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Filme Kino Blu-ray DVD

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779 Antworten in diesem Thema

#1 KillzonePro

KillzonePro

    Fragile

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Geschrieben 07 July 2013 - 00:21 Uhr

Man kennt's ja aus dem play3-Forum, bei einem kompletten Umstieg wäre der Thread hier ebenfalls wichtig.


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#2 KillzonePro

KillzonePro

    Fragile

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Geschrieben 07 July 2013 - 00:32 Uhr

Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives


Inhalt:Als der passionierte Yoga-Profi Onkel Boonmee (Thanapat Saisaymar) erfährt, dass er todkrank ist und ihm gerade noch 48 Stunden in dieser Welt verbleiben, ruft er seine Familie zusammen. Als er am Abend mit seiner Schwägerin Jen (Jenjira Pongpas) und seinen Neffen Tong (Sakda Kaewbuadee) auf der Veranda sitzt, gesellt sich plötzlich Boonmees vor 19 Jahren verstorbene Frau Huay (Natthakarn Aphaiwonk) zu ihnen. Und nur wenig später taucht dann auch noch Boonmees vor langer Zeit verschwundener Sohn Boonsong (Geerasak Kulhong) auf - in Gestalt eines Geisteraffen. Gemeinsam begeben sich Boonmee und seine Familie auf eine Reise zum Ort seiner Geburt...

Kritik:Die Presse wollte die Filmfestspiele in Cannes 2010 schon in Grund in Boden schreiben, als plötzlich doch noch ein Werk voller Magie, Mythos und einer trance-ähnlich berauschenden Bildsprache hervorkam und letztendlich die Palme D'or völlig zurecht gewann.

"Uncle Boonme" ist eine transdimensionale und spirituelle Reise in verschiedene Stationen im Leben des Protagonisten, dabei verläuft der Film stet's in langsamen und ruhigen Bildern. Es gibt viele lange shots, die eine traumartige Intensität erzeugen und die Bilder auf den Zuschauer wirken lassen.

Eine Story an sich gibt es nicht, vielmehr verlangt der Regisseur Apichatpong Weerasethakuls enorme Eigeninterpretation von seinem Publikum ab und so ist auch nie definiert welches Leben/welche Existenz hier wirklich das des sterbenden Boonmee sein könnte. Das macht das Werk für ein "normales" Publikum nur sehr schwer zugänglich und viele werden bereits nach 10 Minuten die Reise beenden.

Der Film vermischt Kultur, Politik und Sexualität gekonnt und stellt einen Transfer als Kritik zur ansiedelnden Region und auch wenn nicht immer ein roter Faden zu erkennen ist, so sind diese ankreisenden Themen vielmehr ein Statement des Regisseurs als ein tragendes Element des Films.

Die Darsteller leisten ihren Teil des Werkes, auch wenn sie im Grunde weniger wichtig sind für den Fortlauf des Films, vielmehr sind sie Teil einer notwendigen Kommunikation zum Publikum. Denn Hauptakteur ist hier die Kamera, die die Bilder einfängt (generell ist der Film geprägt von einer hervorragenden Cinematographie) und viele Szenen werden einem im Gedächtnis bleiben, hier sei nicht weiter darauf eingegangen, da man diese Szenen selbst erleben sollte.

"Uncle Boonmee" ist eine Erfahrung, die man auf sich wirken lassen muss, der Film ist ein Raum für eigene Interpretationen, den es zu füllen gilt, als dass er wirklich einer strikten Linie folgt, das unterstreicht vor allem das konsequente und schwer zu deutende Ende gründlich. Ein grandioses Meisterwerk für ein cinephiles Publikum und Cineasten; eine wahre Geduldsprobe für "normale"-, gelegentliche- oder mainstream-Kinogänger.

10/10 Meisterwerk

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#3 Alan Harper

Alan Harper

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Geschrieben 07 July 2013 - 18:28 Uhr

Bube, Dame, König, grAs

Ich habe schon einige Filme aus dem Vereinigten Königreich gesehen, die sich mit dem Thema "Drogen" auseinandersetzten. Aus diesem Grund hatte ich zu Beginn die Befürchtung, dass sich dieser Film auch nur im Mittelmaß des Genres wiederfindet. Bereits nach kurzer Zeit konnte ich jedoch feststellen, dass es sich hierbei um einen Film der etwas anderen Art handelt. Der Film erzählt seine Handlung auf eine besondere Art und Weise und verbindet dies mit ausgefallenen Figuren und Dialogen sowie einer ordentlichen Prise Humor.

9/10

 

Pans Labyrinth

Mit diesem Film hat Guillermo del Toro eine Mischung aus Fantasy und Drama produziert. Dabei geht der Film unter anderem auf die Zeit nach dem Spanischen Bürgerkrieg ein und scheut sich aus diesem Grund auch nicht vor dem Einsatz von Gewalt. Insgesamt handelt es sich hierbei um ein passenden Genre-Mix, der für ein gelungenes Filmerlebnis sorgt. Meiner Meinung nach hätte man den Fantasy-Part etwas mehr Achtung bzw. einen größeren Anteil schenken sollen, unter anderem durch eine bessere Inszenierung.

8/10

 

Gladiator

Der Film besticht vor allem durch seine Inszenierung, Effekte und Optik. Die Handlung ist gut erzählt und die Kämpfe passend in Szene gesetzt. Mit dem emotionalen Ende hat der Film einen genialen Abschluss gefunden.

8/10

 

Legende:
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#4 DasKeksmonster

DasKeksmonster

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Geschrieben 07 July 2013 - 19:05 Uhr

Olympus Has Fallen.

nen klasse Film viel action aber man hat ständig das gefühl das einer mit ner ami flagge durchs bild läuft

7/10


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                                         Grossen Dank an Horst :)


#5 KillzonePro

KillzonePro

    Fragile

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Geschrieben 07 July 2013 - 19:32 Uhr

Habe ich mir heute mal wieder gegeben:

 

Fritz Langs "M-Eine Stadt sucht einen Mörder"

Berlin. Ein Kindermörder treibt sein Unwesen und erschüttert die Bürger. Es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter, jeder könnte es sein, die Polizei und Privatermittlung tappt im Dunkeln. Schon 8 Kinder wurden ermordet und während es weiterhin keine Anhaltspunkte gibt, schreibt der Mörder an die Zeitung und löst Panik aus, wer ist es, warum wird er nicht geschnappt, welche Beweise fehlen oder begeht der Mörder eine perfekte Tat?

Die Hauptdarsteller sind klasse besetzt, allen voran Peter Lorre, der die großartigsten Szenen hat und unglaublich besessen schauspielert, dazu ist die Atmosphäre kalt, düster und eschreckend packend, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft ...

Mehr möchte ich hier eigentlich auch gar nicht schreiben, da jeder selbst miträtseln sollte bei diesem packenden Krimi.

Dazu eine kleine Anmerkung und Parallele zu Metropolis, denn auch hier sind durchaus Szenen zu erkennen, die später in x-Kriminalfilmen verwendet wurden, was mal wieder für die inszenatorische Stärke Langs spricht.

10/10 Meisterwerk

 

 

Fritz Langs Metropolis


"Und wo sind die Menschen, Vater, deren Hände deine Stadt erbauten?"-"Wo sie hingehören!"



Metropolis, Fritz Langs monumentales Sci-Fi Epos aus den 20er ist eines der bedeutendsten deutschen Filmwerke. Lange war es nur in fürchterlichen Schnittfassungen zu sehen, da die original-Negativen als verloren galten, bis 2008, als eine zwar stark beschädigte, aber erhaltene Filmrolle des Klassikers gefunden wurde und liebevoll von der Murnau-Stiftung rekonstruiert und restauriert wurde ...

Metropolis. Ein Loch, welches oben vorgibt eine prächtige Stadt zu sein mit all' ihrer reichen und schönen Gesellschaft, doch tief verborgen, in der Tiefe der Erde, in einer eigens gebauten Stadt für die niedrige Schicht, lebt das sogenannte Arbeitervolk, welches tagtäglich mit harter Körperstrapaze versucht die Maschinen in Gang zu halten, hier zeigt Metropolis ihr wahres Gesicht.
Und in dieser Stadt verliebt sich ein junger Mann namens Freder in eine junge Frau, die eine Hoffnung für die Arbeiterschicht prophezeit, dass ein "Mittler" die sie befreien und erlösen wird.

Metropolis ist aufgeteilt in 3 Akte, einen Einleitungsteil (Auftakt), den Hauptteil (Zwischenspiel) und dem Ende (Furioso). In allen 3 Akten herrscht eine bestimmte Tragödie, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht und am Ende darauf zurückkommt.

Was Fritz Langs Vision angeht ist schlichtweg atemberaubend, nicht umsonst meinten die Zuschauer damals Fritz Lang sei psychisch nicht anmutbar, denn diese Vision und die Botschaft (das so kurz vor der NS-Zeit) ist ein heutiger Standard für Sci-Fi Filme, man kann getrost sagen; Fritz Langs Metropolis ist die Mutter aller Sci-Fi Filme (Mitunter wurde das gesamte Stadtdesign von Ridley Scott in Blade Runner nachempfunden).

Die Schauspieler spielen für heutige Vehältnisse sehr nah am absoluten Overacting, aber dies ist hier Pflicht, da es sich um einen Stummfilm handelt, sodass dieses Overacting in Verbindung mit den Texttaffeln für eine tolle und harmonische Darbietung sorgt ohne dabei ins Lächerliche abzudriften.

Patient tot. Film zerschnitten. Fritz Lang selbst sagte einmal, dass dies nicht mehr sein Metropolis sei. Warum? Vor dem Fund in Argentinien galt das Werk als nicht anschaubar, die Verleihe hatten ihrerzeit, aufgrund des gewaltigen Flops, den Film, da er zu lang war, ins peinliche kaputt geschnitten, was Lang selber nie einwilligte, nun kann man das Meisterwerk endlich fast vollständig (es fehlen immer noch 8 Minuten) genießen mit sogar neu aufgenommener Musikuntermalung (nach den Original Musikstücken) und einem überragenden Bild (zugegeben die Argentinienszenen sind so derart schlecht erhalten, dass es weh tut, dennoch hauptsache die Szenen sind drin und komplettieren den Film so gut es geht).


„Der Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein“

10/10 Meisterwerk

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#6 Richelieu

Richelieu

    Fortgeschrittener Amateur

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Geschrieben 13 July 2013 - 16:12 Uhr

Dann Poste ich hier auch einmal.

Now you see me - Die Unfassbaren
[Kino / Deutsch]


Inhalt:
Der charismatische Magier Atlas (Jesse Eisenberg) und seine Zaubertruppe verblüffen in Las Vegas ihr Publikum, in dem sie am anderen Ende der Welt die Bank eines zwielichtigen Wirtschaftsbosses (Michael Caine) ausrauben und das gestohlene Geld unter den Zuschauern verteilen. Alles unter den Augen der staunenden Anwesenden. Doch damit machen sie auch das FBI auf sich aufmerksam. Der Agent Dylan (Mark Ruffalo) und die Interpol-Beamtin Alma (Melanie Laurent) werden gemeinsam auf den Fall angesetzt, misstrauen sich jedoch gegenseitig. Je tiefer die Ermittlungen laufen, desto undurchsichtiger wird der Fall und die Truppe um Atlas muss einen internen Informanten haben. Doch in der Welt der Magier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und der einzige, dem man vertrauen kann, ist man selbst.

Was den Film ausmacht bzw. was gefallen hat:
- grandioses Storytelling
- sehr gute Schauspieler / Leistung
- tolle Inszenierung
- schöne Effekte
- herrausragende Spannung


Was dem Film nicht so gut getan hat:
- ein, zwei mal zu viel Computeranimationen
- zu kurz ;)

Fazit: Ein tolles Werk. Der Film besticht durch drei verschiedene Geschichten, welche geschickt miteinander verknüpft werden. Dazu eine kleine Lovestory sowie ein erstaunlich interessanter Verlauf. Die Effekte und Zauber sind wirklich toll eingefangen. Es gibt Verfolgungsjagdten, coole/witzige Dialoge, ruhige nachdenkliche Momente, usw.. Der Film bietet von jedem etwas. Zudem kommt eine interessant erzählte Geschichte, bei der man glaubt den Ausgang zu wissen und am Ende doch überrascht wird. Unfassbar. Wahrlich die Unfassbaren.

9 / 10 ~ Toptitel
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#7 Daryl

Daryl

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Geschrieben 13 July 2013 - 18:13 Uhr

Jumper

 

Der Anfang war noch gut, ab dem Mittelteil verschenkt der Film soviel Potenzial. Während dem ganzen Film fragt man sich eigentlich, wieso die Jumper gejagt werden und wer genau die Paladine sind.

 

Antworten kriegt man wenige, nach einiger Zeit wird der Film sogar langweilig. Hatte den Film besser in Erinnerung.

 

Krieg dennoch noch eine

 

6/10


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#8 bassler

bassler

    The Process

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Geschrieben 15 July 2013 - 16:51 Uhr

Hangover

 

Tja, was soll ich sagen? Ich weiß, dass der Film sehr beliebt ist, aber mich langweilt er. Ich konnte ihn mir zwar anschauen, aber lachen musste ich nicht. Es ist wohl einfach nicht mein Humor.

 

3/10


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#9 KillzonePro

KillzonePro

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Geschrieben 19 July 2013 - 03:22 Uhr

stoker_banner.jpg


Stoker ist das US-Debüt des südkoreanischen Regisseurs und Perfektionisten Park Chan-Wook (Oldboy, Joinnt Security Area, I'm a Cyborg) mit Nicole Kidman, Mia Wasikowska und Matthew Goode in den Hauptrollen.

Dabei geht es um India Stoker (Mia Wasikowska), welche an ihrem 18. Geburtstag ihren Vater Richard Stoker bei einem schweren Unfall verliert. Einige Zeit später lernt sie ihren Onkel Charlie (Matthew Goode) kennen, der nicht nur eine mysteriöse Vergangenheit zu haben scheint, sondern India zunehmend zu sich zieht. Als sie in den Keller geht und die Gefriertruhe öffnet, offenbaren sich Charlies grausame Tätigkeiten ...

Von Anfang an ist der Film eine einzige inszenatorische Augenweide mit einigen der besten Szenenübergänge, die ich bisher gesehen habe, zunehmend entfalltet Park Chan Wook und sein Kameramann einen stark elektrisierenden Sog an Szenen der speziellen Art (die Bleistiftszene, das Bürsten der Haare der Mutter, die Schulszenen u.w.)

Dabei entscheiden sich Wook und sein Drehbuchautor Wentworth Miller den Bildern eine mystisch, mythische Inszenierung zu verpassen umso der grandiosen Kulisse und Story gerecht zu werden, was auch schon Wook's Oldboy und Joint Security Area auszeichnete. Man bekommt eine ruhig erzählte Geschichte, die unter anderem auch von ihren ins Detail gezeichneten Charakteren getragen wird.

Besonders die Figur "India Stoker" wird von Mia Wasikowska super umgesetzt! India ist geheimnisvoll, ihre Präsenz beängstigend und unterkühlt. In den Szenen, wo die Kamera auf Wasikowska's Gesicht draufhält, entsteht eine intensive Spannung zum Zuschauer, ohne dabei ein Wort von ihr zu hören.

Generell stützt die gesamte Cinematographie den Film, von der Musik und Kulisse bis hin zum Schnitt mit ihren tollen Übergängen und Kostümen, und besonders die Kamera, die die Bilder einfängt, macht hier eine nahezu perfekte Inszenierung aus.

Stoker ist ein wahrer Park Chan-Wook Film, jeder Szene merkt man seine Stilsicherheit und krankhafte Perfektion an und übetrumpft das US-Debüt seines Kollegens Kim Jee Woon (The Last Stand) schon im Ansatz.

"Ich liebe dich Richard, nur muss ich dich jetzt ein bisschen weniger lieben."

9/10 - Herausragend


only-god-forgives-banner-8.jpgInhalt: Vor zehn Jahren tötete Julian (Ryan Gosling) einen Mann, nun lebt er in Bangkok im Exil. Vordergründig betreibt er dort gemeinsam mit seinem Bruder Billy (Tom Burke) einen Thai-Box-Club, der aber nur die Fassade für ihre wahre Einnahmequelle aus Drogengeschäften ist, die von ihrer unbarmherzigen, unnahbaren, schönen und erbarmungslosen Mutter Crystal (Kristin Scott Thomas) geleitet werden. Als Billy ein junges Mädchen tötet, wird er von Chang (Vithaya Pansringarm), einem mysteriösen Racheengel, der auf den Straßen Bangkoks aufräumen will, umgebracht. Angestachelt von seiner Mutter Crystal, die aus den USA eingeflogen ist und von ihm verlangt, blutige Rache an den Mördern ihres Sohnes zu nehmen, macht sich Julian auf die Suche nach dem gefürchteten "Angel of Vengeance". Doch diese Konfrontation kann nur einer der beiden Männer überleben…

Kritik: Mit "Only God Forgives" knüpft Nicolas Winding Refn wieder an seine früheren Werke "Bronson" und "Walhalla Rising" an, hier sprechen die Bilder für sich und Refn verzichtet auf eine echte Story. Dafür ist jede Einstellung ein eigenes Kunstwerk mit betörendem Farbdesign, dabei zeichnen die Bildkompositionen ein von rot triefend fiebriges Szenenbild und ebnen den Abstieg in die grausame Unterwelt Bangkoks, unterlegt mit einem faszinierenden Musik-Score.

"Only God Forgives" zeigt eine politisch unkorrekte und moralisch verkommene Welt und demnach gibt es keine Sympathieträger, ein typisches Gut gegen Böse gibt es hiermit nicht. Nach einem ruhigen Anfang inszeniert Refn zunehmend einen doppelten Rache-Thriller, der einem nihilistischen Höllentripp gleicht und ist dazu unfassbar brutal, hier werden Körper aufgeschlitzt, Leichen geschändet und Menschen auf grausame Art gefoltert.

Schauspielerisch gesehen ist Ryan Gosling der schwächste Akteur. Seine Figur, das "Würstchen" Julian, gelingt ihm nur schwer rüberzubringen, denn trotz gut gestyltem Äußeren ist vom obercoolen Driver nichts mehr übrig und eben dieses minimalistische Schauspiel aus "Drive" bringt die Hilflosigkeit der Figur dem Zuschauer nicht näher.
Kristin Scott Thomas hingegen legt ein Overacting an den Tag, sie ist eine wilde Bestie, beängstigend als auch charismatisch, schrammt jedoch mit ihrer Darstellung knapp an der Selbstparodie vorbei.
Der Letzte im Bunde ist Vithaya Pansringarm, der seinen Rachengel vortrefflich spielt, er ist auf eine besondere Art und Weise geheimnisvoll und fürchterlich zugleich.
Dennoch bleiben alle drei psychologisch undefiniert, denn eine Charakterzeichnung im klassischen Sinne gibt es dennoch nicht, darauf verzichtet Refn und lässt sie ihr Todesballett ihren unausweichlichen Schicksalen entgegentanzen.

Fazit: "Only God Forgives" ist ein ultrabrutales, visuell beeindruckend inszeniertes Arthouse-Todesdrama und wird das Publikum extrem spalten.

 

"Time to meet the Devil"

8/10 - Sehr Gut


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#10 Richelieu

Richelieu

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Geschrieben 23 July 2013 - 19:04 Uhr



Die Tribute von Panem:The Hunger Games
[Blu-Ray / Deutsch]


Inhalt:
In einem Land, welches kaum noch dem unseren gleicht, in einer Zukunft, welcher unserer Vergangenheit ähnelt... dort werden alljährlich die Hungerspiele ausgetragen, bei welchen Mädchen und Jungen ausgewählt werden um ihren jeweiligen Bezirk zu vertreten. Dieser Überlebenskampf, aus dem nur ein Sieger hervortreten kann, ist tödlich. Unter den 24 Spielern, jeweils 2 aus einem Bezirk, ist die junge Katniss. Regeln? Soetwas gibt es nicht, jeder ist für sich selbst verantwortlich... oder etwa doch nicht?

Was den Film ausmacht bzw. was gefallen hat:
- tolle Inszenierung
- wunderbar dramatisiert
- grandiose Schauspieler/ Leistung
- sehr schöner Soundtrack
- schöne Umsetzung


Was dem Film nicht so gut getan hat:
- zu harmlos / FSK 12 (was nicht unbedingt tragisch ist, wenn man die Bücher nicht gelesen hat)
- Szenen wurden umgeschrieben
- Thema ist ein zweischneidiges Schwert

Fazit: Nachdem ich nun Band 01 gelesen habe, ist der Film tatsächlich zu harmlos geworden. Die Szenen wurden großteils umgeschrieben, nur um auch das Publikum unterr 16 anzusprechen. Finde ich persönlich schade, denn das Buch hat sehr viel Potential gegeben, sodass der Film mit einer höheren FSK durchaus an die Vorlage ran gekommen wäre. So, ist es leider nur eine grobe Zusammenfassung des Buches, welche wichtige Schlüsselszenen ein wenig verdreht. Ansonsten kann ich hierzu nur meine vorige Meinung dazu geben, den der Film ist weiterhin sehenswert. Diesen Film kann man lieben oder hassen, grob gesagt, denn was einem hier geboten wird, ist Unterhaltung der etwas anderen Art. Anfangs wirkt alles wie im damaligen dritten Reich. Eine beklemmende Atmosphäre, welche von einer wirren Kameraführung untermalt wird. Die Darsteller, das Setting alles wirkt dramatisch, verstörend. Auch der Soundtrack spricht hier für sich und gibt jeder Zeit im Film den passenden Ton an, sei es eine dramatische Wendung, ein emotionales Ereignis oder ein hinreisender Auftritt. Jedoch allen voran eine grandiose Schauspielern, Jennifer Lawrence. Sie gibt dem Film die perfekte Note... hätte mir hierbei keine bessere Darstellerin vorstellen können. Aber auch die restliche Crew wie Liam Hemsworth oder Elizabeth Banks, letztere spielt ebenfalls brillant eine leicht verrückte, können überzeugen und das zu jeder Zeit! Vorallem die jüngeren arbeiten deutlich passender als in anderen Filmen. Der Hauptteil des Films, der Überlebenskampf, ist wirklich toll ausgearbeitet worden. Nicht nur der qualvolle Umgang mit dem nackten überleben in einer Umgebung, bei der hinter jedem Baum, Strauch, etc. ein Feind lauern kann, nein, auch der grandiose und wirklich stark untermalte Umgang mit Gefühlen wird hier "wunderbar" veranschaulicht. Die Szenen wurden hierbei weder in die länge gezogen, noch wurden diese nur kurz angerissen. Meiner Meinung nach wurden diese nahezu perfekt gewählt, sodass ein Ereignis das nächste Jagt. Die Kontrolle, welche die Verantwortlichen der Spiele haben, ist nicht nur erschreckend, sondern auch ein wichtiger Bestandteil. Die Hauptdarsteller versuchen sich gegen dieses System zu wehren. Auch eine der emotionalsten Stellen des Films... puh, der Moment als die Masse die Hände hob, atemberaubend. Hier wurde einiges richtig gemacht. Die Szenen bzw. die unterschiedlichen Thematiken werden toll erklärt und dargestellt. Das Ende des Films ist ebenso dramatisch wie actionreich. Jedoch muss ich hier sagen, ich hätte es mir ein wenig ausgefüllter gewünscht. Vielleicht gibt die Vorlage nicht mehr her, aber im vergleich zum Rest des Films ist das Finale ein wenig zu kurz gekommen. Da der Film zudem ab 12 Jahren ist, wird die Gewaltdarstellung ein wenig eingeschränkt, dies trägt daher leider nicht zur Förderung der Atmosphäre bei, dennoch kann man sich denken wie es ausgehen könnte. Wie gesagt, ein Film welcher mitsicherheit nicht jedem gefallen wird, dennoch hat er uns überzeugt. Daher eine klare Empfehlung meiner Seits.

9 / 10 ~ Toptitel

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#11 KillzonePro

KillzonePro

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Geschrieben 30 July 2013 - 10:12 Uhr

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Inhalt: Obwohl er vor mittlerweile 40 Jahren einen gefeierten Roman geschrieben hat, hat der hoch angesehene Autor Jep Gambardella (Toni Servillo) diesem großen Erfolg nie ein Zweitwerk folgen lassen. Stattdessen arbeitete er als anerkannter Journalist, ließ es sich auf Partys gutgehen und philosophierte vor sich hin. Doch hinter der Fassade des Lebemannes steckt ein höchst desillusionierter Mann, dem die Oberflächlichkeit Roms mehr und mehr zusetzt. An seinem 65. Geburtstag, den Jep mit einer ausschweifenden Feier begeht, blickt er zurück auf sein Leben. Obwohl es ihm nie an weiblicher Gesellschaft mangelte, gehen seine Gedanken immer wieder zurück zu seiner großen Liebe, die er niemals haben konnte. Als er erfährt, dass diese gerade im Sterben liegt, wird seine Wehmut noch größer. Gerne würde er wieder schreiben um dem Leben einen Sinn zu geben, denn Jep wird klar, dass alles vergänglich ist und auch er nicht ewig leben wird.

 

Kritik: Die Cannes-Filmfestspiele 2013 hatte so einige interessante und gute Filme, doch bei einem Film war sich die ganze Presse einig - Paolo Sorrentinos bezauberndes Meisterwerk "La Grande Bellezza - Die große Schöhnheit" galt als DER Höhepunkt des gesamten Festivals.

 

Der Filmtitel ("Die große Schönheit") ist ernst zu nehmen, hier werden staunenswerte Aufnahmen von Rom und des mondänen Lebens präsentiert und so gleicht dieser sinnliche Bilderrausch sowohl einem Gemälde als auch einer Touristentour durch jene antike Stadt.

 

Dabei kreist Sorrentino in seiner Geschichte um die Themen "Leben", "Tod", "Liebe" und "Sex", letztendlich sind ihm diese sogar wichtiger als eine autobiografische Darstellung seines Protagonisten, schliesslich steht dieser ebenfalls im Bezug mit genannten Themen. 

 

Der Protagonist wird von seinem Stammschauspieler Toni Servillo (The Consequences of Love, Il Divo) gemimt; er verkörpert seine Rolle sehr gelassen und im Laufe der Handlung sehr in sich gekehrt. Dennoch gehören ihm immer wieder Höhepunkte des Films,  etwa wenn er seine "Freundin" über ihre Lügen und ihren Charakter aufklärt (während Cannes gab es hier während der Szene tosenden Beifall, das einzige Mal!)

 

Der Film wird endgültig zur Bereicherung der Sinne durch die perfekte Cinematographie, denn sowohl Kamera und Schnitt, als auch Musik und Fotographie sind auf exzellentem Niveau. Hier werden Partyszenen zum Erlebnis, sodass man gleich mittanzen möchte, die Tour durch Rom wirkt wie ein aufgenommenes Urlaubsvideo und dadurch verliert sich der Zuschauer schlicht und einfach in den Straßen, Ecken und Winkeln Roms.

 

Fazit: Paolo Sorrentino (The Consequences of Love, Il Divo, Cheyenne) kreiert eine bestaunenswerte Hommage, einen Bilderregen, ein wahrhaftes Rauschfest, an Rom und wandelt dabei auf den Spuren seines großen Landsmannes Federico Fellini (La Dolce Vita) - Dafür vergebe ich gerne die erste Höchstwertung diesen Jahres (Laurence Anyways sah ich schon 2012)

 

PS: Unbedingt sitzen bleiben, der Abspann ist mit der schönste der Filmgeschichte, auch hier gibt es wieder Aufnahmen und eine kleine Tour durch Rom.

 

 

10/10 - Meisterwerk

 


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#12 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
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Geschrieben 05 August 2013 - 21:10 Uhr

Lord of War

 

10/10



#13 Bendter

Bendter

    Son of Sparda

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Geschrieben 16 August 2013 - 21:42 Uhr

There Will Be Blood

 

Für mich ein sehr geiles Filmdrama, hatte ich gar nicht erwartet.

Daniel Day-Lewis ist hier grandios, auch Paul Dano spielt hervorragend.

Einzig die Musik ist gewöhnungsbedürftig, manchmal hat sie mich genervt aber das kam nur selten vor.

Day-Lewis alleine, macht den Minuspunkt wieder weg.

 

9/10


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#14 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
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Geschrieben 20 August 2013 - 23:00 Uhr

Crazy, Stupid, Love.

 

Einfach nur eine fetzige und lustige Kömödie. Hat mir gefallen, ein paar Stellen waren teilweise etwas überzogen.

 

8,5/10



#15 Daryl

Daryl

    The Truth Is Out There

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Geschrieben 06 October 2013 - 21:37 Uhr

Gravity - 9 / 10

 

Ich schreibe meine Eindrücke zu dem Film in einen Spoiler, da ich sonst zu viel umschreiben müsste.

 

Spoiler

 

Gravity ist auf jeden Fall ein Film, welchen man sich im Kino anschauen muss!


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#16 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
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Geschrieben 28 December 2013 - 15:48 Uhr

Vor 2 Tagen "The Tree of Life" geschaut.

 

Wunderschöner Film mit Brad Pitt, Jessica Chastain, Hunter McCracken, Sean Penn usw.. Ein Film zum Nachdenken über das reine Leben, so mein Empfinden zumindest, jeder nimmt ihn da bestimmt anders auf. Bei diesem Film muss man seinen Geist befreien und nicht nach Logik suchen, einfach mitschwimmen.

 

Kann aber Leute zu 100% verstehen, die zu diesen Film sagen: "Was war das denn" oO

 

Ist halt sehr speziell.

 

Bewertung: 10/10

 

Negativ: Ja, da gibt es für mich nichts. Würde ihn aber nicht in meine Top 10 stecken.



#17 mattberlin

mattberlin

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Geschrieben 28 December 2013 - 22:29 Uhr

Odd Thomas

 

Eine Buchverfilmung von "Die Anbetung" von Dean Koonz.

Das Buch hab ich noch nicht gelesen, steht in Kürze an.

 

Ein Popcornfilm ab 16 mit einer Fantasyhandlung. Alles spielt in der typischen amerikanischen Kleinstadt. Überraschend spielt Willem Dafoe mit, er scheint Spaß gehabt zu haben. Das trifft auch für den Plott zu. Leichter Horror mit typischer Untergangsgeschichte und einem jugendlichen Helden und seinen Unterstützern. Nette Stimme aus dem Off, ähnlich wie bei Scott Pilgrim, und trotz linearer Erzählung kurzweilig.

Anspruch, keiner, außer Unterhaltung. Sex, keiner, außer den knappen Klamotten mancher Schauspielerin. Action, wenig, man verwendet schöne Effekte und setzt mehr auf Thrill im Kopf als auf Explosionen auf dem Schirm. Gelingt gut wie ich finde.

Der Ton liegt in HD-Audio vor und ist sauber abgemischt, Subwoofereinsatz ist auch vorhanden.

Das Zubehör auf der BD ist eher mau. Trailer und komische Interviews der 3 Hauptsarsteller.

 

Note: Allgemein würde ich sagen 6/10, also No-Brainer 8/10 wenn man weiß, dass man keinen Anspruch bekommt und nur Popcornunterhaltung will.



#18 Max

Max

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Geschrieben 29 December 2013 - 13:50 Uhr

The Counselor 

 

Was für ein Dreck. Zwar hochgradig besetzt (Brad Pitt, Cameron Diaz, Penelope Cruz, ..), aber das wars auch schon. Die Story wird völlig unzusammenhängend vorgetragen und ich habe den kompletten Film über nicht 100%-ig verstanden, worum es geht. Zudem werden immer wieder völlig sinnlose Gewalteinlagen eingebracht und es Laufen Geparden rum. Warum? Das weiß wohl keiner. chja, das Ende ist auch kacke.

 

1/10



#19 Wearl

Wearl

    Ellie

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Geschrieben 30 December 2013 - 11:18 Uhr

Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

 

Was war das denn, das hätte so ein toller Film werden können, der zum Nachdenken angeregt hätte, aber meine Tasse, er ist schlicht und einfach Mist.

Eine höhere Macht schickt einen Boten namens Klaatu, um der Menschheit zu sagen, dass sie all die Jahre beobachtet wurden und mitansehen mussten, wie rücksichtslos sie den Planeten Erde ausgelaugt haben. Resultat: Die Menschen werden nun vernichet, damit die Erde neustarten kann. Dazu wird ein Schwarm unbesiegbarer Fluginsekten, die sich verundenlichvielfachen und alles durchbeissen können, auf sie gehetzt.

Aber was ist das, da flennen eine Mutter und ein Kind (das übrigens mehr als nervig ist!!!) und schon sieht Klaatu das Gute in ihnen und gibt der Menschheit noch eine Chance. WTF? Dass sie natürlich Amerikaner sind muss nicht erwähnt werden oder? xD

 

Hinzu kommt dann der selbst gelegte Stolperstein, indem Klaatu sagt, sie wären damals selbst vor die Hunde gegangen, hätten sie sich nicht im letzten Moment geändert, super!

 

Nein, dieser Film ist absolut schrott, selbst ein Hirnlos-Action-Film ist da besser anzuschauen.

Ein paar gute Szenen hat der Film, muss man sagen, aber der Großteil ist unbrauchbar.

 

2/18


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                                    Ellie - The Way She Is

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#20 Guest_R123Rob_*

Guest_R123Rob_*
  • Gast

Geschrieben 11 January 2014 - 20:05 Uhr

Sinister

 

Wow, endlich mal wieder ein feiner Horror-Streifen und dazu noch mit Ethan Hawke (Training Day) dabei.

 

Der Film hatte diesen Flair von guten Old School Horrorfilmen. Es gibt kein unnötiges Action-Feuerwerk oder typische Horror-Klischees wie "Los, trennen wir uns" oder "Hey, ihr bleibt hier und ich schaue nach"

 

Hier wurde ich mal wieder ordentlich erschrocken und das mehrmals. Sehr dunkel, unheimliche Geräusche, gut gesetzte Schock-Schnitte, wo man diesmal nicht damit gerechnet hätte, dass das jetzt kommt oder passiert.

 

Wer auf okkulten Horror steht, wird hier gut bedient, mehr sage ich zu dem Film nicht. Anschauen.

 

Leider tue ich mich bei Horror-Film Bewertungen immer schwer, da es ein, ich sag mal, spezielles Genre bei mir ist.

 

Ich gebe: 8/10

 

Für einen Film aus diesem Genre ist das Top-Bewertet :)

 

The Purge - Die Säuberung gleich noch hinterher geschaut. Auch wieder mit Ethan Hawke am start.

 

Nun ja, diesen fand ich etwas schwächer. 2022. Damit die Arbeitslosenzahlen sowie die Verbrechensrate nicht steigt, hat die Regierung einen sogenannten "Säuberungsnacht" eingeführt, der jedes Jahr am, oh je, ich glaub am 22. März stattfindet.

 

Der Vater (Ethan Hawke) ist stinkreich geworden, da er für eine Sicherheitsfirma arbeitet und damit beauftragt ist, Sicherheitssysteme für die Bürger zu entwerfen bzw. zu installieren.

 

Die Familie hat schon über Jahre Erfahrungen mit den "Säuberungstag" gesammelt und sind daher gut vorbereitet für die Nacht.

 

Die nächste "Säuberungsnacht" steht also an. Und ehm, na ja. den Rest könnt ihr ja euch denken, diesmal kommt es etwas anders.

 

Das Ende sag ich jetzt natürlich nicht. Schaut's euch an :)

 

Kurz und knapp: Kurzer Thriller oder Horror-Sci-Fi mit einer interessanten Idee, aber ein bisschen fand ich diese Zukunfts-Vision etwas surreal und vorhersehbar. Des Weiteren gab es hier Handlungen von den Personen, wo ich mich bloß da saß und "Hähhh oO" sagte.

 

Hier gab es halt wieder diese typischen Horror-Klischees an manchen Stellen.

 

Deshalb gebe ich 4/10

 

Ein anderer sieht in den Film vielleicht etwas mehr dahinter.







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