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59 Antworten in diesem Thema

#41 Steeler

Steeler

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Geschrieben 02 October 2017 - 08:46 Uhr

Was für eine "Mahmut"-Sitzung gestern! ;) Nach 11 Stunden ARK war ich dann auch reif für's Bett. :D Aber spannend war's!

 

Zuerst begrüßte mich im Dorf eine neue Kreatur. Aragami hatte uns einen Brontosaurier zähmen können. Diesen nahm er gleich mit als Lastentier! Ein kolossaler Begleiter, der auf den Namen "Mahmut" hört. Für einen Plattformsattel fehlten uns allerdings noch massig Siliziumperlen. Aragami wusste, das kann nur eines bedeuten und zwar das tauchen nach Muscheln in unserer Wikinger-Bucht. An einem der vielen Felsen ist auch ein Schiff zerschellt und ruht nun auf dem Meeresgrund. Das erbeuten möglicher Schätze hatten wir uns eh schon vorgenommen und so kombinierten wir das ganze.

 

Ich steuerte das Boot und Aragami tauchte nach der begehrten Ware. Leider waren wir nicht alleine. Alleine in dem kleinen Areal unserer Bucht schwammen zwei Mageladons, mehrere Eurypteriden (Krabbenähnliche Viecher, welche einen unter Wasser betäuben) und weitere Mantas. Also alles andere als ein "Piece of cake". Die Megalodons konnte er mit einem Speer zerlegen, was ohne Übertreibung eine Glanzleistung von Aragami war. Zu seinem Leidwesen fanden sich unter Deck des Wracks gleich drei Eurypteriden. Leider zahlte er es mit seinem Leben. Wild entschlossen, die hinterlassenen Siliziumperlen nicht dem Meeresgrab überlassen zu wollen, entschwand er wieder in der Tiefe und entledigte sich deren Krabbenfüßler. Es sollte sich lohnen, da wir insgesamt genügend Perlen bergen konnten, um uns den Bronto-Plattformsattel fertigen zu können!

 

Ich sorgte mich unterdessen der Beetpflege und der Küche. Ab jetzt können wir nämlich auf Säfte zurückgreifen. Dadurch können wir nun jede Beerenart verarbeiten. Nach und nach wird die Küche auch ausgebaut. Aktuell steht die Konservierung der frisch geerntete Lebensmittel im Vordergrund, weil uns noch Rezepte fehlen. Dafür können wir über dem Räucher-Lagerfeuer unser Weizen und die Gerste trocknen. Ersteres wird zu Mehl verarbeitet und lagert nun Säckeweise im Lebensmittellager. Die Gerste wird getrocknet im Kessel zu Malz verarbeitet und soll uns künftig für destillierte Getränke von nutzen sein.

 

Aragami brachte mir von einer Expedition auch ein neues Tier mit. Ein Skorpion, der meiner Meinung nach nur einen Namen tragen kann. Als Wrestling- und großer Stingfan konnte ich nur auf diesen Namen zurückgreifen. Dieser wurde auch gleich mit einem Sattel ausgestattet und ausgeritten. Dabei fand ich heraus, das man Kreaturen mit dem Skorpion betäuben kann. Somit sollte er für künftige Zähmvorgänge ein unentbehrlicher Begleiter sein und unsere Narcvorräte dadurch schonen. Nun begab ich mich meinerseits auf die Jagd um mit Battlecat (Säbezahntiger) und Geronimo (Aasgeier) die Gegend nach Dodos abzugrasen. Deren Federn benötigen wir dutzendweise zur Pflege und Repratur unserer Ghillie-Kleidung.

 

Allerdings schienen die Dodos wie vom Erdboden verschluckt zu sein und es zog bis tief ins Waldgebiet. Dort findet sich auch eine Höhle, wo ganz unten ein Allosaurier auf uns wartete. Ich stellte meine Tiere scharf und diese machten mit der Kreatur kurzen Prozess. ^^ Bis auf einer Unterwasserhöhle fand sich dort aber nichts weiter. Es wurde schnell Nacht und wir mussten hastig ein provisorisches Lager mitten im Wald errichten. Es war stockdunkel und man konnte seine Hand vor den Augen nicht erkennen. Ich gebe zu, das ir alles andere als wohl dabei war und ich mir den Morgen schnell herbeiwünschte. Aber mit Battlecat und Geronimo an meiner Seite fühle ich mich gleich um einiges sicherer.

 

Am nächsten morgen ging es weiter in bis dato unentdecktes Gebiet. Ich fand eine Hochebene und einen Strand, den ich mit Aragami in den nächsten Tagen näher untersuchen möchte. Nebeneffekt bei der ganzen Sache war, das ich langsam die Orientierung verlor. Somit musste ich mich nach Gefühl wieder zurück auf den rechten Pfad suchen. Auf halbem Weg fand ich eine Art Inkaruine. Diese sah interessant aus, war jedoch mehr als gut bewacht. Sie war gesäumt von einem Allosaurier, einem Skorpion und einem starken Säbelzahntiger. Nach dem ersten Schreck sammelte ich meinen Mut und ging in die Offensive. Leider waren die Biester stärker als erwartet und Geronimo ist tapfer im Kampf gefallen! :( Er wir mir in bester Erinnerung bleiben. Battlecat war zwar zuerst verschollen, gemeinsam erledigten wir aber alle drei Gegner. Ein schwerer und verlustreicher Kampf.

 

Schweren Herzens begab ich mich auf dem Heimweg. Trotz allem konnte ich einiges am Materialien mit nach Hause bringen. zuhause werkelte Aragami schon am Plattformsattel des Brontos und hatte auf seinem Rücken eine schöne Behausung mit den nötigsten Materialien und Werkbänken errichtet. Der Hammer! Bei künftigen Expeditionen wird diese mobile Kreatur nun unser Panicroom sein! :D Dort werden wir spawnen und uns neu stärken und ausstatten können. Eine im wahrsten Sinne des Wortes riesige Bereicherung für unseren Stamm...!

 

[Fortsetzung folgt...]


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#42 Steeler

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Geschrieben 04 October 2017 - 10:07 Uhr

Und es ging turbulent weiter. ^^

 

Vorgestern begaben wir uns auf die nächste Expedition. Wie schon vor ein paar Tagebucheinträgen geschildert, konnte ich Nord-Westlich von unserer Heimat Viking Bay einen alten, ausgetretenen Trampelpfand ausmachen. Dort fiel im Kampf gegen einen Carnosaurier, Skorpion und einem Säbelzahntiger mein treuer Begleiter Geronimo, Gott habe in selig...! Dahinter entdeckte ich einen langgezogenen Strand und eine Hochebene. Diese wollte ich mit Aragami zusammen erkunden, was nun auch in die Tat umgesetzt wurde. Vorher erblickten wir jedoch, das unsere beiden Brontosaurier ein befruchtetes Dino-Ei hinterlassen haben.

 

Aragami nahm die Aufzucht des Eies auf sich und sorgte für die optimale Bruttemperaturen. Während ich mir einen Argentavis zähmte, vollendete er den Brutvorgang und ein neues Brontosaurier-Baby wurde in unsere Reihen aufgenommen. Der wuchs mit dem richtigen Futter und der liebevollen Zuwendung Aragamis auch recht schnell zu voller Größe heran und verstärkte schon bald unsere Brontosaurierherde. Er hört auf den Namen Littlefoot. Mit den drei Brontos machten wir uns nun auf den Weg. Die mobile Unterkunft auf dem Plattformsattel eines der großen Tiere wurde von uns in Anspruch genommen, weil die Nacht schon bald über uns hereinbrach.

 

Am frühen morgen ging es dann los. Auf der Hochebene und am Strand erblickten wir einen T-Rex. Unser Plan war es ursprünglich, diesen zu zähmen. Als wir gerade unsere Zähmausrüstung hervorkramten, verschwand das Tier aber leider und wir erblickten eine weitere Hochebene, die wie eine große Weidelandschaft anmutete. Dort waren Carnosaurier, Paras und weitere Herbivoren zu sehen. Zwei von den Parasauriern konnte wir legen und wir wagten uns weiter vor. Hinter diesem Gebiet sahen wir ein Waldareal. Dort sah ich mein erstes Pferd. Mir war sofort klar, ich möchte eines haben.

 

Ganz so einfach sollte es jedoch nicht werden. Neben den Stegosauriern war nämlich auch ein T-Rex, Raptoren und Carnos unterwegs. Allesamt Saurier, die böse Fleischwunden verursachen können, die mit dem Leben nicht zu vereinbaren sind. Entsprechend vorsichtig planten wir auch den Abstieg in Richtung Strand, wo wir zuletzt die Pferde erblicken konnten. Die Raptorenherde wurde inzwischen von Carnos dahingestreckt, diese legten sich mit den Stego- und Brontosauriern an, was nicht gut für sie ausging. Uns spielte es jedoch in die Karten, somit blieb vorerst nur der T-Rex für uns als Gefahrenquelle übrig. Aragami kämpfte sich vor und legte diesen mit Pfeil und Armbrust. Ich entbeinte mit meiner Machete den Kadaver fachmännisch.

 

Nun wollten wir das Pferd zähmen. Aragami konnte einen Carno auf der Insel mit dem Pferd erlegen. Nun jagten wir dieses mit der Bola und versuchten es zu betäuben, was uns leider nicht gelang. :( Der Aufstieg zurück zu unseren Tieren auf der Hochebene war beschwerlich, da wir einen anderen Weg wählten als beim Abstieg. Wir hatten uns aber verlaufen und musste wieder zurück. Alleine schon, weil Aragami seinen Dilopho Darryl unten an der Insel vergessen hatte. ^^ Danach starben wir am Fuße der Bergkette, weil ich Idiot auf die glorreiche Idee kam, den 4 Brontos ihr Ei zu stehlen...! :D :D Ich wurde daraufhin erbarmungslos zu Tode getrampelt. Wenn Dummheit sprechen könnte... Au Mann! Leider musste es Aragami auch mit seinem Leben bezahlen.

 

Im Lager angelangt wartete ich auf seine Rückkehr. Nun stand erst einmal die Landwirtschaft und das aufstocken unserer Ressourcen im Vordergrund. Zudem musste wir unsere Ausrüstung wieder auf Vordermann bringen. Aragami baute meine Back- & Kochstube weiter aus, diese wurde dann auch fertig gestellt. Das Haus ist richtig schön geworden. Ich ersetzte die Räucherkammern durch Smoke-Häuser. Diese bieten das doppelte an Platz und müssen nur noch mit Zündpulver betrieben werden. Außerdem steht nun auch ein professioneller Grill vor der Stube. Zusammen kreierten wir auch die ersten Kochrezepte. Es geht langsam voran. ^^

 

Unabhängig voneinander machten wir uns dann auf die Zähmtour. Aragami benötigte einen neuen Säbelzahntiger, ich sowohl einen Skorpion als auch einen Aasgeier. Letztere scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Aragami begab sich auf die Hochebene, gegenüber von unserem Lager. Ich flog den Strand entlang und wollte mir auch generell mal die Karte näher anschauen. Nach dem Küstengebiet folgte der Sumpf. Traditionell mache ich um Sumpfgebiete in diesem Spiel inzwischen einen riesigen Bogen. Ich konnte allerdings nicht ahnen, das es dahinter noch schrecklicher werden würde.

 

Unwirtlicher, schwarzer Schlickboden und eine brütende Hitze machte sich breit. Ich war so froh, das ich in relativer Sicherheit hoch oben auf meinem Argentarvis saß. Es war das Tal eines schlafenden Vulkans. Meine Atemwege schnürten sich zu und die Bewohner dieser Gegend ließen mich erstarren: Gottesanbeter, riesige Giftschlangen und Tausenfüßler soweit das Auge blicken konnte. Ich wollte nur noch weg von hier. Direkt im Anschluß folgte ein eisiges Frostgebiet. Schon beim Grenzübertritt fiel mir die beißende Kälte auf. Hier konnte ich mich ohne warme Schutzausrüstung nicht lange aufhalten. Das wäre der sichere Erfrierungstod. Also flog ich zurück in Richtung Aragami.

 

Dieser hatte Pferde erblickt und eine Säbelzahntigerherde. Das Tier, welches er zähmen wollte narkotisierte er recht schnell. Ich kümmerte mich um die beiden restlichen Tiere. Zusammen geleitete ich ihn und sein neues Reittier aus diesem gebiet heraus. Was für nervenaufreibende Abenteuer...! Aber es hat Spaß gemacht. Mal schauen, was heute wieder auf uns wartet! ^^


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#43 Steeler

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Geschrieben 05 October 2017 - 09:24 Uhr

Gestern ging es mal ganz chillig zu. Auch Dinojäger müssen einmal relaxen. ^^

 

Aragami war aber in der Zwischenzeit schon fleißig und hatte zwei Baustellen in Angriff genommen. Alles stand im Zeichen "Alpha & Omega". Direkt hinter unserem kleinen Dorf entsteht derzeit eine Dino Lava Lounge, wenn man so möchte. ^^ Hier sollen die Dinos sich mehren. Einen Brontosaurier und einen Dodo konnten wir schon reproduzieren. Und das ganz ohne Gentechnik. Dabei ist es nicht nur ein Liebesgehege mit Sichtfernstern, es kommt auch noch ein kleines Nachzucht-Labor hinzu. Dort können wir künftig mit unterschiedlichen Temperaturen die gebrüteten Eier optimal versorgen.

 

Da zu jeder Geburt unweigerlich auch das Ableben anderer gehört, darf ein Friedhof nicht fehlen. Dieser ist unweit unserer Behausung an einem schönen Ort mit Meeresblick errichtet worden. Hier werden wir mit Grabsteinen unserer gefallenen Begleiter und Helden gedenken, derer es leider schon zu viele zu beklagen gibt. :( Dieses soll ein Ort der Einkehr und des Gedenkens werden. Gott habe sie selig und mögen ihre Seelen auf immer in Frieden ruhen...!

 

Ich hingegen sammelte ein paar Crates auf und beschäftigte mich mit dem Beerenvorrat, der in unseren Kühlkammern langsam Überhand nahm. Dazu konnte ich den Rohrzucker in der Saftpresse nutzen um verschiedene Säfte herzustellen. Die Prozedur ist nur leider immer SEHR zeitaufwendig. Ich flog ein paar mal zwischen unserem Heim und dem Bronto Biggy hin und her, um den Beerennachschub sichern zu können. Die erntet mit einem beherzten Schwanzschlag extrem viele Beeren. Zudem fallen dort auch viele Samenkörner an, welche ich erst einmal wieder zu organischem Öl pressen konnte.


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#44 Steeler

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Geschrieben 06 October 2017 - 09:08 Uhr

Eigentlich wollte ich gestern alles unter dem Zeichen der Pferdezähmung setzen. Leider entwickelte sich dieses Vorhaben aber als schwieriger als ursprünglich angenommen. Aragami hatte auf der Hochebene zwar ein Gebiet mit regelmäßigem Vorkommen dieser Spezies ausmachen können. Allerdings sind dort auch leider nur allzu oft fiese Fleischfresser à la Carnosaurier, Tyrannosaurier, Hyaenodonsm Argentavisse und Terrorbirds. Also lauter Viehzeugs, das einen gestandenen Mann und seine Begleiter im Handumdrehen ins Jenseits befördern kann.

 

Wir konnten aber grundsätzlich herausfinden, wie das mit dem zähmen fuktioniert. Sie werden mit Karotten angefüttert und können dann zugeritten werden. Natürlich wird man immer wieder abgeworfen und das Tier sucht sein Heil in der Flucht. Was besonders schlecht ist, weil uns ein Eqqus direkt in einer Allosaurierherde in den sicheren Tod hineinlief. Das andere Pferd rannte die Klippe hinunter ins Landesinnere und wart nie wieder gesehen. Wieder ein anderes sprang die entgegengesetzte Klippe hinunter. Wir wollten ihn den Abhang runter scheuchen und am vermeintlich friedlichen Strand zähmen. Dumm nur, das dort zwei T-Rex ihr Unwesen trieben. Das Pony lief direkt in dessen Klauen und wurde verspeist. *seufz*

 

Aragami selbst machte eine schöne Entdeckung. Und zwar den seltenen und anmutig fliegenden Quetzalcoatlus. Dieses Flugtier soll sogar einen Plattformsattel tragen können. Das wäre natürlich von unschätzbarem Vorteil für uns. :) Eventuell wird die Zähmung in den nächsten Tagen vonstatten gehen. Zudem wurde das Zuchthaus gestern eingeweiht. Aragami hat in seinem Zuchtlabor erkennt, das die Säbelzahntiger in ihrer paarungswilligen Zeit nicht zu weit voneinander entfernt sein dürfen. Also hat er innerhalb des Zuchthauses eine Art Paarungsbox gebaut. Und es klappte hervorragend. Der Paarungsvorgang dauerte zwar etwas, aber das Weibchen war kurz darauf tragend.

 

Das Säbelzahntigerjunge kam zur Welt und wurde auf den Namen Yuuki getauft und wuchs auch recht schnell heran. Leider sind die Tiere in ihrer Kindheitsphase sehr anfällig für jegliche Einflüsse und leider hatten wir den Kindstod zu beklagen. :( Der Schock saß natürlich tief, wir werden diese Erkenntnisse aber in die Optimierungsabläufe bei der Tierzucht mit einfließen lassen. Im übrigen habe ich mir auch ein Langzeitziel gesetzt. So wir denn ein Eqqus zähmen können, würde ich gerne ein Gestüt aufbauen mit allem drum und dran. Das wird natürlich noch dauern, würde mir aber viel Spaß bereiten. In den Weidelandschaften konnte ich auch einen Megatherium ausmachen. Der wie ein riesiger Ameisenbär aussieht nur viel stärker. Das wäre doch bestimmt auch mal etwas, so eine Kreatur zu zähmen. Er scheint sich dort in der rauen Wildnis bestens behaupten zu können.


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#45 aragami2k

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Geschrieben 10 October 2017 - 09:44 Uhr

Die Tausend Tode des Aragami und Steeler, oder:

1 Woche Urlaub in Ark: Der Rückblick (Teil 1)

Es war eine turbulente Woche, allerdings weniger in Real Life (wasn das?) als vielmehr auf der Ark.
Es gab mißglückte und geglückte Zähmungen, Jagden auf große Fleischfresser und Eskortierungsversuche von seltenen Kreaturen quer durch Ragnarok in unsere Behausung am Strand. Dazu später mehr.

Ich bin aus unserer Station ausgezogen und habe mir direkt daneben eine kleine aber feine Säbelzahntiger-Zucht angelegt, die nebenbei auch alle Bedarfe deckt, um ein Ei auszubrüten. Unser erster selbst herangezogener Dino, Littlefoot, entstand unter katastrophalen Umständen, und gerade während der Inkubationsphase gab es einige unschöne klimatische Veränderungen, die dazu führten, dass der Brutversuch fast gescheitert wäre.

Mittlerweile klappt dies jedoch hervorragend. Wir haben inzwischen nicht nur einen ausgewachsenen Littlefoot (Apatosaurus) im Vorgarten stehen, sondern auch einige Dodos, einen Geier und ein Raptor-Ei konnte ebenfalls bereits ausgebrütet werden. Entsprechend kreucht und fleucht es in unserer Compound, und man kann kaum mehr laufen weil überall die Dinos herumrennen.

Da muss also als nächstes eine Ordnung her, vermutlich in Form von Zäunen. Wie das genau ablaufen wird, ist noch unklar.

Außerdem wurde ein Phiomia gezähmt, nachdem ich einmal mehr direkt nach Spielstart zunächst eine gute Stunde mit dem Düngen der vielen Felder verbringen musste. Das ist vor allem bei den größeren Pflanzen wirklich zeitraubend!
Ich plane sogar, noch ein weiteres Phiomia nach Hause zu bringen, das dann direkt an die Kompostkisten gestellt wird, und nur für die Kreation von Qualitätsdünger genutzt wird. Ich glaube mit zwei Phiomia könnten wir die Düngung in weniger Zeit vollbringen und hätten mehr Zeit für unsere Abenteuer und Weiterentwicklungen der Station. Und ich für meine Zucht, denn die Aufzucht eines jungen Säbels dauert gut 2 Stunden!

Steeler hat bereits einige unserer Abenteuer niedergeschrieben. Daher beschränke ich mich auf die noch nicht erwähnten, die ich entweder alleine oder zusammen mit ihm, aber aus einem anderem Blickwinkel erlebt habe.

Da wäre zunächst die aufregende Erkundungstour jenseits des von uns bereits geclearten Waldareals am Strand. Zugleich war das die erste Exkursion, bei welcher ich auf dem Rücken der Dicken (T-Rex) unterwegs war. Steeler ist mit seinem Skorpion Sting aufgebrochen. Nach kurzer Zeit fanden wir uns auf einer Hochebene wieder, auf der es von Carnosauriern nur so wimmelte. Aber mit der Dicken waren diese Tiere kein Problem mehr, und wir kämpften uns vorwärts. Wir erreichten pünkltich zum Einbruch der Dunkelheit eine Steilklippe und schlugen das Nachtlager auf. Am nächsten Morgen staunte Steeler, der den Job des Erkunders übernommen hatte und durch sein Fernrohr schaute, nicht schlecht: Im Wald unter uns konnte er Pferde ausmachen! Und natürlich wollte er sofort eines zähmen.
Die Freude wurde jäh getrübt, denn nicht weit von den Reittieren befand sich ein ausgewachsener T Rex! Und zwar von einem Kaliber, das ich meiner Dicken nicht zumuten wollte. Zudem konnten wir ein Rudel Raptoren ausmachen. Eine Strategie war gefragt.

Wir ließen unsere treuen Tiere auf der Anhöhe zurück und stahlen uns mit Armbrust und Schwert langsam den Abhang hinunter. Ebenfalls im Tal befindliche Langhälse wurden auf einmal von Carnosauriern attackiert, die jedoch siegreich waren. Und nicht nur das: Am Ende des kampfes lagen auch die Raptoren tot am Boden um die beiden Langhälse verteilt. Apatosaurier sind erschreckend wehrhaft!
Der Rex war nicht allzu weit entfernt. Scheinbar steckte er irgendwie fest. Ich schlich mich auf die Klippe direkt über seinem massiven Haupt und schoß einen Bolzen nach dem anderen in den enormen Schädel. Das Tier blutete aus zahlreichen Wunden, konnte sich jedoch nicht wehren da ich zu hoch oben war. Nach einem wahren Pfeilhagel ging das Monstrum zu Boden und wurde von Steeler sogleich fachmännisch zerlegt. Der Weg zu den Pferden war frei.

Doch diese waren wie vom Erdboden verschluckt!

Nach langer Suche erblickten wir eines der Tiere am Strand. Doch es war nicht allein. Zunächst nahm ich den Carno aufs Korn, der nach kurzem Kampf zu Boden ging. Aber auch das Zähmen war nicht einfach. Zunächst versuchte ich es mit Betäubungspfeilen, doch das Pferd ließ sich schwer im Zaum halten und wir verloren es eine Weile aus den Augen. Als wir es wieder gefunden hatten, versuchte ich es mit einer Bola. Bei der Gelegenheit erlag das Wesen dem Betäubungshammer, den Steeler immer wieder auf es herunterfahren ließ.

Etwas ernüchtert machten wir uns auf den Heimweg. Aber auf halbem Weg zu Dicke und Sting begegneten wir einer Apatosaurus-Herde. Just als ich zwischen den monströsen Beinen der friedlichen Riesen hindurchlaufen wollte, erblickte Steeler ein Ei, und beschloß, dieses an sich zu nehmen. Und sofort verwandelten sich die harmlosen Langhälse in brandgefährliche Höllenfurien! Der Schwanzschlag killte zunächst Steeler, dessen Leiche ich noch schnell looten konnte, doch dann erlag auch ich meinen Wunden.

Ich respawnte in meinem Schlafsack. Leider fanden wir bei dieser Gelegenheit heraus, das man nur in den Schlafsäcken spawnen kann, die man selbst gelegt hat - daher musste Steeler wohl oder übel in unserer Basis respawnen. Als ob es nicht schlimm genug gewesen wäre, wurde sein Skorpion Sting von einem Carnosaurus gefressen, während ich versuchte, meine Leiche zu bergen. Das gelang mir, jedoch hatte ich vergessen, dass in Steelers Inventar (das jetzt meins war) noch das Apatosaurus-Ei lag! kaum hatte ich den gesamten Content der Leiche transferiert, gingen die Apatosaurier erneut auf mich los. Ich nahm die Beine in die Hand, rannte den Hügel hinauf und verschnaufte an einem Felsen, hinter dem ich mich sicher wähnte. Doch das war ein Fehler! Die Apatosaurier sind zwar langsam, aber wutgetrieben folgten sie mir unaufhörlich den Hügel hinauf. Als sie mich fanden, war es schon zu spät für mich.

Ich respawnte erneut, diesmal in dem ursprünglich für Steeler ausgelegten Schlafsack, und bastelte zunächst einen neuen. Dicke hatte zum Glück noch genügend Tierhäute. Der nächste Versuch, die Leiche zu bergen, ging gnadenlos schief, denn ich begegnete unterwegs einem Carnosaurier. Völlig nackt, ohne Waffen und Rüstung war ich no match und konnte nur rennen. Zu meinem Glück glitt das Viech auf der Klippe aus und stürzte in die Tiefe. Zu meinem Pech, machte ich ihm dies nur enige Sekunden später nach.

Erneuter Respawn, erneuter Schlafsackbau. Diesmal war kein Carnosaurus im Weg, und ich erreichte meinen Leichnam. Die Apatosaurier waren wieder beruhigt und ich konnte mich anschleichen, den Rucksack samt Ei schnappen und wegschleichen. Kaum war ich außer Sichtweite, schmiß ich sofort das Teufels-Ei aus dem Inventar und machte mich auf den Heimweg. Auf halbem Weg zu Dicke, fiel mir ein dass ich Darryl vergessen hatte! Das kleine Dimorphodon, das ich mittlerweile lieb gewonnen hatte, konnte ich unmöglich in diesem feindseligen Gebit zurücklassen. Also musste ich nochmal runter in die Bucht, in welcher wir zum ersten Mal gestorben waren.
Dort fand ich den kleinen Flattermann, der sich sofort zu mir bewegte und alsgleich auf meiner Schulter niedersank. zusammen mir Darry machte ich mich auf den gefährlichen Weg zu Dicke, und mit ihr bin ich dann so schnell die Ausdauer von Dicke es erlaubte, nach Hause zurückgerannt...

Für eine Weile hatten wir beide genug von Abenteuern. Aber im Nachhinein muß ich sagen, war das eines der spannendsten das wir bisher auf der Ark erlebt hatten!


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#46 aragami2k

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Geschrieben 10 October 2017 - 11:39 Uhr

Teil 2 - Zähmungsversuch Megatherium, oder Die Eskorte des Todes

Bei einem unserer zahlreichen Pferdezähmungsversuche flog ich mit meinem getreuen Argentavis immer größere Kreise, in der Hoffnung irgendwo ein Pferd auszumachen, oder wenigstens weit genug weg von dem Hochplateau zu fliegen, auf dem wir die Tiere einmal gesehen hatten, um dort neue spawnen zu lassen.
Bei dieser Gelegenheit begegente ich das erste Mal einem Megatherium. Das Wesen sah ein wenig aus wie ein riesiger Ameisenbär, jedoch auf zwei Beinen. Es machte auf mich in keinster Weise einen aggressiven Eindruck, und so näherte ich mich dem Tier an. Als es immer noch nicht floh oder attackierte, beschloß ich, es zu betäuben. Kaum hatte ich ein paar Pfeile in das dicke Fell des Tieres geschossen, so suchte es sein Heil in der Flucht die Felsen runter. Ich traf in einem Tal erneut auf das Tier, und fuhr mit dem Beschuß fort. Nach einigen weiteren Pfeilen sank der Riesen-Ameisenbär zusammen. Nach kurzer Zeit hatte ich herausgefunden, womit ich ihn zähmen konnte: Mejoberries only! Und zu meinem Glück gab es im näheren Umkreis kaum Büsche. Ich hastete mich ab, und konnte das Tier mit knapper Not mit Hilfe der gefundenen Narcoberries und einiger Tranquilizer Pfeile betäubt halten, bis es gezähmt war.

Meggie, so wurde das Megatherium-Weibchen benannt, musste jetzt nur noch nach Hause gebracht werden. Nur noch...

Das war mit mehreren Problemen verbunden: Ich wusste nicht wo mich die wilde Hatz hinverschlagen hatte und was alles für Greuel zwischen unserer Compound und meiner momentanen Position lauerten. Als es Tag wurde, brach ich mit dem Magetherium im Gefolge auf. Schon bald erkannte ich eine mir bekannte Brücke am Horizont, aufgrund welcher ich meine ungefähre Position bestimmen konnte. Ich war ewig weit weg von zu Hause!

Also beschloß ich, zunächst einen Schlafsack auszulegen und meine Tiere dort zurückzulassen. Dann erkundete ich auf eigene Faust den wohl idealsten Weg zur Heimat, während ich versuchte, Steeler meine aktuelle Position zu kommunizieren, damit er mir bei der beschwerlichen Heimreise beistehen konnte. Nach kurzer Zeit trafen wir uns auch auf einer Klippe und ich zog die Tiere von nun an immer hinter mir her. steeler erkundete auf dem Argentavis die Umgebung und ich folgte ihm auf Schuster's Rappen mit dem animalischen Anhang.
Das erste größere Problem war die Kombination aus Troodon-Herde, Raptoren-Päärchen und einem Carnosaurus, gepaart mit einem aggressiven Diplodocus. Die Mischung war tödlich, und wir flüchteten die Klippe herunter. Dabei brach ich mir sogar noch das Bein, und konnte nur auf den Argentavis und Meggie hoffen, die sich urplötzlich als sehr aggressiv entpuppte! Meggie zermanschte meherere Trodoons und den Carnosaurier, bevor ich wieder laufen konnte und mit ihr und dem Argentavis, der die Raptoren angegangen war, weiter vor dem Diplodocus flüchten konnten. Leider hatte dieser Kampf der siegreichen Meggie nicht gutgetan: Sie war blutüberströhmt. Doch es war keine Zeit auszuruhen, denn das Gebiet war uns komplett fremd. Hinter jeder Ecke konnte noch Schlimmeres lauern! Also marschierten wir weiter in Richtung Basis. Steeler's Ankündigungen aus der Luft waren nicht erbaulich: Ein Allosaurier-Rudel, bestehend aus drei Tieren und einem Alpha-Männchen, war ganz in der Nähe unserer kleinen Gruppe. Wir kämpften uns vorwärts und besiegten noch zwei Säbelzähne, als die Nacht über uns hereinbrach und wir beschlossen, mitten in der kleinen Steppe auszuruhen. Denn Geier sind ja friedlich... oder greifen die etwa an wenn ein Tier blutüberströhmt ist? Kaum hatte ich diese Bedenken geäußert, taten sie es und Meggie konnte sich der zahlreichen Schnäbel leider nicht mehr lange erwehren. Wir wurden ebenfalls von den Tieren angegriffen und flohen auf unseren Argentavissen, als auf einmal die Allosaurierherde hinter mir aus dem Unterholz brach und sich in das Gemetzel einmischte! Eines der Monster biß meinen Argentavis so übel, dass ich nicht mehr wegkam. Noch saß ich auf meinem Flugtier und konnte lenken, aber nichts rührte sich da der Allo sich wohl festgebissen hatte, und einen schrecklichen Moment lang dachte ich, das war es, doch dann konnte sich der Argentavis doch noch losreißen und flog, eine bis dato nicht gesehene gräßliche Menge an Blut verlierend, endlich gen Himmel. Mein Tier blutete noch lange in der Luft, bevor es sich ein wenig heilte. Dann flogen Steeler und ich nach Hause.

Die Allosaurierherde wurde natürlich ausgelöscht. Wir kehrten mit Rachegedanken zurück. Zunächst killte ich die beiden schwachen Tiere mit der Armbrust. Das letzte, ehemals Alphatier wurde schließlich von Aragami's Finest, meiner Säbelzahntigerhorde zerfleischt. Das gab uns zumindest ein wenig Genugtuung, jedoch war der Schmerz um Meggie sehr groß. Das Megatherium hatte sich in der kurzen Zeit, dass es bei uns war, wirklich tapfer geschlagen. Ich werde sicherlich in einer der nächsten Folgen noch einen Grabstein errichten.


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#47 Steeler

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Geschrieben 11 October 2017 - 13:19 Uhr

Gestern war es dann soweit. Nach gefühlt 500 Versuchen ein Pferdevieh zu zähmen ist es uns gestern ENDLICH gelungen. Und es war wie ein schlag ins Gesicht! :)

 

Nachdem wir zuvor immer nur maximal 2 Pferde innerhalb von mehreren Stunden haben finden können wurden wir gestern regelrecht mit den Exemplaren erschlagen. Auf der Anhöhe liefen gleich drei Stück herum bei Aragami waren es nochmals zwei. Soweit so gut. Trotzdem wollten wir nach den letzten Fehlschlägen auf Nummer sicher gehen und haben im großen Umkreis alles an Fleischfressern erlegt. Danach fing ich mit dem Zähmvorgang an. Das Tier fraß die Karotte auch, nahm danach jedoch die Flucht auf. Ich folgte ihm, Aragami sicherte den Bereich ab.

 

Wir waren überrascht wie weit die Dinger laufen können. Als ich dann das zähmen wieder aufnehmen konnte bestieg ich den Zossen, wurde aber umgehend wieder abgeworfen. Hmm, beim nächsten Versuch gab ich dem Tier kurz vor dem buckeln und bevorstehenden Abwurf eine weitere Karotte und konnte es wieder beruhigen. Das ganze Prozedere wiederholte sich ein paar Mal, bis ich das Tier vollkommen gezähmt hatte. Die Stute hört auf den Namen Camilla. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind gänzlich ausgeschlossen. Aragami geleitete mich nach einer Übernachtung aus dem Tal des Horrors mit dem Pferd zurück in unser Lager.

 

Da auf dem anderen Hochplateau noch zwei weitere Pferde herumirrten und ich das Ziel habe eine Pferdezucht hoch zu ziehen, habe ich mir auch noch einen Deckhengst gezähmt. Als wir zuhause ankamen, begab ich mich direkt in Aragamis Zuchthaus an die Züchtung eines Pferdes. Camilla war auch recht schnell tragend. Allerdings dauert es noch etwas bis sie werfen wird. Eventuell rechnen wir heute Abend mit dem Nachwuchs. ^^


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Geschrieben 11 October 2017 - 13:38 Uhr

Derweil steigt auch die Zahl der Säbelzähne immer weiter an. Gestern waren gleich drei meiner Weibchen schwanger - völlig ohne mein Zutun. Irgendwann werde ich wohl nicht umhin kommen, die Tiere geschlechtlich zu trennen, denn ein Säbelzahn-Junges aufziehen dauert etwa 2 Stunden - Zeit in der man ich sage mal zu 80% belegt ist, da die Tiere einem automatisch folgen...

 

Zwei der Jungtiere wurden geboren und werden heute Abend, falls wir weiterspielen sollten, auch vollends großgezogen.

Das Männchen hört auf den Namen Johnny, das Weibchen heißt Iris.


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Geschrieben 12 October 2017 - 08:32 Uhr

Gestern war es ein wenig ruhiger um die Chaoten von der Insel. Das lag vor allem daran, das wir beide mit der Aufzucht der Jungtiere beschäftigt waren. Zunächst Johnny und Iris, und dann kam Rubens zur Welt, Steelers erstes Fohlen. Das lief soweit auch ganz gut, allerdings hatte uns Rubens mittendrin einmal schwere Sorgen gemacht, weil er nicht mehr maturieren wollte. Ob das so gewollt war oder ein Serverfehler, ist schwer zu sagen.

 

Auf jeden Fall ist Rubens jetzt ein ausgewachsener gesunder Hengst und bereit für seinen ersten Ausritt. Eventuell heute Abend...?

 

Außerdem haben wir gestern ein wenig herumexperimentiert und unser erstes Kibble (Dodo Egg) hergestellt! Kibble ist kompliziert, aber wir wissen jetzt zumindest wie das Grundrezept funktioniert und müssen lediglich die restlichen Zutaten durchprobieren. Also im Grunde geht das schon in Richtung Alchemie, was dieses Spiel bietet... :)

Ich werde auch eine Alchemie, ääh Kibblesküche in der Zuchtstation einrichten und dann ebenfalls herumdoktoren. Sobald wir ein Kibbles Rezept haben, kommt das auf eine Note, damit nichts verloren geht.

 

Es gibt noch soviel zu tun. Aber die physische Trennung meiner Männchen und Weibchen war eine schlechte Idee, und wurde gestern Abend sofort wieder revidiert. Naja, jetzt habe ich wenigstens noch ein größeres Gehege für meine Tiere.

 

Demnächst plane ich einen Jagdausflug mit der kompletten Rotte - das wird sicherlich eine feine Sache!


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#50 Steeler

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Geschrieben 12 October 2017 - 13:18 Uhr

Ja, dem schließe ich mich an. Gestern stand der Wurf der tragenden Camilla für mich im Vordergrund.

 

Das war eine Premiere für uns und ich war entsprechend aufgeregt. Das Wurfwerkzeug wurde bereit gelegt, die Stute von Sattel und Zaumzeug befreit um die Bedingungen so optimal wie nur irgend möglich zu gestalten. Nun hieß es nur noch warten. Und nach einiger Zeit konnten wir den Junghengst begrüßen. Es hat eine schöne Zeichnung und wurde umgehend mit frischem Futter versorgt. Es wurde Rubens getauft und stellt somit den Beginn meiner Pferdezüchtung dar. Wie Aragami schon erwähnte gab es im Wachstumsverlauf einmal einen kurzen Schreckensmoment, als er kein Futter mehr annahm und sein Hungerbalken langsam bedrohliche Werte annahm.

 

Ich versuchte es mit sämtlichen Nahrungsmitteln, aber keines wurde von ihm angerührt. Nun musste ich handeln und musste ihn mit der Zwangsfütterung über diese kritische Phase helfen. Das war nicht schön, aber zumindest konnte ich somit sein Leben retten. Danach ging alles wie geschmiert. Er erreichte ohne weitere Komplikationen das Erwachsenenalter. Ich plane dieses Pferd Aragami zu überlassen, da er schon Interesse an einem eigenen Pferd bekundet hatte. Die Eltern werden nicht zum reiten zur Verfügung stehen, da ich diese als Backup in der Hinterhand behalten möchte. Dafür war das ursprüngliche zähmen der Tiere zu aufwendig, als das ich diese durch leichtsinnige Expeditionen aufs Spiel setzen würde.

 

Die kommenden Fohlen werden allerdings in vollem Umfang eingesetzt. Sie sind belastbar, können viel tragen und was ein weiteres, durchaus positives Feature ist, sie sind mit dem Sattel eine mobile Werkbank. Also äußerst nützlich um sich mal in unbekanntes Terrain zu begeben. :)


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#51 aragami2k

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Geschrieben 16 October 2017 - 12:17 Uhr

Das war eine spannende Session gestern.

Nachdem ich Battlecat mit Red Sonja gepaar hatte, und den kleinen Sproß, der auf den Namen Kaijuu hört, aufgezogen habe, stand für mich bei Beschau der Musterung der Fellzeichnung und Stats fest - der Junge ist ab sofort mein treuer Begleiter!

Natürlich ohne Sattel, denn dafür habe ich von Steeler Rubens geschenkt bekommen - nochmals vielen Dank! Ein Pferd ist eigentlich das A und O für Expeditionen: Massig Ausdauer, so dass man auch lange Strecken rennen kann ohne zu verschnaufen, viel Tragevolumen für alles an Equipment und Ersatzequipment, das man so benötigen könnte, sei es eine zweite Armbrust mit Ersatzpfeilen, Fernrohr, oder eine Falle für die schnelle und bequeme Fleischbeschaffung beim spontanenen Zähmvorgang eines Carnivoren. Kaijuu trottet gemächlich hinterher und attackiert sofort Beutetiere, die ich mit einem Pfeil unter Beschuss genommen habe. So macht das Reisen Spaß.

 

Also sind wir gestern auch, nachdem Steeler sich ebenfalls noch ein Fohlen herangezogen hat, mit unseren beiden Reittieren auf die erste Erkundungstour aufgebrochen. Allzu weit kamen wir aber nicht, denn Steeler hat mir eine Höhle gezeigt.

Damit war klar, was wir den Rest des Tages tun würden... nämlich sterben :)

 

Nagut, so schlimm war es nicht, die neue Höhle stellte sich als alternativer Eingang zur uns bekannten Chitinhöhle (oder Hölle? Siehe der Tagebucheintrag vor einigen Wochen...) gefunden, in dem ja bekanntlich Hinz und Kunz der Insektenwelt lauern. Der alternative Eingang war auch gleich mal gespickt mit Inka-Pfeilschußanlagen, die wohl abschrecken sollten - das hat aber für uns nicht ausgereicht!

 

Mit der neuesten Erfindung, dem Enterhaken bewaffnet, haben wir uns über einen Abgrund geschwungen und sind in bisher unbekannte Tiefen der bekannten Höhle vorgedrungen. Dabei stießen wir auf einiges Krabbelgetier, welches unter anderem leider auch das Leben von Harvey, Steelers kleinem Geierfreund, beendete. Die Rache folgte in Form von Brandpfeilen und Steeler konnte nach hitzigem Kampf seinen Leichnam erneut bergen. Einmal mehr wurde uns bewusst, wie zerbrechlich unsere menschliche Hülle doch war. Und wie stumpf unsere Waffen von den harten Chitinpanzern geschlagen wurden. Nach wenigen Angriffshieben waren sowohl meine Journeyman Pike als auch Steelers Streitaxt bereits unbrauchbar geworden. Und der Horror nahm kein Ende. Die unerwartet tiefe Höhle barg endlose Schrecken. Der Höhepunkt unserer Expedition war ein Raum, in welchem sich drei oder vier Tausenfüßler, ein Skorpion und eine Titanoboa befanden. Ich konnte ohne Übertreibung einen Pfeil nach dem anderen auf den stockdunklen Boden unter mir abfeuern und traf jedesmal irgendwas.

Und das wurde auch nicht besser, als wir alles getötet hatten und uns auf den Höhlenboden begaben. Hinter einem dichten Spinnennetz mit der Form nach menschlichen Kokons warteten weitere Tausendfüßler, Spinnen und noch eine Titanoboa, deren starkes Gift mich mehrmals bewußtlos werden ließ. An der Stelle starb Steeler ein weiteres Mal, und wir beschlossen, da auch solangsam unsere Vorräte im Compound dem Ende zugingen, erstmal die Expedition abzubrechen. Ich sammelte Steelers Sachen ein, ließ unwichtigen Scheiß zurück, da ich sonst zu schwer schleppen musste und setzte alles auf eine Karte, da ich glaubte die Stelle in der Höhle erkannt zu haben. Ich rannte gen dem gefühlten Ausgang und erwehtrte mich unterwegs noch einer Titanoboa und einem weiteren Tausendfüßler den ich mit letzter Kraft mit der fast zerschundenen Metallaxt und Fackel plättete, bevor ich endlich das Tageslicht erblickte und halbtot aus der Höhle stapfte. Steeler, der mittlerweile wieder am Eingang angekommen war, nahm mir zunächst das schwere Gewicht ab und ich erholte mich von den Strapazen dieser intensiven Höhlenexpedition.

 

Nun kennen wir aber die komplette Chitin-Höhle. Immerhin etwas. Vor der nächsten Höhlentour müssen wir jetzt aber zunächst wieder unsere Vorräte aufstocken. Und ich möchte mein Zuchthaus weiter ausbauen, denn ein Dilophosaurus-Ei konnten wir fast nicht ausbrüten, da es mitten in der Nacht zu kalt wurde. Ich habe bereits Pläne, wie ich das verbessere, die müssen allerdings umgesetzt werden. Und möbliert wird die Bude heute auch noch - Steeler hat mir da einiges an Mobiliar gebastelt.

 

Das passiert voraussichtlich alles heute Abend. Außer eine meiner Säbelzahnkatzen ist schon wieder trächtig - dann kommt wieder alles anders als geplant.

 

Aber das ist ja normal in Ark!


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#52 aragami2k

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Geschrieben 17 October 2017 - 12:15 Uhr

Gestern war es ein wenig ruhiger bei den Primitiven.

Wir haben uns vermehrt um den Wiederaufbau unserer Ressourcen gekümmert. Ich habe das zum Anlaß genommen und eine komplette Neuordnung unserer gesamten Ressourcenvorräte vorgenommen. Nun gibt es eine Unterteilung in Mineralien, Naturalien, Erzeugnissen und Sätteln. Holz jeglicher Art ist im Holzschober zu finden. Waffen und Rüstungen ebenso wie Werkzeug und andere Ausrüstungsgegnstände finden sich alle beieinander, aber in unterschiedlichen Ständern und Regalen. Diese Reorganisation war auch bitter nötig, denn wir haben bei dieser Gelegenheit eine Menge herausgefunden. Zum Beispiel dass wir wieder Erwarten noch über 600 Eisenbarren in unserem Regal im "alten Haus auf der Klippe" hatten!

Dann wurde das Lagerhaus umgebaut. Es ist jetzt geräumiger und bequemer zu begehen, auch mit tierischem Anhang. Zudem wurde für die weitere Bequemlichkeit die Arbeitsecke um ein Construction Table erweitert. Das zweite Stockwerk des Lagers wurde ebenfalls fertiggestellt. Dort befinden sich nun einige Betten, um eine hohe Zahl an Spawns in kleinen Intervallen zu gewährleisten, wenn mal wieder das große Sterben bei uns beiden angesagt ist.

Auch im Zuchthaus wurde umgebaut: Eine Hintertür erleichtert nun den Zugang zu Feuerholz und Grill während der Aufzucht der Jungen. Im zweiten Stock wurde das Waffenrack vorbereitet. Hier fehlt noch immer die Decke, die zugleich der Argentavis-Parkplatz werden wird. Aber momentan bin ich noch mit der Gewinnung von Claystone und Limestone beschäftigt, um den vielen Lehm zu erstellen, den ich für den Boden der Behausung noch benötigen werde.

Bei einem kurzen Jagdausflug stellte ich schnell fest, das die Kombination Pferd + Sabertooth + Dilophosaurus suboptimal ist, da der kleine Dilo Yurg einfach nicht mit der hohen Schrittgeschwindigkeit mithalten konnte. Nun habe ich als zweites Begleittier noch den Raptor Terirapo mit dabei. Das läuft bisher recht gut.

Steeler hat gestern Ressourcen gesammelt und sich um die Felder gekümmert. Alles in allem sind wir inzwischen wieder gut aufgestellt. Allerdings wird es heute Abend bei mir erstmal etwas ruhiger weitergehen. Zum einen möchte ich meine Hütte fertigbauen, und dann ist auch noch Conny trächtig...

das wird also erstmal wieder 2 Stunden Aufzucht bedeuten! Erwartet heute also keine Action :)


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#53 aragami2k

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Geschrieben 18 October 2017 - 07:30 Uhr

Conny hat gleich 2 Junge geworfen! Also doppelte Arbeit. Die beiden sind aber trotz meiner Entscheidung, ab dem MOment in dem sie aus dem Babyalter raus sind, mit dem Hausbau fortzufahren wohlauf und hören auf die Namen Luke und Leiah.

Kaum waren die beiden flügge, kamen Red Sonya und Hachiko angelatschert - ich sah es schon von Weitem: auch dicke Bäuche.

 

Also nochmal zwei kleine Sabertooths in die Welt gelassen und aufgezogen. Nebenher wurde das Gelände vergrößert und ein Behemoth Gate installiert, damit man auch mit mehr als 2 Tieren rein und raus kann. Nunja, das Problem ist jetzt, dass die Tiere die Freiheit wohl lieben und automatisch aus dem Tor laufen sobald es offen ist - da muss ich mir was einfallen lassen damit nicht jedesmal die Tiger wieder eingefangen werden müssen.

 

Die weitere große Errungenschaft des Tages ist der Abschluß der Zuchtstation. Naja, der Boden braucht noch Arbeit, aber zumindest äußerlich ist sie fertig. Auf dem Dach können nun die Flugtiere bequem geparkt werden. Aber je mehr es unter mir wuselt, desto mehr überlege ich, das Ganze zu reorganisieren. Zentralisierung ist dabei das große Stichwort. Alles möglichst an einem Ort. Aber zeitgleich ein riesen Gehege in dem die Tiere einen nicht immer beim Durchlaufen hindern.

Ich hatte sogar schon ernsthafte Überlegungen angestellt, die Station auf der Hochebene zu errichten, wo wir einst auf unseren ersten Megalodon gestoßen sind. Da wäre viel mehr Platz für ein riesiges Gehege, auch mit Unterteilung in Männlein/Weiblein, was das ewige Geschwängere verhindern dürfte. Aber dann müsste ich nochmal bei 0 anfangen dort oben... und es ist mir ein bißchen weit weg von Steeler. Aber eine Idee wäre es, dann könnte Steeler die nervigen Tiere (also die ADS-Raptoren) in den Pen der Zuchtstation auslagern und hätte auch ein bißchen mehr Ruhe in der Basis-Station.

 

Ölbaron Steeler hat sich übrigens gestern dem Grillen verschrieben und jetzt ebenfalls bei sich vor der Bäckerstube Fleischfallen aufgebaut. Die Nahrung dürfte uns so schnell nicht mehr ausgehen. Des Weiteren war er wieder auf Dodojagd, damit wir irgendwann unsere Ghillie-Klamotten repariert bekommen. Das ist ein Unding wie viele Federn die brauchen!

 

Alles in allem war das wieder eine ruhige Session. Das gehört auch zu Ark dazu. Da ist nicht jeden Tag Action. :)


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#54 Steeler

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Geschrieben 18 October 2017 - 08:53 Uhr

Wie Aragami-san schon sagte, waren die letzten beiden Tage eher ruhig. Was ich allerdings alles andere als schlimm empfinde, somit ist immer etwas anderes im Spiel geboten.

 

Während er sich um das Zuchthaus und deren Ausbau kümmerte, stand für mich die Beetpflege auf dem Programm. Wie gewohnt Pechabgänge sammeln, die Komposthäufen bestücken und den Qualitätsdünger in unser Gartenhäuschen einmotten. Dort sammelt sich inzwischen schon gut etwas an und wir können immer mal schnell unsere Beete mit Stickstoff versorgen. Das klappt eigentlich inzwischen recht gut. Wobei wir da inzwischen auch etwas umgeplant haben. Wir haben eine 7'er Reihe Beete abgerissen, da es einfach zu viel war und man dem ganzen nicht mehr Herr werden konnte. Somit haben wir nun 14 Beete mit den aktuell nötigsten Beeren, Weinreben und Karotten.

 

Bezüglich Beeren haben wir entschlossen, das es müßig ist, diese anzubauen, weil ein einziger Schwanzschlag mit unserem Bronto mehr derer anhäuft als ein Beet jemals einbringen könnte. Insofern können wir uns die Mühe mit den zusätzlichen Beeten auch sparen. Hier handhabe ich das inzwischen ganz anders. Bei akuter Beerennot schnappe ich mir meine Zoar (Argantavis), welche inzwischen richtig viel Ausdauer und Traglast besitzt und fliege einmal flink zu den Brontos herüber. Schnappe mir Biggy und laufe eine Runde und sammele tonnenweise an Beeren auf. Zoar wird dann bepackt und ich trete den Heimweg an, um meine Vorratskammern mit Beeren und Samenkörnern zu bestücken. Letztere häufe ich zu 10'er Haufen an, als stille Reserve, der Überschuss landet in der Handmühle und wird zu organischem Öl gemahlen.

 

Dieses Verfahren hat sich, meiner Meinung nach, bewehrt. Nun habe ich meine Backstube gestern etwas verfeinert. Am Eingang habe ich an den Seiten Steingeländer angebracht. Diese haben runde Öffnungen, was mich auf die Idee brachte dort Standfackeln anzubringen. Das schlug allerdings fehl. Sie lassen sich zwar darin anbringen, allerdings kann ich sie dann nicht mit Brennpulver versorgen, was die ganze Konstruktion natürlich ziemlich sinnlos macht. Die Standfackeln flogen also wieder raus. :( Danach wollte ich an meiner Backstube ein Vordach anbringen, auch das konnte ich leider nicht umsetzen, da die Fixierungspunkte des Daches so nicht funktionierten. Nach 45 Minuten herum probiererei habe ich entnervt aufgegeben. Schade, das es nicht funktioniert, eventuell fällt mir aber noch etwas anderes dazu ein.

 

Davon abgesehen habe ich den Eingang zur Backstube mit zwei Rampen versehen. Das sieht optisch ansprechender aus, wenngleich ich die auch gerne aus Stein gehabt hätte, leider gibt es die im Pangea-Baumarkt aber nur aus Holz. ;) Zusammen mit den Fleischfallen sollte uns der Vorrat an Fleisch nicht ausgehen. Im ersten Stockwerk, meinem Wohnraum sozusagen, habe ich eine Räucherkammer gesetzt, welche lediglich dazu dient uns mit Räucherfleisch zu versorgen. Die Fleischfallen liefern rohes Fleisch, das brate ich auf dem modernen Grill, dieses wird dann in der Räucherkammer langsam zu Dörrfleisch verarbeitet. Es wurde also vieles, sowohl bei Aragami, als auch mir umstrukturiert. Aber das gehört ja auch mit dazu, das man Arbeitsabläufe analysiert und gegebenenfalls anpasst und optimiert. Da spricht der Bürokaufmann aus mir! :D

 

Eigentlich wollte ich gestern noch eine runde auf meiner Battlecat zur Beschaffung von Dodofleisch und Federn absolvieren. Als ich dann an den Brontos vorbeikam und ich die schiere Anzahl an Mineralienvorkommen sah, konnte ich nicht umhin, diese abzubauen. Es wäre zu schade um deren Ressourcen gewesen. Diese brannte ich auch umgehen auf dem Mahmut zu Eisen und Stahl. Einen Teil konnte ich schon mit der Battlecat nach hause bringen, den Rest schleppe ich heute Abend mit Zoar zurück. Gerade Eisen ist leider in der Masse ein schweres Gut und man muss oft hin und her laufen. Oder fliegen. ^^


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Geschrieben 19 October 2017 - 07:23 Uhr

Der dritte etwas ruhigere Tag in Reihe.

Gestern wurde endlich die Unterteilung Männlein/Weiblein in mein Zuchthaus integriert. Das muntere AUfeinandergespringe hat somit ein Ende. Und das letzte unfreiwillige Jungtier kam während dem Bau auf mich zugestapft und wurde natürlich auch aufgezogen. Sie hört auf den Namen Ottilie und ist inzwischen auch eine stattliche Säbelzahndame.

 

Ansonsten gab es gestern einen kleinen aber feinen Ausflug in die Berge jenseits unserer Station. Mit Rufus und Kaijuu fühle ich mich eigentlich recht sicher. Dort gibt es eine Menge Mineralienvorkommen, und ich nutzte die Gelegenheit, um ordentlich Limestone abzubauen. Heute Abend werde ich wohl einen weiteren Erkundungsausflug dorthin unternehmen. Ich benötige noch eine Menge Limestone und Claystone für den Bodenbelag in der Behausung.

 

Und dann war da die Sache mit Oloch. Als ich die Gruppen aufgeräumt habe, bin ich über seinen Eintrag gestolpert. Es gab nie eine Todesmeldung zu diesem Geier, also müsste er noch irgendwo auf Ragnarok existieren. Eventuell starte ich heute oder morgen eine Suchaktion in Richtung Vulkan... ich vermute dass ich ihn dort zurückgelassen hatte bevor es nasty wurde...


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#56 Steeler

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Geschrieben 19 October 2017 - 09:06 Uhr

Steeler und Aragami sind voll LW geworden...!!! ;) :P

 

Nee, im ernst. Gestern stand alles im Zeichen der Aufstockung unserer Ressourcen. Diese hatten bei der letzten Expedition ja ordentlich gelitten, weil massig Material beim provisorischen zusammenflicken unserer Ausrüstungen draufging. Aber das war alles halb so schlimm. Ich schaffte mit meinem Argentavis die Mineralien-Vorräte vom Bronto zu unserem Dorf und schmelzte erst einmal massenhaft Eisenerz ein und verhüttete es zu Stahl und Eisen. Auch die Federvorräte wurden aufgestockt. Zudem habe ich die gut bestückten Fleischfallen geerntet, einen Teil auf dem Grill gebraten und den Dörrfleischofen nachgefüllt. Zudem wurden die Beerenvorräte zu Säften gepresst, die uns bei künftigen Ausflügen Kräfte spenden sollten.

 

Das war es im Grunde für den gestrigen Tag auch schon. Klar, es war etwas ruhiger, aber wenn die Vorräte dahinschwinden, dann muss man sich zwischendurch auch mal die Finger dreckig machen und mit Spitzhacke und Axt durch die Gemarkung ziehen!


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#57 aragami2k

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Geschrieben 20 October 2017 - 12:31 Uhr

Auf den Spuren von Oloch, oder: Ein langes Leben findet ein schnelles Ende

 

Das war eine wundervolle Session gestern. Endlich sind wir mal wieder mit Sack und Pack also mit Pferd und Säbelzahn aufgebrochen, um Abenteuer zu erleben. Wir sind den Berg, den ich zuvor bereits angegangen war, um Limestone abzuernten weiter hinaufgestiegen und haben auf diese Weise den Bereich, den wir bisher nur vom Rücken des Argentavis aus kannten, zu Fuß von unten gesehen. Als wir unsere Tiere an einer Höhle zurückgelassen hatten und zu zweit mit meinem getreuen Tier Kaijuu im Schlepptau weitergegangen sind, fiel mir ein das ich ganz hier in der Nähe vermutlich meinen Oloch verloren hatte.

Wer sich nicht mehr erinnert, Oloch war einer meiner ersten Geier zu Beginn unserer Ragnarok-Sessions. Dieser war irgendwann verschwunden. Ich musste ihn nach dem Tod irgendwo zurückgelassen haben. Das konnte nach reiflicher Überlegung nur an jenem tödlichen Strand gewesen sein.
Damals war ich einfach am Strand weitergelaufen und ins Vulkangebiet gekommen, wo ich zunächst von einem Argentavis, dann von zwei hochleveligen Säbelzähnen fahmännisch zerlegt worden war. Daraufhin spawnte ich zuhause und mied von da an die unwirtliche Gegend. Oloch wurde natürlich auch nicht recovert.

Da sagte ich zu Steeler, Mensch, lass mal schauen ob Oloch noch lebt. Gesagt, getan, und wir marschierten bergab zu jenem verheißungsvollen Strand.

Die massige Silhouette des Tyrannosaurierweibchens konnten wir schon von Weitem fehlerfrei identifizieren. Und kurz darauf stand es da: Your Oloch was killed by a Rex Lvl 5! Die Trauer hielt sich in Grenzen, aber das Oloch nach all der Zeit noch gelebt hatte, war schon eine einmalige Leistung!
Nach kurzer Überlegung beschlossen wir, das große Tier zu zähmen. Denn ein T Rex, auch ein junges Weibchen wie diese Level 5 Dame, würde uns hier mit ihren scharfen Zähnen bestimmt gute Dienste leisten.

Während Steeler bei meinem Saber in sicherer Höhe verweilte, schlitterte ich mit dem Nötigsten (Klamotten am Leib und Brust in der Hand, 5 Tranq-Pfeile in der Tasche) den seichten Abhang zum Strand hinab und näherte mich dem Rex, der gierig sämtliche Lebensformen jagte und verputzte. Sein aktuelles Beutetier, ein Parasaurolophus rannte direkt auf mich zu, so sparte ich mir einen unnötig weiten Fußweg und wartete auf die Ankunft und das Ende des Pflanzenfressers. Nachdem der Rex dieses Tier gefressen hatte, kam er auf mich zu. Ich feuerte die ersten paar Pfeile auf das Tier ab und rannte schnell zurück zu Steeler. Das Anlocken funktionierte astrein und wenig später stand ich hoch über der großen Fleischfresserin und pumpte Pfeil um Pfeil in ihren Körper. Endlich setzte der Fluchtreflex ein und ich kletterte erneut den Abhang hinunter und setzte noch aus direkter Nähe gezielte Pfeile nach. Das Tier sank zu Boden und die Zähmung begann.
Steeler sorgte für Narcoberries, während ich eine Falle aufstellte und das Tier mit Fleisch versorgte. Der Zähmvorgang ging überraschend schnell vonstatten, und Dank der Säuberung des Strandes von jeglichem Getier durch das Rex-Weibchen war auch nichts zu befürchten.

Nach kurzer Zeit stand also unser tierischer Neuzugang neben uns und bekam von Steeler den wunderschönen Namen Renate zugeteilt. Gemeinsam machten wir uns auf, den Strand und die dahinter liegende Wiesenlandschaft zu erkunden. Das Gebiet war wunderschön! Wir pausierten in einem Onsen und sahen zum ersten Mal den Vulkanausbruch live geschehen. Ein wenig gruselig war es schon, als die Brocken herausgeschleudert wurden, aber bis zu uns flogen diese dann doch nicht. Plötzlich ließ mich ein Geräusch herumfahren: Renate und Kai kämpften gerade gegen einen Velociraptor, der sich wohl angeschlichen hatte. Wir mischten uns nicht ein und sahen zu wie die beiden den Angreifer auseinandernahmen. Mit den beiden animalischen Gefährten an unserer Seite fühlten wir uns selbst in diesem tödlichen Gebiet relativ sicher.

Das Gefühl schwand, als wir andere Tiere bemerkten: Unter anderem einen Level 39 T-Rex, der in nicht allzu großer Ferne durch die Gegend stampfte. Wir hielten uns von ihm ebenso wie von einem Allosaurierrudel Sicherheitsabstand und erkundeten weiter die Ebene. Wir fassten erste Pläne, uns hier eine zweite, kleine Station einzurichten, von welcher aus wir auf Erkundungstouren aufbrechen konnten.

Und dann erblickte ich ein rabenschwarzes Säbelzahnweibchen. Die könnte ich mir sehr gut in meiner Zucht vorstellen, so dachte ich - und machte mich sogleich daran, mich dem Tier zu nähern. Nun sollte man anmerken, dass wilde Säbelzahntiger zu den etwas gefährlicheren Kreaturen zählen, da sie durch ihre niedrige Statur und geduckte Gangart unscheinbar sind, jedoch blitzschnell angreifen und mit ihren riesigen Reißern mächtige Löcher schlagen können. In Ermangelung eines hohen Punktes schlich ich also durch das hohe Gras näher, und vertraute auf den Tarneffekt meiner Ghillie-Klamotten. Ich sah das Tier nicht mehr, da ich mich zu allem Überfluß auch noch einen Hügel hocharbeiten musste. Und dann hörte ich das bedrohliche Brüllen in nächster Nähe. Ich spannte den Bogen und näherte mich weiter durchs hohe Gras an. Der schwarze Schatten war unmittelbar vor mir - noch hatte sie mich nicht wahrgenommen. Ich überlegte noch ob ich jetzt den Pfeil abschießen sollte oder noch auf einen besseren Moment warten sollte, als das Tier mich erblickte und sofort angesprungen kam. Der erste Pfeil saß, und der zweite wurde nachgesetzt. Das Tier biß mich, da es allerdings ein recht niedrigleveliger Tiger war, war die Wunde die es gerissen hatte nicht allzu tief. Ich schoß weitere Pfeile nach ohne den Bogen ganz durchzuziehen und war selbst überrascht, als sie von mir abließ und kurz darauf zusammensank.
Sofort war ich neben ihr und gab ihr Fleisch zu fressen. Steeler nahm derweil die Tiere in Obhut und beobachtete den T-Rex, der nicht bedrohlich nahe war, aber das konnte sich sehr schnell ändern.

Nach kurzem Zähmvorgang trat die schwarze Säbelkatze Yami (japanisch für Dunkelheit) unserem Team bei. Wir stiegen den Berg weiter hinauf. Nach kurzer Zeit waren wir an der Stelle an welcher Steeler sein erstes Pferdchen zugeritten hatte. Von dort aus kannten wir den schnellsten Weg nach Hause. Wir nahmen unsere restlichen Tiere, die unversehrt an jenem Höhleneingang standen wo wir sie zurückgelassen hatten, mit und traten erschöpft aber auch glücklich über dieses spannende Abenteuer den Heimweg an. Das war die wohl verrückteste Karawane die wir je in Ark hatten:

Steeler und ich jeweils auf Pferden, dazu zwei Säbelzähne (Kai und Yami), zwei Parasurolophi (Fred und seine neue Freundin Fiona) und der Tyrannosaurus Rex Renate.


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#58 aragami2k

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Geschrieben 23 October 2017 - 10:09 Uhr

Am Wochenende hat sich einiges getan. Mehr dazu morgen...


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#59 aragami2k

aragami2k

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Geschrieben 24 October 2017 - 09:43 Uhr

Hiermit beende ich offiziell unser Ark Jounral. Bis auf Weiteres wird es keine neuen Einträge mehr zu Ark geben. Eventuell wird der Thread in Zukunft wieder ausgegraben, zu anderen Projekten die wir dann gemeinsam bestreiten werden.

 

Vielen Dank an die treue Leserschaft und bis bald!


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#60 Wöhly

Wöhly

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Geschrieben 24 October 2017 - 13:45 Uhr

Nein, das könnt ihr doch nicht tun :o






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