sensationspresse hatte ich den bis dato heftigsten Splattershooter auf der Platte!

Ein paar Jahre später das Gleiche mit Quake II. Mein damaliges Game-Mag hat sich geweigert, diesem Titel eine Bewertung zu geben da er so übertrieben brutal sei. Dann, liebes PC Action-Team, solltet ihr so einen Test einfach komplett unterschlagen, denn zu dem Zeitpunkt war Quake II schon indiziert und der Test eigentlich nix weiter als ein pubertierendes "Ätsch wir hams gezockt" an die Leserschaft.

 

Also was läuft in Deutschland jetzt falsch? Der Versuch, irgendwelche bösartigen Medien von Kinderhänden fernzuhalten (was meiner Meinung nach ein genialer Ansatz ist, denn Erwachsene kommen immer noch an alles ran, sonst wäre ich zB. schon lange ausgewandert :) ) wird auch heute noch regelmäßig von TV und Zeitschriften untermauert, die dann Berichte über genau die Titel bringen, die der 14jährige sonst gar nicht im Verkaufsregal finden und von deren Existenz vielleicht gar nie erfahren würde. Aber naja, heutzutage, im Zeitalter der Let's Plays von Splatterikonen wie Evil Within auf Youtube, ist der ganze Jugendschutz und Indizierungsaufwand sowieso hinfällig geworden.


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#36 Cyrix

Cyrix

    Fortgeschrittener Amateur

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Geschrieben 03 November 2014 - 12:53 Uhr

Ich denke das viele der älteren genaration eine gewisse hemmnis in Deutschland haben was gewalt angeht, wenn ich da noch an meine ehemalige lehrerin denke wenn sie vom Zweiten WK gesprochen hat dann konnte man schon eine grundlegende abscheu gegen alles gewalt"verherrliche" erkennen, ich denke das diese menschen die diese zeit in deutschland überlebt haben später alles dafür getan haben das sowas nicht wieder vorkommt bzw. nicht mehr an sowas gedacht wird. Und vorallem hat sie auch davon erzählt wie ihre mutter vom 1 Wk erzählt hat, dies gibt eine unabsichtliche sperre im kopf gegen Krieg, gewaltdarstellung usw. Und meine Lehrerin hat es ihren Kindern Erzählt. Was ich damit sagen will ist das vieles z.b. in der Politik auch durch erlernte Ethik oder unabsichtliche beeinflussung von eltern bestimmt wird (Denke da an die Konservativen). Im Moment ist seit langen ja alles ruhig in dem "reicherem" Europa, dies sorgt auch für einen lockeren umgang mit medien was die Jetztige generation betrifft.

 

Doch um auf das Thema zurückzukommen, glaube ich das so wie es ist, in ordnung seie, es ist nunmal auch gut wenn einen die eltern ermahnen sich nicht in der welt von cod oder mortal combat zu verlieren.



#37 Insanity

Insanity

    aka Wayze

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Geschrieben 03 November 2014 - 13:00 Uhr

Ich möchte ganz unparteisch eine Frage in den Raum werfen:

Was sagt es über die Menschen aus, wenn ihnen die Gewalt in einem Medium fehlt bzw. wenn sie unzufrieden sind aufgrund von fehlender Gewalt?



#38 The-Last-Of-Me-X

The-Last-Of-Me-X

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Geschrieben 03 November 2014 - 13:03 Uhr

Ich möchte ganz unparteisch eine Frage in den Raum werfen:

Was sagt es über die Menschen aus, wenn ihnen die Gewalt in einem Medium fehlt bzw. wenn sie unzufrieden sind aufgrund von fehlender Gewalt?

 

Ohne Zusammenhang schwer zu beantworten. Wenn ich z.B. einen Weltkriegsshooter spiele, möchte ich nicht, dass die Gegner sich einfach auflösen oder plötzlich ein Blumenbeet an der Stelle aufplopt... Bei anderen Spielen z.B. muss eine explizite Gewalt nicht sein. Zudem müsste man erst einmal definieren, was mit Gewaltdarstellung genau gemeint ist und was diese beinhaltet...


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#39 Guest_aragami2k_*

Guest_aragami2k_*
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Geschrieben 03 November 2014 - 13:04 Uhr


Ich möchte ganz unparteisch eine Frage in den Raum werfen:

Was sagt es über die Menschen aus, wenn ihnen die Gewalt in einem Medium fehlt bzw. wenn sie unzufrieden sind aufgrund von fehlender Gewalt?

Läßt sich ganz einfach beantworten:

 

Homo hominis lupus. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Soll heißen, die Gewalt bzw der Hang dazu, Probleme mit dieser zu lösen, ist Teil unserer Spezies. Das ist keine gute Entwicklung, aber mit der Grund wieso die MEnschheit bis heute überdauert hat.

 

Früher hat man Gewalt direkt mitbekommen, da war es ganz normal das die Kinder ab einem bestimmten Alter beim Schlachten der Tiere helfen. Heute bekommen die wenigsten Blut zu sehen, außer sie schneiden sich mal in den Finger. Den fehlenden Nervenkitzel, den der Anblick von Blut erzeugt, holt man sich jetzt anderweitig, also virtuell durch Filme und Spiele.



#40 Insanity

Insanity

    aka Wayze

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Geschrieben 03 November 2014 - 13:14 Uhr

 

Ich möchte ganz unparteisch eine Frage in den Raum werfen:

Was sagt es über die Menschen aus, wenn ihnen die Gewalt in einem Medium fehlt bzw. wenn sie unzufrieden sind aufgrund von fehlender Gewalt?

Läßt sich ganz einfach beantworten:

 

Homo hominis lupus. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Soll heißen, die Gewalt bzw der Hang dazu, Probleme mit dieser zu lösen, ist Teil unserer Spezies. Das ist keine gute Entwicklung, aber mit der Grund wieso die MEnschheit bis heute überdauert hat.

 

Früher hat man Gewalt direkt mitbekommen, da war es ganz normal das die Kinder ab einem bestimmten Alter beim Schlachten der Tiere helfen. Heute bekommen die wenigsten Blut zu sehen, außer sie schneiden sich mal in den Finger. Den fehlenden Nervenkitzel, den der Anblick von Blut erzeugt, holt man sich jetzt anderweitig, also virtuell durch Filme und Spiele.

 

Völlig richtig, meine Frage war aber eher darauf bezogen, welche Konsequenz dies nach sich zieht, bzw. was es im Klartext für den Menschen bedeutet. (Moral/Ethik)

 

Das warum spielt keine Rolle.







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