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#111141 Der Schwabe erobert das Forum

Geschrieben von xs3lyder am 03 January 2015 - 17:12 Uhr

So,

 

nach einer wirklich sehr kurzen Aktivität, kann ich mich mal für so halb Inaktiv bis zum 03.02.2015 melden. Bei mir bricht die Klausurphase an. Nach dem 03.02.2015 habe ich dann über einen Monat lang nichts zu tun. :hail: :hail: :hail: :bana2: :naughty:

Werde hier ab und zu versuchen rein zu schauen.

 

Lg


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#93557 Dragon Age 3: Inquisition Guide © [NEU-Hakkon's Fänge DLC]

Geschrieben von Cantwait am 26 October 2014 - 11:24 Uhr

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Hallo Liebe Community,

es ist bald soweit, der dritte Teil der Dragon Age Reihe steht vor der Tür und somit auch mein neues Projekt. Nachdem der Dark Souls 2 Guide einen großen Erfolg auf play3.de und PS4N gefeiert hat, habe ich mich dazu entschlossen einen weiteren Guide zu verfassen. Der Dragon Age Inquisition Guide!
Sobald Dragon Age erscheint werde ich hier nach und nach euch ausführlich durch die Welt von Thedas leiten und euch dabei ausführlich helfen und sämtliche relevanten Informationen zusammenfassen. Seien es Fundorte von Items, Quests, Charakterbuilds oder einfach nur "Komplettlösungen". Hier geht es vor allem darum der Community zu helfen. IHR seid der Grund dafür warum ich diesen Guide schreiben werde.
Sämtliche Grafiken werden vom guten Playstation beigesteuert, also ein riesiges Dankeschön an dich Playsi :hug:

Der 1. Post wird das Inhaltsverzeichnis verkörpern und euch durch Permalinks durch den Guide führen.

Mein Review zu Dragon Age: Origins Klick mich

Dragon Age: Inquisition Review: Klick mich

Dark Souls 2 Guide: Klick mich

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Inhaltsverzeichnis


1.0 Zusammenfassung der Geschichte in [Dragon Age: Origins]
1.1 Zusammenfassung der Geschichte in [Dragon Age II]
1.2 Trophäen-Liste
1.3 Dragon Age Keep: How To?
1.4 Die Begleiter in der Übersicht

1.5 Alle Informationen zum Ko-op Modus

2.0 Das Charakterinterface

2.1 Crafting von Waffen- und Rüstungsteilen [Ergänzung in Ausarbeitung]
2.2 Der Kartentisch und dessen Funktionen [in Bearbeitung]

2.3 Alle Astrarien- Lösung

2.4 Spezialisierungen in der Übersicht

2.5 Alle Romanzen in der Übersicht [In Bearbeitung]

2.6 Der innere Kreis

2.7 Alle Drachen inklusive Schwächen und Resistenzen in der Übersicht

2.8 Alle Mosaikteile

2.9 Alle Sehenswürdigkeiten

3.0 Alle Amulette der Macht

3.1 Astrarien und Okularien - Fundorte

3.2 Getränke von Thedas - Fundorte

4.0 Add-on Hakkon's Fänge

4.1 Hakkon's Fänge: Astrarien

4.2

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Dieser Guide wurde nur für ps4news.de verfasst und ist Eigentum von mir selbst. Ich als Urheber dieses Guide's bitte jegliche Weiterverbreitung ohne Erlaubnis zu unterbinden. Der Verweis auf das Original und Quellenangaben sind gestattet, jegliches kopieren ohne Quellenangaben ist nicht erwünscht.

 

Auf Bildmaterial das nicht von mir stammt, wird hingewiesen, natürlich mit Verweis zum Besitzer oder zu einer Homepage.


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#52985 Der Schwabe erobert das Forum

Geschrieben von xs3lyder am 16 June 2014 - 11:45 Uhr

Hallo Zusammen,

 

mein Name ist Frank, ich bin 21 Jahre "jung" und bin hier auf das Forum gestoßen, da ich mir eine Ps4 gegönnt habe und mal sehen wollte, was für neue Spiele kommen werden.

 

Ich studiere Immobilienwirtschaft im 5. Semester in Baden-Württemberg, betreibe gerne Sport (Fittnestudio) und bespaße sonst meine Freundin :)

 

Wird zwar jetzt eine längere Vorstellung, aber macht ja nix, wens nicht interessiert klickt eh weiter :P

 

Zwischen 14-17 war ich ein ultra "Suchtler", habe alle Arten von Spielen am PC gezockt. Zwar hatte ich eine PS2 aber die war nie im Mittelpunkt.

Angefangen von Age of Empires, über Ego-Shooter (jaja die Counterstrike Geschichte) bis hin zu Golfsimulationen. Alles war dabei. Auffälig war, dass ich eigentlich nie etwas durchgezogen habe, bzw. immer den Spaß verloren habe. Einzig und allein ein Ego-Shotter hat mich in die ESL (denke hier kennen das viele) gebracht und mich dort so hart absuchten lassen, bis ich mit meinen Eltern Untergangsstimmung hatte :D

 

Ich erzähle dies alles, da ich mir erhoffe nacher von EUCH bessere Ideen und Tipps zu bekommen. Es ist so:

Meine Freundin und ich sind oft nach dem Studientag im "Arsch". Wir wollten daher etwas Abwechslung in den Altag bringen und haben uns eine PS4 gekauft. Sie war am Anfang nicht sehr begeistert. Ich habe auch nur 3 Spiele gekauft: Cod Ghost, Fifa 14, Skylander.

Und welches Spiel spielen wir am meißten? Fifa :D :D :D Sie feiert es.....

Cod ist eher meins, auch wenn ich als Pc Gamer dies nur offline spiele um mich nicht zu frustrieren :D (Unter KD von 2 würde ich nicht verkraften und online ist das erstmal nicht machbar)

 

Wir suchen jetzt neue Spiele die uns beiden Spaß machen. Das Problem ist eben, dass wir kein gewisses Genre haben, bzw. es nicht kennen.

 

Nun aber genug von uns.

Bis bald.

Frank + Freundin ;)


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#105160 DRAGON AGE: INQUISITION REVIEW- DER HEROLD ANDRASTES [CANTWAIT]

Geschrieben von Cantwait am 03 December 2014 - 16:12 Uhr

DRAGON AGE: INQUISITION REVIEW [CANTWAIT]

 

DER HEROLD ANDRASTES!

 

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Der Inquisitor in Action, die Frostbite Engine sieht wirklich atemberaubend aus!

 

Dragon Age: Origins- für viele das Rollenspiel schlecht hin und wirklich ein Meisterwerk. Der 2. Teil der Serie verbreitete Anfangs noch viel Euphorie, doch dieser bot den Fans der Reihe keinerlei Wiedererkennungswert aus dem Vorgänger. Recycelte Dungeons, ein Hack‘ and Slay artiges Kampfsystem, flache Charaktere und schlechtes Questdesign. Nur wenige Kritikpunkte, welche deutlich machten, dass Dragon Age 2 qualitativ nicht am Vorgänger anknüpfen konnte. Ob die Jungs und Mädels von BioWare dies mit Dragon Age: Inquisition wieder ausgleichen können werde ich euch im folgenden Review nahe bringen.

 

Fragen zu Dragon Age, dann guck doch mal in meinen Guide

 

Thedas liegt in Schutt und Asche, die Bresche, ein riesiges grünes Loch am Himmel, speit unendlich viele Dämonen in die Welt. Es entstehen überall kleinere Risse aus denen Dämonen strömen. Ihr habt die Ehre diesen Vorgang zu nichte zu machen. Denn ihr seid der auserwählte, der Herold Andrastes! Eure besondere Gabe des Ankers an eurer Hand macht es nämlich möglich diese Risse zu schließen und die Dämonen ins Nichts zurückzuschicken, die Welt aus der diese Schatten und Dämonen stammen.

Alles fängt beim Konklave im Tempel der heiligen Asche von Andraste an…ihr seid anscheinend an diesem Treffen von Magiern und Templern beteiligt, als plötzlich alles explodiert und ihr aus dem Nichts schreitet. Die Sucherin Cassandra Pentaghast nimmt euch vorläufig fest und will Antworten über das Geschehen. Ihr seid leider nicht in der Lage euch an die Ereignisse zu erinnern. So bleibt ihr nichts übrig als euch vorläufig freizulassen, denn IHR seid der einzige der Thedas retten kann. Was noch nicht dabei klar ist, dass damit etwas großes ausgelöst wird…:Die Inquisition wird damit praktisch geboren und ihr seid der Herold Andrastes. Der Führer dieser Vereinigung. Ihr werdet nun die Geschicke in ganz Thedas lenken um an Einfluss zu gewinnen und den ganzen Kontinent vor der Bedrohung der Bresche zu retten...

Doch bevor es losgeht dürft ihr euch erstmal einen Charakter erstellen.

 

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Unser Abenteuer beginnt irgendwo im Frostgipfelgebirge, bekannt aus Dragon Age: Origins

 

 

DER CHARAKTEREDITOR

 

Zur Wahl stehen euch vier verschiedene Rassen. Der Mensch, der Zwerg, der Elf und der Qunari. Je nachdem welche Rasse ihr wählt erhaltet ihr einen klassenspezifischen Bonus. Desweiteren dürft ihr nun euren Kampfstil wählen. Beim Schurken könnt ihr zwischen Dolchen und Bögen wählen, beim Krieger zwischen Schild & Schwert und der Zweihandwaffe. Der Magier wird nicht differenziert. Hier müsst ihr auf den Kampfstab setzen!

Jeder Mensch wird, je nach Wahl der Rasse, anders auf euch reagieren. Das heißt schonmal, dass es lohnenswert ist mehrmals durchzuspielen. Vor allem werden euch knochenharte Entscheidungen erwarten die einen gigantischen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen haben werden. Heißt schonmal, dass ihr mehrmals durchspielen müsst um wirklich alle Storystränge zu erleben.

Kommen wir nun aber zum wesentlichen, dem Editor!

Hier sind euch kaum Grenzen gesetzt. Ihr könnt wirklich alles justieren und individualisieren. Ihr habt nahezu alle Möglichkeiten euren Charakter persönlich zu gestalten. Also nehmt euch die Zeit und verbringt etwas mehr Zeit im Startbildschirm um euren Charakter zu kreieren, denn die Fratze müsst ihr circa 100 Stunden ertragen!

Nasengröße, Augenbrauen, Augenfarbe, Ohrengröße, Haarschnitt- und Farbe, Narben, Bart etc.

Alles vorhanden und alles einstellbar! Unglaublich umfangreich. Der Editor aus Teil 1&2 wurde nochmals komplett überarbeitet und bietet euch nun alles was ihr braucht um euren eigenen Helden zu gestalten! Dicker Pluspunkt BioWare!

 

GAMEPLAY

 

Dragon Age basiert auf einem 4-Spieler-Party Prinzip. Das heißt neben dem Hauptcharakter wird eure Gruppe durch drei weitere Begleiter kompletiert.

Dabei sollte man natürlich vor allem auf die optimale Klassenverteilung setzen um das Maximum an Power zu erreichen. Eine Gruppe aus vier Schurken ist nicht besonders sinnvoll, das sollte jedem einleuchten. Jede Klasse hat eine eigene Rolle. Der Krieger sorgt für die nötige Ablenkung und zieht die Gegner auf sich, dabei kann er auch mächtig austeilen und Breschen in die gegnerischen Reihen schlagen. Der Schurke dagegen agiert aus dem Hintergrund und bombadiert die Feinde mit Pfeilen oder flankiert diese mit seiner Verstohlenheit um präzise und tödliche Angriffe auszuführen. Der Magier entfesselt elementare Naturgewalten um den Gegnern ordentlich einzuheizen oder die Gruppe mit diversen Schutzzaubern zu supporten.

Die Dynamik aus dem 2. Teil wurde etwas ausgebremst. Heißt es spielt sich eher wie ein Hybrid aus Teil 1&2, aber immer noch actionlastig. Dem 2. Teil wurde ja oft das Hack‘ and Slay typische Gameplay vorgeworfen. Diesem Ratschlag hat man sich zu Herzen genommen und die Animationen etwas runtergeschraubt.

 

Vor allem auf dem Schwierigkeitsgrad Schwer/Albtraum wird man gebrauch von der neuesten Funktion machen müssen- Die Taktiksicht! Jawohl! Jetzt auch für Konsole! Durch das geschmeidige betätigen der Select-Taste (PS3) oder des Touchpads (PS4) wird das Spiel pausiert und gibt euch die Möglichkeit mit dem rechten Stick über das Schlachtfeld zu navigieren. Diese Funktion werdet ihr öfter benutzen müssen um heil aus den Kämpfen zu kommen. Ihr habt in der Taktikkamera nämlich die volle Übersicht, zudem werden euch sämtliche Informationen zum Gegner angezeigt. Heißt für euch: Schwächen, Immunitäten und sonstige Statuswerte im Überblick!

In der Taktiksicht könnt ihr dann beliebig zwischen den Charakteren wechseln, habt ihr Befehle verteilt könnt ihr die Taktikansicht verlassen oder das Geschehen einfach, durch drücken von R2, „vorspulen“.

Das Kreismenü wurde zudem nicht entfernt, dieses hat jedoch nun andere Funktionen. Betätigt ihr L1, könnt ihr entweder euer Pferd rufen (Weltneuheit in Dragon Age!), die Position halten, Befehle annullieren oder euch Tränke, Flaschen oder Bomben einschmeißen.

Anders als in Dragon Age 1&2 habt ihr nichtmehr unbegrenzten Platz für Heiltränke oder Wundumschläge, nein! Diese sind auf 8 begrenzt. Diese könnt ihr nur an Lagerplätzen oder Lagerkisten auffüllen. Diese 8 Tränke sind außerdem für alle Gruppenmitglieder zugänglich, heißt ihr müsst die Einteilung der Tränke sehr genau koordinieren. Heilzauber gibt es in der Art wie wir sie aus den Vorgängern kennen nicht mehr. Fällt ein Gruppenmitglied im Kampf können wir dieses jedoch wiederbeleben, dabei nimmt es allerdings nur ca. 5-10% der gesamt HP wieder auf.

Die Menge der Tränke lässt sich nachher durch Inquisitionsboni steigern.

Diese erhaltet ihr wenn ihr die Inquisition um ein Level steigert. Dies geschieht durch den „Einfluss“.

Einfluss erhaltet ihr durch das abschließen von Quests, ob das am Kartentisch ist oder nicht spielt dabei keine Rolle.

Ebenso erhaltet ihr Einfluss wenn ihr Schleierrisse schließt, jegliche Aktion wird mit Einfluss belohnt. Die eine mehr, die andere weniger. Daher lohnt es sich auch jegliche Nebenquests anzugehen und abzuschließen, denn mit mehr Einfluss erhaltet ihr mehrere Inquisitionsboni die euch dauerhaft verstärken und eure Reise um einiges erleichtern!

 

Eine Übersicht zu den Inquisitionsboni findet ihr hier in meinem Guide zu Dragon Age: Inquisition.

 

Neben den Heiltränken könnt ihr euren Gruppenmitgliedern zwei weitere Tränke zuweisen.

Anders als in den Vorgängern sind Sprengfeuer und Elixiere nun eine seltenheit und müssen aus diversen Rohstoffen hergestellt werden.

Dementsprechend sind die Wirkungen auch viel effektiver und effizienter. Regenerationstränke geben euch für einen bestimmten Zeitraum diverse Effekte. So heilt der Elfenwurzelsaft über einen Zeitraum von 50-60 Sekunden eure HP um Wert X, während der Lyriumtrank denselben Effekt für euren Ausdauervorrat erfüllt.

Die Sprengfeuer, auch Bomben genannt, können auf einen bestimmten Zielbereich angewendet werden um dort für einige Sekunden verheerenden Schaden anzurichten.

Jeden/Jedes Trank/Elixier/Sprengfeuer könnt ihr durch diverse Rohstoffe dauerhaft aufwerten. So könnt ihr z.B. den Heileffekt der Heiltränke verstärken oder den Schaden von Bomben erhöhen.

Ansonsten kriegt ihr hier typische Dragon Age Kost serviert, passive Talente hier, aktive Fähigkeiten da. Die Kombination aus den Klassenübergreifenden Kombos machen euch das Leben leichter. Friert ihr einen Gegner ein könnt ihr diesem mit einem wuchtigen Schlag eures Kriegers hohen Schaden zufügen. Nutzt ihr Vor- und Nachteile effektiv aus, so könnt ihr selbst auf Albtraum (Dem höchsten Schwierigkeitsgrad) bestehen.

Ein weiterer Kernfaktor in Dragon Age sind die Begleiter und eure Beziehungen zu diesen. Je nachdem ob es möglich ist könnt ihr Romanzen mit Charakteren eingehen oder eine Freundschaft beginnen. Diese Freundschaften und Romanzen eröffnen euch einige neue Quests welche euch neue Hintergrundinformationen über die Mitglieder der Inquisition liefern. Anders als in den Vorgängern können auch hier die nicht-spielbaren Charaktere (NPC’s) euch derartige Quests geben die sich von den normalen Quests unterscheiden. Diese kommen nämlich von den Beratern der Inquisition, welche immer noch zum Inneren Kreis gehören. (So nennt man die Begleiter und Berater des Inquisitors, daher auch dementsprechend sind die Quests auch so im Tagebuch zu finden).

Daher gilt wie immer: Einfach mal mit den Charakteren quatschen und ihr werdet bestimmt die nächste, persönliche Quest erhalten, welche in der Regel um einiges interessanter als die normalen Nebenquests sind.

Wenn wir schonmal bei den Nebenquests sind, diese sind reichlich vorhanden. Hier ist für jeden was dabei, knifflige Rätsel und Schatzsucherei, Mordaufklärungen, Sammelquests, attackieren von Festungen und und und. Hier werdet ihr alles finden was das Rollenspielerherz begehrt!

Also stellt euch darauf ein, dass ihr Abseits der Hauptquest genug zu tun haben werdet. Ein Durchlauf mit einigen Nebenquests wird euch somit 100 Stunden beschäftigen. Dieser Prozess wird zudem nicht langweilig, die liebevoll gestalteten Landschaften machen das Erkunden interessanter. Dann gibt es hier eine Quest, da eine Quest und Zack!...Schon wieder ist eine Stunde rum.

Ja, Dragon Age Inquisition macht einiges besser als sein Vorgänger und bietet euch unendlich viele Möglichkeiten der Interaktion.

 

Abseits des Schlachtgetümmels könnt ihr euch in eure mächtige Festung zurückziehen- der Himmelsfeste. Hier könnt ihr als Hobbygärtner Rohstoffe anpflanzen und ernten oder den täglichen Geschäften nachgehen. Pferde kaufen, handeln, Gerichtsprozesse führe, Missionen in Auftrag geben und so weiter! Was man als Inquisitor halt macht! Mehr dazu findet ihr allerdings weiter unten.

 

Genug zum Gameplay, kommen wir nun zum Crafting:

 

CRAFTING-SYSTEM

 

Das Crafting System ist komplexer als es auf den ersten Blick aussieht. In der ganzen Welt werdet ihr verschiedene Baupläne finden. Dazu gehören Waffen, Rüstungen, Schilde, Waffenelemente und Rüstungselemente. Diese Elemente könnt ihr in Waffen mit freien Sockeln einarbeiten und dementsprechend die Atrribute aufwerten.

Diese Aufwertungen könnt ihr jederzeit wieder entfernen, ebenso bei gefundenen Waffen.

Wollt ihr nun Waffen herstellen, benötigt ihr eine vorgegebene Anzahl an Materialien die je nach ihrer Stufe (1-4) bestimmte Attribute um einen Wert X pushen. Dabei sollte verständlich, dass Drachenknochen oder ähnliches (Stufe 4) einem Stufe 1 Material (z.B. Eisen) in allen Belangen überlegen ist. Je nachdem welche Waffenart ihr herstellt könnt ihr z.B. bei Dolchen/Bögen die Geschicklichkeit oder die Klugheit erhöhen. Dazu kommen diverse Effekte wie die Rüstungsdurchdringung, Straucheln, Bluten-Treffer und einiges mehr. Nach einiger Zeit werdet ihr den Durchblick gewinnen und mit Leichtigkeit starke Waffen herstellen.

 

Neben den Waffen und Verbesserungen könnt ihr auch Runen in die Waffen einfügen, sofern ein Runensockel vorhanden ist. Diese können den Schaden nocheinmal drastisch erhöhen und z.B. Eis oder Feuerschaden eurer Waffe hinzufügen.

 

DIE HIMMELSFESTE, SPIELPLATZ EINES JEDEN INQUISITORS

 

 

Früher oder später werdet ihr im Spielverlauf die Himmelsfeste erreichen (Sollte eigentlich kein allzu großes Geheimnis mehr sein) und nach einigen Besuchen dieser Feste werdet ihr feststellen, dass sich einiges getan hat. Nach und Nach könnt ihr eure Festung ausbauen, sei es der Garten, eine Kirche, einen gewaltigen Wachturm oder Trainingspläte für eure treuen und tapferen Soldaten.In der Himmelsfeste sammeln sich sämtliche Begleiter von euch, jeder hat hier seinen persönlichen Rückzugsort und ist daher immer an derselben Stelle zu finden.

Neben den Begleitern gibt es hier auch einige Helfer der Inquisition (Emissäre) und natürlich Händler. In den Ställen könnt ihr euch z.B. mit neuen Reittieren eindecken oder ihr besucht die Kneipe und haltet einen kleinen Smalltalk mit euren Begleitern.

Die Himmelsfeste selber ist riesig und die vollständige Erkundung lohnt sich, vor allem die Bibliothek bringt euch einige Informationen in Form von Kodexeinträgen.

Mit der Zeit tut sich einiges in eurem bescheidenen Heim, die Austattung wird dabei immer besser und mit der Zeit könnt ihr durch das Kaufen von Einrichtungsgegenständen eure „Penthouse-Villa“ mit Blick auf das Frostgipfelgebirge ausschmücken und euch z.B. einfach mal einen neuen Thron leisten. Egal ob Flaggen, Fenster oder Betten, hier gibt es einiges an Innenaustattung zu kaufen was sich auch äußerlich in der Festung bemerkbar macht. Die Himmelsfeste macht auch für mich einen großen Pluspunkt aus. In Teil 1 musste man sich mit einem kleinen Zeltlager mit Lagerfeuer zufrieden geben während in Teil 2 komplett auf ein Lager verzichtet wurde. Die Himmelsfeste ist der perfekte Rückzugsort um die üblichen Geschäfte zu erledigen, egal ob das Ausstatten der Gruppenmitglieder oder der Handel mit Gegenständen.

 

 

TECHNIK-FROSTBITE ENGINE LÄUFT GUT!

 

Einer der größten Kritikpunkte an der Dragon Age Reihe war die Grafik und allgemein die technische Seite. Die Eclipse Engine war relativ altbacken und brachte einige Perfomance Probleme mit sich. Dies hat sich nun im 3. Teil der Reihe geändert. Die Frostbite Engine aus dem Hause DICE hat den nötigen grafischen Feinschliff geliefert und zusätzlich die meisten technischen Mängel ausgemerzt. Das Spiel läuft konstant in Full HD und 30 Bildern pro Sekunde, hier und da gibt es mal ein paar Soundaussetzer für wenige Sekunden und manchmal tauchen einfach NPC’s vor einem auf, aber das sind alles Dinge die nur vereinzelt auftreten und durch das Gameplay und der Gestaltung der Welt definitiv wettgemacht werden. Die 30 Bilder pro Sekunde werden zwar weitestgehend eingehalten, jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass die Bildrate abnimmt. Bei voll gepacktem Bildschirm und großem Kampfgetümmel passiert es ab und zu, dass wir kleine Ruckler und eine niedrigere Framerate wahrnehmen. Der Perfomance-Patch konnte diese Probleme zwar mindern, jedoch nicht komplett ausmerzen.

Sonstige Mängel konnte ich während meiner 75 Spielstunden nicht feststellen.

Zumal man an einem weiteren Perfomance-Patch arbeitet (Stand: 03.12.2014) um diverse kleine Fehler zu beheben.

 

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Der Inquisitor genießt ein hohes Ansehen unter seinen Soldaten, hier befinden wir uns in Haven. Dem Startort der Inquisition. Auch kann man hier die technische Leistung der Frostbite Engine erkennen.

 

FAZIT

 

Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Dragon Age: Origins war das persönliche Highlight für mich auf der PS3, Dragon Age 2 war umso enttäuschender. Aber Dragon Age: Inquisition ist ein Spiel, welches wirklich sehr gelungen ist. Ich persönlich konnte wieder am Spaß von Teil 1 anknüpfen und die neue Engine in Kombination mit der riesigen Welt und den liebevoll gestalteten Arealen hat es mir einfach angetan. Die Charaktere sind wieder ausgezeichnet, die kleinen aber feinen Dialoge der Begleiter lassen einen immer wieder schmunzeln und als Anführer der Inquisition und der ganzen Mittel die man zur Verfügung hat, macht das Spiel gleich doppelt so viel Spaß. Ich bin wirklich zufrieden, nachdem der 2. Teil wirklich mehr als enttäuschend war und so ziemlich jeden Dragon Age Fan mitten ins Herz gestochen hat.

Inquisition hat wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und ich hoffe inständig, dass BioWare die Reihe fortführen wird, das Universum von Dragon Age ist riesig und bietet noch so viele Möglichkeiten um die Story auszubauen. Zumal man hier nicht an einen Hauptcharakter gebunden ist wie es in Mass Effect der Fall war.

Also ein großes Lob und Dankeschön an BioWare!

 

Wertung: 92/100

 

 

Update: Multiplayer

 

Der Multiplayer ist komplett vom Hauptspiel getrennt. Der Onlienmodus baut dabei komplett auf einen kooperativen Spielmodus, in welchem man mit bis zu drei weiteren Mitstreitern sich durch verschiedene, zufallsgenerierte Level kämpft.

 

Kommen wir aber ersteinmal zum Hauptmenü im Multiplayer.

 

Hier könnt ihr entweder eine eigene Lobby erstellen um Freunde einzuladen oder an einem schnellen Spiel teilnehmen. Desweiteren könnt ihr auf euer Inventar zugreifen und das Handwerksmenü aufrufen, in welchem ihr, wie im Hauptspiel, verschiedene Komponenten für eure Waffen und Rüstungen herstellen könnt. Das Interface im Handwerksmenü ist identisch mit dem aus dem Einzelspieler.

 

Während der Kämpfe in den verschiedenen Leveln könnt ihr natürlich Items finden, welche ihr dann wiederverwerten könnt um Materialien zu erhalten oder halt euren Charakter neu ausrüsten. Auch hier geht man wie im Einzelspieler vor.

 

So kämpft  ihr euch nun mit bis zu drei weiteren Partnern durch die verschiedenen Karten des Multiplayers, jegliche Multiplayererweiterungen werden übrigens kostenlos zur Verfügung gestellt. Nochmal ein dicker Pluspunkt für BioWare!

 

Areale sind linear gehalten und Ziel ist es logischerweise sich Step by Step durch die Gegnerscharen zu kämpfen und dabei den ein oder anderen Loot mitzunehmen. Am Ende wartet immer ein ranghoher Elitegegner auf euch den es zu besiegen gilt, damit die Mission erfolgreich abgeschlossen werden kann.

 

Beim Kämpfen gegen die verschiedenen Gegnertypen erhaltet ihr, genau wie im Einzelspielermodus, Erfahrungspunkte. Steigt euer Charakter ein Level auf, erhaltet ihr einen Talentpunkt den ihr in die verschiedenen Skilltrees eures Charakteres investieren könnt.

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Sämtliche Screenshots stammen von Playstation, danke Playstation.

 

Dieses Review wurde nur für ps4news.de und playm.de verfasst. Weiterverbreiten ohne Erlaubnis ist nicht gestattet.


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#92265 Alien: Isolation

Geschrieben von Gast am 22 October 2014 - 13:07 Uhr

Alien: Isolation

 

Alien - das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

 

Im Jahre 1979 revolutionierte der Regisseur Ridley Scott das Science Fiction Genre mit seinem atmosphärischen Meisterwerk Alien. Zuvor bestand das Genre in erster Linie aus tückischen Invasionsplänen der Erde von sehr humanoiden Außerirdischen oder Robotern, die aus unerfindlichen Gründen kreischende Frauen entführten und Menschen mit seltsamen Strahlen zu Zombies machten.

 

In Alien jedoch sind wir fern jeglicher Erde. Die Nostromo, ein Schiff, das zum Bergbau konzipiert ist, befindet sich auf dem Rückflug zum blauen Planeten, als es ein fremdes, nach einem Notruf klingendes Signal empfängt.

Laut Vertrag muss die Besatzung jedem Zeichen von außerirdischem Leben nachgehen, also landet das Shuttle der Nostromo auf dem harschen Planeten und erkundet ein dort befindliches, uraltes Raumschiffwrack. Ein Crewmitglied findet dabei mehr als ihm lieb ist. Und zu allem Überfluss, werden jegliche Quarantänevorschriften kläglich missachtet, und ein außerirdischer Organismus gelangt an Bord. Dieser entpuppt sich als brutale, perfekte Killermaschine und dezimiert eifrig die Besatzung.

 

 

This is Ripley, signing off...

 

Ellen Ripley's Tochter, Amanda Ripley, findet einige Jahre nach den Geschehnissen des Films heraus, das ihre Mutter nicht tot, sondern verschollen ist. Die einzige Spur ist die Black Box der Nostromo, die geborgen wurde und sich nun auf der interstellaren Raumstation Sevastopol befindet. Als Amanda Ripley die Möglichkeit erhält, mit dem Schiff Torrens zur Sevastopol zu reisen, nimmt sie diese natürlich wahr. Und damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Denn bereits bei der Ankunft wird klar, das hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und als Ripley nach einem halsbrecherischen Manöver an Bord der Sevastopol gelangt, findet sie menschenleere Gänge, Warnsprüche an den Wänden und Leichen in den Fluren. Schnell wird klar, dass sich hier eine Katastrophe ereignet hat, und die wenigen Überlebenden sich in rivalisierende Lager aufgespalten haben, die nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Doch wie kam es zur Katastrophe? Ripley traut ihren Augen nicht, als sie den Grund das erste Mal sieht. Und ab diesem Moment bricht die Hölle los...

 

 

Psychoterror - nicht von dieser Welt

 

Denn das Alien terrorisiert die Station. Ripley hört es über sich und unter sich durch die Lüftungsschächte kriechen, durch die Gänge tappsen und hin und wieder seinen markanten Schrei ausstoßen. Kaum  verursacht sie ein Geräusch, kommt es rasend schnell näher und stößt durch den Lüftungsschacht in den Raum. Es ist immun gegen jegliche verfügbaren Waffen und Items, so dass Ripley nur die Flucht und das Verstecken bleiben. Kurze Ablenkung mit Leuchtfackeln ist möglich, sollte aber mit Bedacht genutzt werden, denn das Alien lernt dazu. Lässt es sich beim ersten Mal noch recht lange von einer Leuchtfackel beschäftigen, wird es die zweite schon nicht mehr solange studieren, und bei jeder weiteren sinkt das Interesse merklich gegen Null.Also versteckt man sich unter Tischen, in Schränken und hinter Mobiliar, immer darauf hoffend, dass das Alien die Suche aufgibt. Auch der aus dem Film bekannte Motion Tracker sollte mit äußerster Vorsicht eingesetzt werden, denn Feinde können anhand des Piepsens Ripleys Position ebenfalls orten!

 

 

In space, everyone hears you scream!

 

Selbst das Atmen stellt man ein, wenn das Monster direkt vor einem am Schrank vorbeiläuft, und das ist auch ratsam, denn wer das Spiel richtig heftig haben will, der kann eine Sound Detection einstellen, die dafür sorgt, das über die Kamera der PS4 die eigenen Geräusche wahrgenommen werden. Wer also zu laut ausatmet weil das Alien gerade an ihm vorbeigezogen ist, oder auf einmal niesen muss, ruft das Wesen sofort auf den Plan. Diese Sound Detection funktioniert übrigens sehr gut, ich habe nicht einmal das Gefühl gehabt, das Viech wäre wegen zu lauter Spielsounds hergelockt worden, sondern es waren wirklich immer Geräusche, die nicht zum Spiel gehören (wie zum Beispiel das Kauen von Chips - essen ist hier wirklich nicht zu empfehlen!).

 

 

Gefahren wohin man blickt...

 

Das Alien ist nicht der einzige Killer an Bord. Im Verlauf des Spiels begegnet man auch anderen Gefahren. Diese unterscheiden sich nicht nur im Aussehen und der Taktik, sondern auch in ihrer Verletzlichkeit. Aber eins sollte immer bedacht werden: Egal welche Art der Auseinandersetzung, Ripley ist keine ausgebildete Kämpferin und zieht generell den Kürzeren.

 

Menschen verstecken sich, agieren im Team, sprechen sich sogar ab, suchen aktiv nach Ripley. Manche sind nicht feindlich gesinnt und greifen erst an, wenn Ripley attackiert, andere schießen beim ersten Augenkontakt. Ob ein Mensch feindselig ist, weiß man immer erst hinterher.

 

Auch bei den Androiden gibt es gute und böse Modelle. Allerdings erkennt man die Böswilligen äußerlich an ihren roten Augen. Ihre Intelligenz ist einfacher gestrickt. Sehen sie den Spieler, kommen sie direkt gardlinig auf ihn zu, suchen ihn und töten ihn. Sie verstecken sich nicht, das haben sie auch nicht nötig, denn sie sind extrem stark und wehren Nahkampfangriffe blitzschnell ab.

 

Diese Passagen sind ebenfalls intensiv, aber nicht vergleichbar mit dem mulmigen Gefühl in der Magengegend, sobald sich das Alien wieder akustisch anmeldet.

 

 

Die Zukunft ist 1979

 

Das Team hat sich richtig Mühe gegeben, die klaustrophobische Atmosphäre des ersten Alienfilms einzufangen. Das beginnt schon im Hauptmenü. Der Spieler wird von der original Opening-Musik des Films begrüßt, und somit gleich in die richtige Atmosphäre getaucht. Die Opening Titles sind ebenfalls exakt an die des Films angeglichen, und damit ist noch lange nicht genug. Die Torrens ist ein Schiff der gleichen Klasse wie die Nostromo. Und tatsächlich, seien es die Kälteschlafkabinen, die engen Korridore mit automatisierter Beleuchtung oder die Krankenstation, man fühlt sich in der Tat wie im Film. Und auch die Station Sevastopol wurde in ähnlicher technischer Art und Weise geschaffen - es gibt in der Station keine modernen Flachbildschirme oder dergleichen, sondern Grün-Schwarz-Monitore und riesige Knöpfe und Regler. Selbst den "Schluckspecht" aus dem Film findet man in ähnlicher Variante in manchen Räumen wieder.

 

 

Hopp oder Top?

 

Der Besuch auf der Sevastopol ist für mich ganz klar der Horrortrip des Jahres 2014. P.T. war noch viel heftiger, aber das ist kein vollwertiger Titel, daher zähle ich es nicht dazu.

 

Wem Spiele wie Outlast gefallen haben, kann sich auf ein noch viel intensiveres Schleich-Erlebnis freuen, in dem man streckenweise gar nicht mehr aus dem Schrank rauswill! Dies aber unbedingt tun sollte, denn das Alien spürt dich früher oder später auf!

 

Wer lieber 100 Aliens gleichzeitig mit einer Salve aus der Pulse Gun wegballern möchte, ist hier an der falschen Adresse. Denn dieses Alien ist unbesiegbar!


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#63417 The Last of us [Wearl]

Geschrieben von Wearl am 03 August 2014 - 15:39 Uhr

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The Last of us, ein Endzeit-Apokalypsen Epos angesiedelt im verwucherten Amerika. Ein Pilz, der im Gehirn gedeiht hat sich schlagartig unter der Menschheit ausgebreitet und fordert viele Tote und Panik. Zahlreiche Quarantänezonen werden errichtet, die Forschung nach einem Heilmittel verläuft fieberhaft schlecht, nirgendwo ist man wirklich sicher, denn es reicht wenn man gebissen wird oder die Pilzsporen einatmet und nicht jeder meldet einen Zwischenfall, denn würdet ihr euren besten Freund oder gar ein Familienmitglied verraten, die dann einfach erschossen werden? Doch es gibt eine Hoffnung. Ein junges, toughes Mädchen namens Ellie. Die 14-Jährige scheint gegen diesen Befall immun zu sein, und muss zu den Fireflies aus der Stadt gebracht werden, damit sie einen Impfstoff entwickeln können. Zusammen mit Joel begibt sie sich auf ihre Reise….

 

Story

The Last of us zeigt euch zu Beginn wie die Seuche ausbricht. Hier stehen der alleinstehende Vater Joel und seine junge Tochter Sarah im Fokus. Als es ihre Nachbarschaft auch trifft und sich mehr und mehr infizieren, ergreifen sie mit Onkel Tommy, Joels jüngerem Bruder, die Flucht. Erbarmungslos wird man Zeuge, wie die pilzbefallenen Menschen sich wild und hungrig auf die in panikweglaufende Meute stürzen, verspeisen und infizieren. 

Fast geschafft werden Joel und Sarah von einem Soldaten aufgehalten, der per Funk den Befehl erhält: Erschießen. Dank Tommy, der dem Soldaten von der Seite einen Kopfschuss verpasst überlebt Joel, dafür Sarah nicht….

 

20 Jahre später lebt Joel mit seiner Freundin Tess in einer Quarantänenzone, deren Fokus auf Schmuggel- und Schwarzmarktgeschäfte liegen, und einfach nur überleben möchten. Das Kriegsrecht ist inzwischen in vielen Städten ausgesprochen worden, wer einmal zu oft blinzelt wird gleich verhaftet, untersucht und im Schlimmstenfall erschossen. 

 

Um nicht zuviel zu spoilern treffen Joel und Tess auf Marlene von den Fireflies, zusammen mit Ellie, die die beiden bittet, sie raus aus der Stadt zu schmuggeln, da alle Fireflies in dem Gebiet vom Militär vernichtet worden sind. Die Reise beginnt….

 

s52byfg7.jpg....doch wohin geht sie?

 

Gameplay

The Last of us spielt ausschließlich in der dritten Person, meist steuert man Joel, es gibt aber auch Abschnitte die ihr mit Ellie bestreiten dürft. 

 

Der Fokus des Spiels liegt auf dem „Überleben“-Aspekt. Ressourcen sind rar gesät, daher muss man stets sparsam mit der Munition und den Items umgehen. Ihr habt die Möglichkeit Feinde und Infizierte (mit Objekten abzulenken und anschließend) heimlich zu töten. Darüberhinaus könnt ihr verschiedene Materialien wie Alkohol, Scheren, Tücher und Sprengstoff einsammeln, um daraus dann Medi-Kits, Messer und div. Bomben herzustellen, in brenzligen Situationen sehr nützlich. Euer Rucksack ist damit beschränkt befüllbar, daher muss immer überlegt werden, wann man welches Item einsetzen möchte, denn man weiß nie, wann wieder was Sammelbares zu finden ist. Desweiteren könnt ihr eine Vielzahl an Waffen mit euch herumtragen: (Modifizierbare) Nahkampfwaffe (immer eine), die über eine „Lebensanzeige“ verfügt, also mit jedem Hieb verschleißt und schlussendlich unbrauchbar wird, diverse Pistolen und Revolver bis hin zu einer Lupara und Sniper-Pistole, als auch größere Kaliber wie ein vollwertiges Schrotgewehr, Jagdgewehr und Pfeil und Bogen.

 

Auswählen könnt ihr sie mit dem Steuerkreuz (rauf/runter für hergestellte Items und Sprengstoffe, links/rechts für große und kleine Bewaffnung). Möchtet ihr zB eine andere Pistole haben, müsst ihr sie durch gedrückthalten der Taste „X“ auswählen.

 

Das Herstellen und Verwenden von Items braucht Zeit, die nicht pausiert wird, ihr solltet also stets darauf achten, dass sich keine Gegner in der Nähe befinden.

 

Zudem habt ihr die Möglichkeit eure Waffen und euch selbst upzugraden mit zB mehr Gesundheit, weniger Rückstoß, kürzere Nachladezeiten, größere Reichweite, größerer Lausch-Radius und so weiter. Keine Angst, das macht euch nicht zur Maschine, sodass das Spiel den Faden verliert!

 

Apropos Lauschen: Durch „R1“ könnt ihr in den Lauschmodus wechseln, der euch erlaubt duch Wände zu sehen und so Gegner ausfindig zu machen. Voraussetzung ist, dass sich die Gegner entweder bewegen oder sprechen, ansonsten verlieschen sie.

 

Darüberhinaus gibt es genügend ruhige Phasen, wo ihr Wege durch Bretter und Leitern bauen müsst oder einfach kurz verschnaufen dürft.

 

Aber das Wichtigste: Seht euch um! Durchsucht stets die Gebiete, wenn sie frei sind, denn alles was ihr findet, werdet ihr brauchen!

 

Gegner

Eure Widersacher bestehen aus zwei Gruppen: Infizierte und Plünderer. Erstere bestehen aus Runner, Stalker, Clicker und Bloater.

 

Runner und Stalker sind schnell laufende Infizierte, die sehen und hören können und im Falle eurer Entdeckung wild auf euch zu rennen. Ihr könnt sie per Nahkampf(waffe) und normale Bewaffnung bezwingen. Um sie kurz aufzuhalten könnt ihr sie mit Flaschen und Ziegelsteinen bewerfen und anschließend mit der Faust verprügeln. Joel zeigt dabei keine Scheu ihre Schädel auch gegen die Wand zu klatschen.

 

Clicker sind Menschen, die schon länger infiziert sind und so der Pilz ordentlich reifen konnte. Sie sehen nichts, haben aber ein sehr gutes Gehör. Ihr Merkmal, der sie zu dem Namen gebracht hat ist ihr Click-Geräusch, mit dem sie sich orientieren, wie Fledermäuse. Somit könnt ihr sie schon etwas weit entfernt hören und dementsprechend anfangen zu schleichen. Im Gegesatz zu den Anderen könnt ihr Clicker nicht mit der bloßen Faust besiegen, hierfür braucht ihr zB ein Messer, das ihr herstellen müsst.

 

Bloater sind große fette, ich sag mal Pilze. Hätten sie keine Arme und Beine würde man meinen, sie wären ein komisches Gewächs. Diese stecken einiges ein und hier solltet ihr ausnahmsweise keine Munition sparen. Auch wenn sie groß und klobig erscheinen, können die sich schnell voranbewegen und bewerfen euch mit Sporenbomben, die über einen kleinen Radius verfügen und euch eurer Gesundheit berauben. Bleibt in Bewegung!

 

Zweite Gruppe sind ganz „normale“ Menschen, die Hunter oder Plünderer genannt werden, jegliche(s) Mitgefühl und Moral verloren haben und über unterschiedliche Bewaffnungen verfügen: Pistolen, Schrotgewehre, Molotows sowie gewöhnliche Nahkampfwaffen gehören zu ihren Repertoire. Sie agieren aggressiv und flankieren euch, ihr solltet daher auch hier in Bewegung bleiben. Finden sie die Leiche von einem ihrer Kameraden warnen sie die Anderen und beginnen nach der Ursache zu suchen. Sie haben eine durchschnittliche Treffgenauigkeit, es ist also nicht unfair gestaltet, sodass beinah jeder Schuss von ihnen sitzt. Sind sie der Meinung sich im richtigen Moment zu befinden rennen sie auf euch zu um die Fäuste schwingen zu lassen. Sie leben nach dem "Jungle-Prinzip", jagen wahllos Leute um sie zu erschießen, zu vergewaltigen und auszurauben.

 

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Nur die Stärksten überleben.

 

Schauplätze

Während der Story durchstreift man verschiedene Städte und Einrichtungen Amerikas. Alles wirkt dabei glaubwürdig und individuell, wie man sich eben ein jahrelang verseuchtes und evakuiertes Land vorstellt: Aufgerissene Asphalte, überflutete Straßen verziert mit Autowracks, halb zerstörte, verwüstete, verbarrikadierte und heruntergekommene Gebäude, verlassene Checkpoints und Quarantänezonen, allesamt umgeben und eingehüllt von endloser Vegetation. Geschmückt wird das Ganze durch die authentischen Umgebungsgeräusche: Im Wind rasselnde Bäume, knarzendes Holz, krachendes Metall als auch die Tiere sorgen dafür, dass sich die Welt lebendig und dynamisch anfühlt. Naughty Dog schafft dabei alles einzigartig aussehen zu lassen, nie kam mir beim Spielen das Gefühl auf, dass sich die Orte und Gebäude wiederholen. Ebenso kommt The Last of us ohne unsichtbare Wände aus, diese werden geschickt von Objekten ausgefüllt. Jedes Ding hat seinen Platz, jedes Detail ist genau überlegt und integriert worden, was die Welt einfach glaubwürdig und nachvollziehbar erscheinen lässt.

 

Joel und Ellie

Also ich muss sagen, dass die Story zwischen den beiden mein Hauptgrund war das Spiel zu kaufen, denn das Setting mit Infizierte und dergleichen ist nie meins gewesen, aber Freunde sagten mir, es ist nicht wirklich gruselig und ich kann zugreifen. Nun jetzt habe ich bei der Remastered Version zugegriffen. Auch des großen Hypes wegen.

 

Joel und Ellie….ich muss sagen ich hatte bis jetzt kein Spiel, wo die Hauptcharaktere so perfekt harmoniert haben wie in The Last of us. Joel mochte Ellie anfangs nicht und wollte das nur hinter sich bringen, doch immer mehr wird einem klar, dass die beiden ein unschlagbares Team sind und bei Joel entsteht immer mehr eine Vater-Tochter Beziehung, der nun alles dafür tut, dass ihr nichts passiert. Auch Ellie zeigt sich nach anfänglichen Problemen offener und zugeneigter zu Joel. Sie brauchen sich um zu überleben und das hat Naughty Dog hier wirklich meisterhaft geschafft. 

 

Vorallem Ellie ist für mich einer der beeindruckendsten Charaktere in der Videospielgeschichte. Ich könnte viele Stunden mit ihr spielen, aber das ist mir nicht erlaubt. Und sie ist alles Andere als ein hilfloser Klotz am Bein, in brenzligen Situationen weiß die gute Ellie Joel zu helfen. Ein Infizierter hat Joel in der Mangel? Ellie zeigt keine Scheu ihn von hinten per Messer zu attackieren. Joel bemerkt flankierende Hunter nicht? Ellie warnt ihn vor nahender Bedrohung und ggf. bewirft sie die Angreifer mit Flaschen oder Ziegelsteinen, was ihm wichtige Sekunden verschafft. Auch kann sie mit Waffen sehr gut umgehen.

 

Hier und da starten die beiden eine Konversation über alles mögliche, seien es persönliche Fragen oder Kommentare zu etwas, was Ellie zum Beispiel entdeckt und witzeln darüber bzw. drängt Joel sie sich zu konzentrieren. Auch dürft ihr mitererleben wie Ellie das Pfeifen lernt. Nette Details, die der subjektiven charakteristischen Sympathie nur zu gute kommen.

 

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Verlassen und verwuchert, wie soviele Orte.

 

Left Behind

Der einzige Singleplayer-DLC erzählt von der Vergangenheit und Gegenwart von Ellie, wie sie gebissen wurde (Vergangenheit) und was sie erlebte als sie Verbandszeug für den verletzten Joel besorgt hatte (Gegenwart). Die Beziehung zwischen ihrer damaligen besten Freundin Riley ist emotionsvoll gemacht worden, Riley zeigt ihr ein verlassenes Einkaufscenter, das sie wieder mit Strom versorgen um allen möglichen Blödsinn anzustellen. Mir kam hier oft ein Lachen bzw. Lacher aus dem Gesicht, weil es wirklich sehr mitreißend erzählt wird. Gestoppt wird der Ausflug durch das Auftauchen von Infizierten, die ihr Augenmerk nun auf die beiden richten. Es gibt auch Anspielungen auf den Comic, den ihr unbedingt lesen solltet. 

 

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Was haben sie erblickt?

 

Musik, Comic, Artbook und Postercollection

 

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Der argentiniesche Komponist Gustavo Santaolalla, der unter anderem für Brokeback Mountain bekannt ist, hat uns musikalisch durch das Spiel geführt und uns noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen.

Obwohl ich beim Spiel selbst nicht zugeschlagen habe (PS3), holte ich mir die Musik trotzdem zu Release, weil ich fühlte, dass mir die Musik gefallen wird. Ausgepackt, raufgespielt und gleich angehört. Zum Spiel habe ich wenn nur kurze Trailer gesehen, also nicht wirklich viel.

 

Die Gitarre spielt dabei die Hauptrolle und prägt vorallem die Haupthemes. Es gibt aber auch Lieder rein mit Streichinstrumenten, Trommeln und so weiter. Der Stil ist eher ruhig, emotional und melancholisch, aber auch minimalistisch, so spielt Gustavo nicht immer durchgehend mit der Gitarre sondern schlägt in Abständen einzelne Saiten an, die tonmäßig so präzise gespielt werden, dass sie einem trotzdem stark bewegen, und das ist das was mich an seiner Musik zum Spiel sehr begeistert. Die Musik ist nicht aufdringlich, sondern arbeitet eher im Hintergrund, aber stets passend zur Situation.

 

Das Spiel ist in einem Post-apokalyptischen Amerika angesiedelt, wo Menschen durch einen Pilz infiziert und zu "Zombies" werden, also was horror-lastiges, somit dachte ich ok, dann wird die Musik sicher typische Merkmale aufweisen, wie bei leisen Stellen plötzlich laut auftretendes Geigenklirren für Schreckmomente, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, daher hoffe ich ihr wisst was ich meine, oder hektische Einlagen aber dem ist nicht so. Es rief bei mir das "Ich streife durch eine tote Stadt und versuche zu Überleben" Gefühl.

 

Viele Songs gehen zwar nicht weit über die 1 Minute-Marke hinaus, aber nie kam mir das Gefühl auf, dass ich plötzlich aus dem Lied rausgeschmissen wurde, die Schnitte sind also sehr gut gelöst worden. Die Gesamtlänge beträgt ca. 55 Minuten, die mir definitv Spaß gemacht haben. Danke Gustavo!

 

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Zur einzigen Einzelspieler-Erweiterung "Left Behind" wurde Teil 2 der Spielemusik veröffentlicht, der neben weiteren Liedern aus der Hauptgeschichte auch eigene Songs für Left Behind enthält.

Stitlistisch orientiert sich Gustavo an Vol. 1, wer also diesen mochte, wird den hier auch lieben. Vorallem der Titeltrack "Left Behind" stellt sich als absolutes Highlight für mich heraus, wer dazu noch die Szene in der Erweiterung gesehen hat, weiß was ich meine.

 

Somit braucht es keinen langen Text hier. Die Gesamtlänge beträgt ca. 58 Minuten und erschien ausschließlich über digitale Wege wie iTunes und amazon mp3. Ich habe Sony gefragt, ob später ein CD-Release erfolgen könnte, aber sie beneinten meine Anfrage. Wer trotzdem den Soundtrack in 16-Bit CD- oder gar 24-Bit HD Qualität genießen möchte, kann ihn auf Qobuz kaufen. 

 

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Dieser Comic erzählt die Vorgeschichte zum Spiel aus der Sicht von Ellie und Riley. Mit dreizehn Jahren ist es vorgesehen, dass jedes Kind in ein Militärinternat kommen muss, wo es für den Kampf gegen die Verbände wie den Fireflies und den Huntern vorbereitet und dann mit sechzehn bewaffnet in den Kampf geschickt wird. Die rebellische Ellie schert sich dabei einen Dreck um die dort herrschenden Ordnungsregeln und verstrickt sich dabei immerwieder in Prügeleien, Fluchtversuchen und respektlosem Verhalten gegenüber Authoritätspersonen. Per Zufall lernt sie Riley kennen, mit der sie dann aus dem Internat flüchtet und ein kleines Abenteuer erlebt.

 

Der Umfang des Comics beläuft sich auf 112 Seiten, die mich stark gefesselt haben, aber leider wurde nicht viel von dem was man im Spiel erfährt, eingegangen. Wieso haben sich Ellie und Riley gestritten? Was passierte in den 46 Tagen wo sie sich nicht gesehen haben? Das wird leider nicht beantwortet. Man sieht zwar andere erwähnte Ereignisse und erfährt ein bisschen was zu Ellie's Mutter, aber aus meiner Sicht hätten es ruhig mehr Seiten sein können. An den Comic-Stil habe ich mich sofort gewöhnt und finde ihn sehr Gut. Für Fans definitiv zu empfehlen, vielleicht kommt da noch mehr.

 

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Passend zum Spiel können wir das Artbook zu The Last of us erwerben um noch einen tieferen Blick in erste Konzepte und Gedankengänge der jeweiligen Charaktere und Orte zu werfen. So sehen wir erste Entwürfe von Joel, Ellie, Bill, David, Tommy, den Bewohnern, den Infizierten usw., welche Kleider man für sie geplant hatte, bis hin zu Marketingentwürfen, Plakate für die Erstankündigungen, den Packshots und den verschiedenen Schauplätzen, die wir während der Geschichte durchstreifen. Nebenbei gibt es kleine Absätze von den Entwicklern, die uns ihre Hintergründe zu diesen Entwürfen schildern. Welche Konzepte verfolgte man bei der Geschichte, der Charaktere, der Orte und Gebäude? Welche Packshots kamen in Frage? Welche Details waren ihnen besonders wichtig, damit alles glaubhaft und nachvollziehbar rüberkommt? All das und mehr verraten uns die Jungs und Mädels in diesem 184 Seiten schweren Buch. So nebenbei: Ich bin froh, dass zB die Infizierten wie im Spiel aussehen, ND's Konzepte sind teilweise echt schräg gewesen für meinen Geschmack. Das Artbook hat eine hochwertige Qualität, angefangen vom Band bis zu den einzelnen Seiten, die Maße sind 23,6 x 2,1 x 31,2 cm (B/T/H).

 

Für Fans des Spiels und von Artbooks eine klare Empfehlung. Eröffnet vom Creative Director Neil Druckmann gewährt uns das visuell orientierte Buch tiefe Einblicke in die Hintergründe von The Last of us, auf die das Studio mittels Kommentaren detailliert eingeht. 

 

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Für alle, die ihr eigenes Zuhause gerne mit The Last of us-Poster schmücken wollen bietet uns Naughty Dog eine eigene Postercollection an, die 40 herausnehmbare Poster beinhaltet. Die Qualität kann sich für den Preis von ca. 20€ sehen lassen, es sind keine lieblosen Papierfetzen, sondern hochwertige Drucke auf dickerem Karton. Die Collection umfasst Poster von der Werbekampagne, aus dem Artbook (Charaktere, Orte) und div. Erstpräsentationen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass alle beidseitig bedruckt sind, somit muss man sich stets entscheiden, welche Seite man aufhängen möchte, hier wären Einzelblätter besser gewesen. Die Maße der Poster liegen bei 31,1 x 41,3 cm (B/H). 

Ich kann diese Zusammenstellung schwerstens empfehlen, die Poster sind allesamt hochwertig schön und man will am Liebsten alle auf einmal aufhängen, wäre der beidseitige Druck nicht.

 

 

Fazit

The Last of us ist ein kleines Meisterwerk. Naughty Dog hat es geschafft eine ernste, mitreißende, emotionale Geschichte zu erzählen, die euch fesselt und den Controller nicht so schnell aus der Hand legen lässt. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht, kennt man das Studio durch Serien wie Crash Bandicoot, Jak & Daxter und zuletzt Uncharted die eher auf der humorvollen Schiene fahren. Aber sie zeigen, dass sie auch anders können. Die Charakterentwicklung zwischen Joel und Ellie ist einmalig und das Wichtigste: Ich konnte es spielen, ohne mich wirklich zu gruseln! Darüber bin ich im Nachhinein froh. 

The Last of us entführt uns in eine für uns unvorstellbare und brutale Welt, in der man hart für sein Brot arbeiten muss. Man ist in den Quarantänezonen auf Rationen angewiesen, Luxusgüter wie Handies, Internet und Autos gehören der Vergangenheit an, draußen in der Wildnis muss man selber schauen wo man bleibt und kann niemandem wirklich vertrauen. Es erzählt eine Geschichte über Menschen, zu was sie werden können, wenn es um ihr Überleben geht, sie haben nichts und daher auch nichts zu verlieren. Aber warum dann nicht einander helfen? “Je mehr desto besser und so” wie die unvoreingenommene Ellie sagen würde.

Wer es noch nicht gespielt hat, sollte es sich überlegen, es zu probieren.

 

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#120359 Ein Spiel- Fünf Meinungen!

Geschrieben von Cantwait am 22 February 2015 - 14:39 Uhr

In diesem Thread geht es darum, dass ein Spiel ausgewählt wird zu dem dann jeweils wir User einen Beitrag verfassen und das Spiel bewerten. Dies kann ausführlich sein, aber auch in 4-5 Sätzen geschehen. Die Bewertung erfolgt mit dem klassischen Punktesystem auf einer Bewertungskala von 0-100. Nach der 5. Bewertung wird dann der "Durchschnitt" ausgerechnet und eine Gesamtpunktzahl ermittelt. Es gibt viele Feinde dieser Bewertungssysteme aber diese dient nur für die Ordnung einer Rangliste. Ich hoffe der ein oder andere wird hier mitmachen und fleißig Spiele bewerten. Dabei beschränken wir uns auf die Plattformen der Current-Gen und der PS Vita, ansonsten ist es egal um welches Spiel es sich handelt, es müssen immer mindestens lediglich 5 "Teilnehmer" pro Spiel gefunden werden die ihre Meinung zum Spiel äußern können.


Das Ranking

The Last of Us Durschnittsbewertung: 93,4/100 Rang 1

Spoiler


The Witcher 3: Wild Hunt Durchschnittsbewertung 91,6/100 Rang 2
Spoiler


Bloodborne Durchschnittsbewertung 91,2/100 Rang 3
Spoiler


Metal Gear Solid V: The Phantom Pain Durchschnittsbewertung 90,2/100 Rang 4
Spoiler


Wolfenstein: The New Order Durchschnittsbewertung 90/100 Rang 5
Spoiler


Rocket League Durchschnittsbewertung 89,9/100 Rang 6
Spoiler


Metro: Redux Durchschnittsbewertung 89,4/100 Rang 7
Spoiler


Grand Theft Auto V Durchschnittsbewertung: 86,2/100 Rang 8
Spoiler


Until Dawn Durchschnittsbewertung 86,2/100 Rang 8
Spoiler


inFAMOUS: Second Son Durchschnittsbewertung: 85,8/100 Rang 9
Spoiler


Dying Light Durschnittsbewertung 85,8/100 Rang 9
Spoiler


Mittelerde: Mordor's Schatten Durchschnittsbewertung: 85,6/100 Rang 10
Spoiler

 

Final Fantasy XV Durchschnittsbewertung 84,8/100 Rang 11

 

Dragon Age: Inquisition Durchschnittsbewertung 84,4/100 Rang 12

Spoiler


Tomb Raider: Definitive Edition Durchschnittsbewertung 83,8/100 Rang 13
Spoiler


Alien: Isolation Durchschnittsbewertung 83,8/100 Rang 13
Spoiler

 

Life is Strange Durchschnittsbewertung 82,6/100 Rang 14

Spoiler


DriveClub Durchschnittsbewertung 80,2/100 Rang 15
Spoiler


The Order: 1886 Durchschnittsbewertung 80/100 Rang 16
Spoiler


Far Cry 4 Durchschnittsbewertung 79,6/100 Rang 17
Spoiler


Killzone Shadow Fall Durchschnittsbewertung 77,6/100 Rang 18
Spoiler


Knack Durchschnittlichesbewertung 74,4/100 Rang 19
Spoiler


inFAMOUS: First Light Durchschnittsbewertung 73,6/100 Rang 20
Spoiler


Batman: Arkham Knight Durchschnittsbewertung 72/100 Rang 21
Spoiler


Watch Dogs Durchschnittsbewertung: 72/100 Rang 21
Spoiler


Murdered: Soul Suspect Durchschnittsbewertung 70,4/100 Rang 22
Spoiler


Offene Bewertungen:

Battlefield 4 (3/5)
Spoiler


MGS: V Ground Zeroes (4/5)
Spoiler


Need for Speed: Rivals (1/5)
Spoiler


Dust: An Elysian Tail (4/5)
Spoiler


Battlefield: Hardline (2/5)
Spoiler


Final Fantasy- Type 0 HD (2/5)
Spoiler


Lords of the Fallen (2/5)
Spoiler


Dark Souls 2: Scholar of the First Sin (1/5)
Spoiler


Everybody's Gone To The Rapture (3/5)
Spoiler


Bastion (2/5)
Spoiler


LIMBO (2/5)
Spoiler


Project Cars (1/5)
Spoiler


Uncharted 1: Remastered (4/5)
Spoiler


Uncharted 2: Remastered (1/5)
Spoiler


Uncharted 3: Remastered (1/5)
Spoiler


Assassin's Creed: Unity (3/5)
Spoiler


The Walking Dead: Season 1 (3/5)
Spoiler


The Walking Dead: Season 2 (3/5)
Spoiler


Tales from the Borderlands (4/5)
Spoiler


Tales of Zestiria (2/5)
Spoiler


Child of Light (4/5)
Spoiler


Borderlands 2 (3/5)
Spoiler


Firewatch (3/5)
Spoiler


Game of Thrones (2/5)
Spoiler


Uncharted 4: A Thief's End (3/5)
Spoiler


Dark Souls III (2/5)
Spoiler


Mad Max (1/5)
Spoiler


The Division (1/5)
Spoiler


Darksiders II (1/5)
Spoiler


Shadow of the Beast (1/5)
Spoiler


DMC: Definitive Edition (1/5)
Spoiler


Dishonored (1/5)
Spoiler


Vanishing of Ethan Carter (1/5)
Spoiler


Bioshock Collection (1/5)
Spoiler


Deadlight (1/5)
Spoiler


Rise of the Tomb Raider (1/5)
Spoiler


Darksiders: Warmastered Edition (1/5)
Spoiler


Shadow Complex (1/5)
Spoiler


Inside (1/5)
Spoiler


The Last Guardian (1/5)

 

Soma (2/5)

 

Mark of Kri (1/5)

Spoiler

 

Zombi (1/5)

 

Resident Evil 7 (2/5)

 

Battlefield 1 (1/5)

 

Horizon: Zero Dawn (3/5)

 

Mass Effect: Andromeda (3/5)

 

Uncharted: The Lost Legacy (1/5)


  • Daryl, KillzonePro, TiM3_4_P4iN und 7 anderen gefällt das


#87693 Mittelerde: Mordors Schatten [Gwynn]

Geschrieben von Gwynn am 09 October 2014 - 20:08 Uhr

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Ein Überfall der Orks auf die Familie eines Waldläufers. Seine Familie wird erbarmungslos vor seinen Augen ermordet und auch er entkommt dem Tode nicht. Was wie ein Ende wirkt ist in Wahrheit ein neuer Anfang. Talion, der ermordete Waldläufer kehrt als Rachegeist zurück und zieht nun ruhelos durch Mordor und versetzt die dort angesiedelten Orks in Angst und Schrecken....

 

 

Story

Ihr spielt den Waldläufer Talion, der nach seiner eigenen Ermordung, von dem Elbengeist Celebrimbor besessen nach Mordor zurückkehrt um seine Familie zu rächen. Mit der Gewissheit, dass ebenfalls Saurons Rückkehr bevorsteht, begebt ihr euch auch auf die Suche nach seinen Dienern: Dem Hammer, dem Turm und der Schwarzen Hand. Auf dem Weg zu euerm Ziel wandert ihr rastlos durch Mordor und versucht Saurons Ork-Armee zu schwächen.

Zeitlich gesehen spielt Mittelerde: Mordors Schatten zwischen dem Hobbit und dem Herrn der Ringe. Die Story an sich ist von den Entwicklern frei erfunden, dennoch wurde sie in Tolkiens "Herr der Ringe Universum" integriert.

So kommt auch gleich zu Beginn des Spiels ein klassisches HdR Felling zustande, da dieser (wie in den Filmen) von Galadriel eröffnet wird. Die ganze Aufmachung erinnert wirklich schön an die originale Geschichte und passt sich super an.

Den Anfang von Talions Geschichte hingegen fand ich leicht verwirrend. Ständig wurde zwischen Szenen aus seinem vorherigem Leben und dem Überfall auf seine Familie geswitched. Die Cuts gingen nahtlos in einander über und mir fehlte manchmal ein bisschen die Zeit das gesehene zu Verarbeiten. Mit der Zeit findet man sich dennoch ganz gut in die neue Geschichte ein. Gesamt betrachtet ist es eine nette und ergänzende Story, viel Tiefe sollte man hier allerdings nicht erwarten.

 

Gameplay

Hier kann das Game wirklich punkten. Grade das Nemesis System ist einfach hervorragend, dazu komme ich allerdings später nochmal. Während viele Spiele sich von der Steuerung kaum unterscheiden, sticht Mittelerde hier für mich definitiv hervor. Wie der Anfang allgemein war auch der Einstieg in die Steuerung für mich zu Beginn ein bisschen verwirrend. Die Einblendungen kamen zu schnell und alles verschmolz so ziemlich mit den ganzen Szenencuts. Wenn man da allerdings mal durchgestiegen ist, hat man hier wirklich mal wieder was anderes vor sich. Was mich wirklich sehr gestört hat, ist das Fehlen der invertierten Kamerasteuerung. Mag den einen oder anderen jetzt vielleicht zum schmunzeln gebracht haben, aber ich hatte wirklich Schwierigkeiten mich an diese "normale" Weise zu gewöhnen. Vielleicht viel mir die Steuerung auch deswegen anfangs sehr schwer.

Leicht ungewohnt für die PS4, aber gerannt wird in diesem Spiel mit der X-Taste. Dies liegt vor allem daran, dass man zum Beispiel die R/L-Taste hier für einen Bogen oder zum Schleichen benötigt.

Ein wirkliches Levelsystem ist bei unserem Talion nicht vorhanden. Stattdessen kann man mit Fähigkeitenpunkten verschiedene Aktionen freischalten, wodurch die Palette der Möglichkeiten wirklich toll erweitert wird. Zudem kann man seine Waffen (Bogen, Schwert, Dolch) davon Unabhängig durch gesammelte Punkte und Runen verbessern. Das System ist wirklich sehr einfach gestrickt, reicht aber vollkommen aus. Ein komplexes Levelsystem habe ich kaum vermisst, außerdem ist das Menü so doch recht übersichtlich gestaltet.

Viele Kritiker haben ja schon im vorraus den Schwierigkeitsgrad bemängelt. Für mich war dieser aber definitiv gut gewählt. Die Zähne ausgebissen habe ich mir an keiner Mission wirklich, trotzdem gab es mehrere Punkte an denen ich schon verzweifelt bin. Da die Orks ebenfalls im Rang aufsteigen können, kann man den Schwierigkeitsgrad sogar ein bisschen mit Beeinflussen. Mein größter Kritikpunkt am ganzen Spiel wäre nur der finale Bosskampf. Dieser ist wirklich viel zu leicht, da gab es zuvor definitiv härtere Gegner. Die Spielzeit ist definitiv nicht zu gering, mag sein dass man das Spiel in guten 10Std durchkriegen kann, wenn man wirklich nur die Hauptmissionen berücksichtigt, aber dafür bietet das Spiel noch viel zu viele andere Optionen. Es gibt mehrere Nebenmissionen, wie z.b. besondere Quests in denen der Umgang mit einer der Waffen gezielt trainiert wird. Hier kann man sich wirklich stundenlang drin verstricken, selbst wenn man eigentlich das Ziel hatte, bei den Hauptquests weiter zu kommen.

Nur mal so als Orientierung: Wenn man wirklich 100% erreichen will und auch normales "Talent" vorraussetzt, kann man hier gut und gerne  40Std verbringen.

 

Nemesis System und Kampf

Wie grade schon erwähnt ist dieses System wirklich das Sahnehäubchen des Spiels. An wem dieser Begriff bisher vollkommen vorbeigegangen ist, hier nochmal eine kleine Erklärung: Die Gegner die ihr während des Spiels trefft, werden sich an diese Begegnungen erinnern. So bekommt ihr zum Beispiel bei jeder Begegnung mit einem Hauptmann oder Häuptling einen Spruch zu hören, der auf eurer letztes Treffen anspielt. Aber das ist noch lange noch nicht alles. So verändern sich die Orks und ihre Taktiken auch. Habt ihr einen Gegner zum Beispiel bei eurer letzten Begegnung in ein Feuer gestoßen, so trägt er das nächste Mal Brandwunden oder einen Verband. Habt ihr den Gegner das letzte mal von oben angegriffen, kann es durchaus sein, dass er sich davor besser schützen wird, z.b. durch mehr Wachen auf den Dächern.

Bei den Orks herrscht eine strikte Hierarchie. Diese könnt ihr im Menü als eine Art "Spielbrett" anschauen. So gibt es 20 (?) Hauptmänner und 5 Häuptlinge. Diese sind zu Beginn alle noch unbekannt. So müsst ihr erstmals Informationen sammeln, um die Identität sowie Stärken und Schwächen der Feinde in Erfahrung zu bringen. Die letzteren beiden sind wirklich enormst wichtig, damit man überhaupt weiß wie man einen Gegner Schaden zufügen kann. Durch vorhandene Schwächen kann man sich den Kampf auch wirklich erleichtern, sofern man diese den Ausnutzen kann. Dadurch wird das actiongeladene Kampfsystem um eine tolle Komponente erweitert. Wahrscheinlich ist bisher jeder der das Spiel gestartet hat zu Beginn voller Tatendrang in ein Uruk Lager gestürmt, in der Erwartung sich einfach so durchmetzeln zu können. Sagen wir's mal so: Der Plan geht nicht so ganz auf, dafür muss man doch ein wenig taktischer vorgehen. Euer Handeln beeinflusst die Hierarchie übrigens stark. So hat jeder Ork der einen Posten inne hat auch ein Level angegeben. Dieses kann steigen, wenn dieser Ork an Macht dazugewinnt. Dies geschieht zum Beispiel durch sogenannte Events. Diese finden immer mal statt und sind unbegrenzt. Auch hier kann man mal wieder Ewigkeiten rumtrödeln. Events können zum Beispiel aus Rangkämpfen, Hinrichtungen oder Jagden bestehen. Sind diese Erfolgreich wächst die Macht des Uruks. Dies könnt ihr natürlich ebensogut verhindern. Wird ein Ork "mit Position" getötet, so rückt irgendwann ein neuer nach. Auch durch Talions Tod verschieben sich die Machtpositionen, sterben ist also nicht immer eine gute Alternative.

Anfangs hatte ich wirklich die Befürchtung, es könnte mit der Zeit langweilig werden immer nur gegen Orks anzutreten. Das ist aber bei weitem nicht der Fall! So trägt auch wirklich jeder Ork einen anderen Titel, an welchem auch sein Aussehen angepasst ist. Das ist ebenfalls hervorragend gemacht. Ich hatte bisher noch keinen Titel zwei mal, die Vielfalt hier ist wirklich groß. Auch die Stärken und Schwächen sind diesem angepasst. Es macht einfach einen heiden Spaß, da kein Hauptmann/ Häuptling identisch mit einem anderem ist. Ich fand es wirklich sehr abwechslungsreich, auch wenn man sogesehen "immer nur durch die Gegend rennt und Orks abschlachtet". Durch die Individualität der Gegner kam bei mir nie Langeweile auf.

 

Setting

Am Anfang findet sich Talion vor dem Schwarzen Tor in Mordor wieder. Hier sollte man nicht unbedingt eine abwechslungsreiche Landschaft erwarten, dennoch ist die Umgebung nett gestaltet und lässt sich sehen. Um die Karten-Abschnitte aufzudecken, muss man auf die "Schmiedetürme" klettern, diese gleichen den Aussichtspunkten in Assassin's Creed. Nun sind auch die Sammelgegenstände eingezeichnet. Diese unterscheiden sich in normale Objekte, welche bei genauerer Betrachtung Erinnerungen und Dialogfetzen freisetzten und Ithildin. Letzteres sind Teile eines "Bildes", welches sich nach und nach vervollständigt. Die Karte ist von der Größe her ebenfalls in Ordnung, auch wenn man die markanten Punkte irgendwann doch schon kennt.  Da fällt man wirklich aus allen Wolken wenn man sich plötzlich, nach ungefähr der Hälfte des Spiels auf einer neuen Map befinden. Man bleibt zwar in Mordor, ist nun allerdings im viel grünerem Núrn, welches sogar am Meer liegt. Diese Map hat ungefähr nochmals die gleiche Größe wie die erste, bietet aber mal etwas Abwechslung.

Das Ganze ist in Tolkiens Welt integriert, so tauchen immer mal wieder altbekannte Gesichter auf. So spielt Gollum zum Beispiel eine wichtige Nebenrolle. Celebrimbor ist dem einen oder anderem aus dem Silmarillion vielleicht auch ein Begriff.

Neben Orks ist die Welt aber auch noch von anderen Kreaturen bevölkert, die ebenfalls noch von Tolkien selbst stammen. Immer mal wieder trifft man auf Graugs und Caragors, diese großen Hundeähnlichen Wesen die Aragorn in den HdR Filmen in den Abgrund gezerrt haben. Diese treten hier einmal als Feinde, andererseits aber auch wieder als Reittiere auf, wenn man es den schafft sich auf deren Rücken zu schwingen.

Es handelt sich halt um Mordor, dementsprechen ist die erste Map doch ganz nett gestaltet. Die zweite hingegen ist da schon kreativer und gefällt mir auch bei weitem besser. Man merkt schon, dass Talions Geschichte an Anlehnung an die HdR Bücher verfasst wurde, dennoch steht sie ziemlich eigenständig im Tolkien Universum dar und bedient sich nur hier und da mal Anlehnungen.

 

Charaktere

Talion war mir ein bisschen zu stumpf gestaltet. Ihm fehlt es definitiv an Tiefe und Charakterstärke. Man weiß zwar, das er seine Familie rächen will, dieses Ziel hat sich dennoch nie wirklich auf mich übertragen. Ich hab es am Rande zur Kenntnis genommen und mich einfach so in die Schlacht gestürzt.

Celebrimbor als Schmied der Ringe hat mir da schon besser gefallen. Durch seine (noch von Tolkien vorgeschriebene) Hintergrundgeschichte fand ich die Rückblenden mit ihm wirklich spannend und gut gemacht. Da hat man dann doch qualitative Unterschiede gemerkt, war aber jetzt nicht so schlimm wie z.b. in Watch Dogs. Komplett unsympathisch war mir keiner, es fehlte halt einfach nur etwas.

 

Sonstiges

Wie vielleicht der ein oder andere weiß habe ich in Sachen Grafik nicht unbedingt die höchsten Ansprüche, aber ich finde die Grafik vollkommen überzeugend. Ist alles wirklich nett gemacht und läuft auch bei größerer Gegnerzahl fehlerfrei und ohne Ruckeln.

Ein weiteres kleines Highlight war für mich auch die Audioausgabe des Controllers. Diese wurde an vielen Stellen eingesetzt, so wurden z.b. Hammerschläge bei den Schmiedetürmen, kleinere Dialoge während des Ladebildschirms oder das Geraschel, wenn man durch ein Gebüsch rennt über den Controller übertragen. Das hat eine klasse Atmophäre erzeugt und mich wirklich jedes Mal aufs Neue Begeistert.

 

Fazit

Für HdR Fans ein definitives Must-Have. Auch alle anderen sollten unbedingt mal einen Blick in das Spiel riskieren. Selbst wenn die Story nicht unbedingt fesselnd ist, dies wird eindeutig durch das Nemesis System wieder rausgeholt. Hier wurde wirklich mal was neues und Innovatives gewagt, was einfach nur überzeugen kann.

 

 

 

(Immer her mit den Verbesserungsvorschlägen! Hoffentlich hab ich nichts vergessen. Nächstes Mal leg ich definitiv eine Pause beim tippen ein, meine Hand ist jetzt leicht verkrampft :D )


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#45562 Eine Seite im Wandel

Geschrieben von bassler am 03 May 2014 - 20:43 Uhr

Guten Abend an die Community.

Es ist endlich soweit. Das Warten hat ein Ende.

Seit unzähligen Wochen hatte ich schon an einigen Veränderungen für die Seite gearbeitet. Manche mögt ihr bemerkt haben, wie die neue Forenstruktur und andere kleinere Sachen wohl eher nicht.
Allerdings hatten wir noch andere Ideen in der Hinterhand, die ich mit foozer konkreter diskutieren musste.

Nach zig verschobenen Telefonaten ist es nun beschlossene Sache.

Wir werden die Ausrichtung von ps4news.de ändern!
Die Seite legen wir zum Großteil in eure Hände. ps4news.de wird eine Community-Seite.


Von nun an sollt ihr News posten, Spiele reviewen, Kolumnen schreiben, Gameplayvideos einbinden, Let's Plays zeigen oder euren Stream der Öffentlichkeit offenbaren. Ihr seid die Speerspitze der Seite.

 

Die Redaktion wird sich stattdessen darum bemühen ausführliche und gut recherchierte Berichte zur Industrie und zum Tagesgeschehen zu schreiben. Sie wird die wichtigsten Infos zu den neuesten Spielen in Übersichten zusammenfassen, sodass ihr immer up-to-date seid. 

Ihr vermisst eine News zu eurem Lieblingsspiel? Ihr wollt ein Spiel zum Himmel loben oder scharf kritisieren? Ihr wolltet schon immer mal über die Industrie philosophieren? Dann schreibt es. Wir bieten euch von nun an eine Plattform, ein Organ für eure Stimme.

Allerdings ist das nicht alles. Ihr werdet für eure Mühen auch belohnt.
Nicht nur, dass gute Beiträge auch auf der Hauptseite veröffentlicht werden. Nein, die besten der besten könnten auch ein Präsent unter dem Weihnachtsbaum finden.

Wir hoffen somit PS4N aus dem Schatten von play3 zu heben und neue User zu gewinnen. Schließlich ist man immer mal mit einem Review einschlägiger Seiten unzufrieden. Hier könnt ihr eure Meinung nun in die Welt schreien.
Ob ihr das nun in geschriebener oder Videoform macht, ist vollkommen euch und eurer Kreativität überlassen.

 

Der Umbau wird nach und nach vorgenommen und wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.

 

Allerdings mögt ihr euch fragen, warum wir das nun machen.

 

Das ist recht simpel zu beantworten. Wir sind unzufrieden.

PS4N hat mit mehreren Problem zu kämpfen. Zu wenige News, die zum Teil zu spät kommen, keine Reviews, kein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt hier nichts, was die Seite von play3 abhebt. Ach halt, da gibt es doch etwas. Die Community.

 

Eins sollte mal gesagt sein, ihr seid top. 

Das Forum ist der einzige Grund diese Seite zu besuchen. Ihr seid der einzige Grund diese Seite zu besuchen.

Also warum solltet ihr dann nicht auch das Recht bekommen etwas Inhaltliches beizutragen?

 

Unser Team investiert seine Freizeit einzig und allein für euch. Wärt ihr nicht, hätten wir die Seite längst als "fehlgeschlagen" abgestempelt und dicht gemacht.

 

Also bitte ich euch, diese Änderungen mitzugehen. Schließlich steht und fällt alles mit eurer Beteiligung und eurem Enthusiasmus.

Lasst uns also diese Seite zu etwas machen, was wir uns sicher alle schon einmal gewünscht haben. Eine Seite, die die Meinung ihrer Mitglieder ernst nimmt und respektiert. Eine Seite von der Community für die Community. 

 

Das Team steht euch dabei selbstverständlich immer zur Seite und auch wir Moderatoren werden stets versuchen unseren Beitrag zu leisten.

Wenn ihr Fragen habt, stellt sie immer. Wenn ihr Vorschläge habt, lasst sie uns hören. 

 

Und übrigens war es GrinKo, der mich gefragt hatte, ob man nicht vielleicht Kolumnen von Usern auf der Hauptseite implementieren könnte. Also ein fettes Dankeschön an GrinKo für die Idee.


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#197489 Aufrüstbare Konsolen - Der richtige Weg?!

Geschrieben von Gast am 02 March 2016 - 10:32 Uhr

Aufrüstbare Konsolen? Da wäre meine erste Frage: Wozu bin ich dann konsolero geworden? Da hätte ich gleich am Rechner bleiben können... ich bin ja extra weg weil man da nur noch am Nachkaufen von Hardware war, weil trotzdem nie ein Spiel problemlos lief und man entweder erstmal ne halbe Stunde am System rumgeschraubt und neue Treiber installiert hat oder warten musste bis der Hersteller das Spiel gesundgepatcht hat.

 

An letzterem Schritt sind die Konsolen ja leider schon angekommen, ganz prominentes Beispiel Street Fighter V!

 

Aber wenn ersteres nun auch noch zur Alltagserscheinung bei Konsolen werden soll, dann bin ich wirklich und wahrhaftig raus!


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#196237 PS4News - Top 20 der Trophäenjäger [Stand: 07.04.17]

Geschrieben von Cantwait am 25 February 2016 - 19:24 Uhr

Update!!!!

 

Rangliste Completion:

 

  1. Chriisko (94,4%)
  2. Shouted (89,6%)
  3. Dimmu (90%)
  4. Cantwait (82,36%)
  5. MartinM1355 (76,5%)
  6. HobbyReaper (60,6%)
  7. R123Rob (59%)
  8. Daryl (54,5%)
  9. flofire (52,3%)
  10. The-Last-of-me (50,3%)
  11. Eurofighter1981 (49%)
  12. Borussenfan (38,4%)
  13. Raindrop84 (38,3%)
  14. Bassler (36,7%)
  15. Alex Mason (36,7%)
  16. Shaquido (33,8%)
  17. Broi!ler (24,8%)
  18. Emty (19,8%)

Rangliste Trophäen-Gesamt

 

  1. R123Rob (8792)
  2. Alex Mason (8336)
  3. Borussenfan (7063)
  4. Daryl (6476)
  5. HobbyReaper (5616)
  6. flofire (5455)
  7. Bassler (5398)
  8. Raindrop84 (4779)
  9. Cantwait (3879)
  10. The-Last-of-Me (3812)
  11. Shaquido (2344)
  12. Broi!ler (2305)
  13. Dimmu (1949)
  14. Shouted (1907)
  15. Eurofighter1981 (1891)
  16. MartinM1355 (1498)
  17. Emty (1462)
  18. Chriisko (1412)

Rangliste Platintrophäen:

  1. HobbyReaper (75)
  2. Daryl (72)
  3. Alex Mason (67)
  4. Cantwait (64)
  5. flofire (49)
  6. Raindrop84 (47)
  7. R123Rob (41)
  8. Bassler (35)
  9. Shouted (34)
  10. Dimmu (32)
  11. MartinM1355 (30)
  12. Eurofighter1981 (26)
  13. Chriisko (23)
  14. Shaquido (21)
  15. Borussenfan (19)
  16. Bro!ler (18)
  17. The-Last-of-Me (9)
  18. Emty (6)

Rangliste Trophäenlevel:

  1. R123Rob (33, 29%)
  2. Alex Mason (32, 53%)
  3. Daryl (29, 15%)
  4. Borussenfan (27, 89%)
  5. HobbyReaper (26, 86%)
  6. flofire (25, 40%)
  7. bassler (24, 87%)
  8. Raindrop84 (24, 30%)
  9. Cantwait (22, 87%)
  10. The-Last-of-Me (20, 5%)
  11. Dimmu (17, 4%)
  12. Shaquido (16, 67%)
  13. Shouted (16, 51%)
  14. Broi!ler (16,43%)
  15. Eurofighter (15, 84%)
  16. MartinM1355 (15, 25%)
  17. Chriisko (15, 7%)
  18. Emty (13, 85%)

Nach 6 Wochen mal wieder ein Update von mir !

 

Ich habe alle Newcomer eingearbeitet, die Änderungen fasse ich jedoch nicht zusammen. Es hat sich aber einiges getan, vor allem Shouted war fleißig :)

 

Den Rest seht ihr wie immer in der unfassbaren Übersicht.

 

Die Updates werden bis zu meinen Abschlussprüfugen nicht regelmäßig kommen, aber vergessen hab ich euch natürlich nicht ;) :ok:


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#185601 [ Verschenke ] 50 € PSN Guthaben (Dixon aka Weihnachtsmann)

Geschrieben von bassler am 26 December 2015 - 18:14 Uhr

Cantwait macht uns heute den Grinch.
 
Weihnachten sagt man ist eine schöne Zeit
Aber leider bin ich der ganzen Sache Leid
Die ganze Hektik und der Stress
Machen die ganze Sache zur großen Pest
 
Ohne Schnee wirkt das ganze noch viel schlimmer
Erzähl das mal den lieben Kindern!
Ich weiß auch gar nicht warum ich das schreibe
Kann man sagen ich bin pleite?
 
Also komme ich nun zum Ende
Ich hoffe ihr bekamt schöne Geschenke
Frohe Weihnachten wünsche ich euch
Ihr seid alle coole Leut‘

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#132501 Tropico 5 [Steeler]

Geschrieben von Steeler am 23 April 2015 - 09:43 Uhr

Tropico 5

 

Entwickler: Kalypso
Genre: Aufbausimulation
 

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Personen und Handlung sind frei erfunden.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

[ ... ]

 

So, da stehe ich nun. Nach einer gescheiterten Existenz. Ungebildet. Erfolg- und Ideenlos. Vor

dem Scherbenhaufen meines Lebens. Verzweifelung breitet sich aus. Was soll ich denn jetzt nur

machen?

 

Da kommt mir der entscheidende Gedankenblitz. Auf einmal ist mir alles so glasklar. Ich meine,

für einen Mann mit meiner Vita kann es doch nur eine Möglichkeit geben. DIE POLITIK! Leider

besitze ich keinerlei politische Erfahrungen. Hmm.  Dann muss ich halt jemanden fragen, der

sich damit auskennt. Der genau weiß, wie man es in ein politisches Spitzenamt schafft, auch

wenn man noch so geistig minder bemittelt ist. Wo war noch einmal die Telefonnummer von Silvio

Berlusconi? *ImNotizbuchBlätter*

 

[5 Minuten später] So, Silvio hat mir all sein Wissen vermittelt und wir hatten sogar noch 4

Minuten Zeit um über belanglose Dinge zu reden. Im grunde soll es ganz einfach sein:

Politisches Geschick sei gar nicht so wichtig. Viel wichtiger wäre es Kontakte zu wichtigen

Personen zu knüpfen und diese aufrechtzuerhalten. Zudem solle man seine Gegner genauestens im

Blick behalten und gegebenenfalls, mit kreativen Mitteln aus dem Weg räumen. Kontakt zu

Untergrundorganisationen sollen dort sehr hilfreich sein. Da wollte Silvio mir noch seine

zahlreichen Kontaktnummern zukommen lassen. Dieses unschöne Wort der Korruption habe ihm noch

nie gefallen. Er nennt es kreative Politikgestaltung zum Wohle der Allgemeinheit.

 

tropico-5-Screenshot-2.jpg

 

Nun fühle ich mich bereit um mit dem Spiel zu beginnen. Nachdem ich mich im Hauptmenü richtig

herausgeputzt und mich in meinen feinsten Zwirn gezwängt habe, bin ich voller Tatendrang um

mich den Herausforderungen zu stellen. Unschuldig liegt es da, das Eiland, welches von mir

regiert werden möchte. Grundsätzlich hatte ich ja Angst vor der Herausforderung. Die

Verantwortung, welche man da übernimmt ist schon extrem. Zum Glück wurde ich von meinem

Lehrmeister besten eingewiesen.

 

Mir wurde freundlicherweise sogar ein Adjutant zur Seite gestellt, Penultimo. Es ist

erfrischend zu sehen, mit welchem Elan er tagtäglich zu Werke und mir zur Hand geht. Das hat

Silvio mir im übrigen auch gesagt. Das man im Grunde als Regierungschef garnicht so viel können

muss, da man für alle wichtigen Dinge seine Untergebenen ... ähemm ... Minister meinte ich

natürlich ... hat. Diese sind eh viel kreativer als ich jemals sein würde.

 

Man hat anfangs die Optionen zwischen dem Kampagnen-, Missions- und Sandkastenmodus. Alle drei

werde ich im Folgenden genau beschreiben. Beginnen möchte ich mit der Kampagne. Das ist eine

Abfolge von Karten, bei welcher kontinuierlich der Schwierigkeitsgrad ansteigt. Apropos

Schwierigkeitsgrad. Dieser lässt sich vor jedem Modus individuell anpassen. Zur Eingewöhnung

nimmt sich Penultimo im Tutorial alle Zeit um uns in die "Freuden der Diktatur" einzuweisen,

wie er es so schön sagt. Und genau dort komme ich ins Spiel.

 

tropico-5-Screenshot.jpg

 

Wobei, Diktatur ist so ein hässliches Wort. Ich bevorzuge die Berufsbezeichnung des

unabhängigen Volksoptimierers. Jemand muss die Entscheidungen fällen. Und die Bürger können

doch garnicht entscheiden, was das beste für sie ist. Vorallem nicht wenn sie täglich 18

Stunden in den Erzminen arbeiten. Aber zuerst schlüpfe ich eh in die Rolle eines Gouverneurs

unserer ersten Kolonie, welche noch der Krone zugehörig ist. Natürlich steht die Abspaltung

ganz oben auf unserer Agenda. Ist doch klar.

 

Die Kameraführung ist super umgesetzt worden und man hat sie schnell verinnerlicht. Genau dort

habe ich bei Aufbau- und Strategiespielen immer die Angst, das diese Spiele eigentlich nur für

die Maussteuerung optimiert wurden und diese sich mit dem Gamepad nur sehr hakelig bis kaum

spielen lassen. Das ist hier aber definitiv nicht der Fall. Auch auf dem PC war das hinein- und

herauszoomen, sowie der Bildlauf total performant und es gibt überhaupt keine Ruckler. Das

gefällt mir persönlich schon einmal sehr gut. Allerdings habe ich bemerkt, das Tropico 5 wohl

sehr Rechnerintensiv sein muss, weil der Lüfter der PS4 im normalen Spiel zum Teil schon arg zu

kämpfen hatte. Allerdings ohne irgendwelche Auswirkungen auf das Spiel selbst.

 

Was mir generell auch äußerst gut gefällt ist der Soundtrack. Die karibischen Klänge mit den

Kastagnetten und dem rassigen Samba, zaubern einem selbst dann ein lächeln aufs Gesicht, wenn

man von der Bevölkerung mit Mistgabeln und Fackeln in Richtung Schafott geleitet wird. Im

übrigen habe ich sämtliche Lieder schon bei YouTube gefunden. Diese gefallen mir alle

ausnehmend gut und bringen jederzeit richtiges Karibikfeeling mit ins Spiel.

 

tropico5-mission-iverview-mission12-get-

 

Die restliche Steuerung ist genauso durchdacht wie die Kamerasteuerung. Auch hier kommt man

nach kürzester Eingewöhnungsphase klar. Das Baumenü wird mit der Dreieckstaste aufgerufen, mit

den Schultertasten scrollt man durch das Gebäudemenü und wählt anhand des linken Analogsticks

das jeweilige Gebäude aus. Dieses muss dann nur noch mit einer Straße an die Stadt

angeschlossen werden und schon kann man die kleinen Tropicaner bei der wuseligen Arbeit

beobachten. Bei einer Zigarre beobachtet man als Gouverneur nun, wie sich die Insel langsam zu

einer richtigen Stadt entwickelt.

 

Insgesamt gibt es im Spiel fünf Zeitalter zu durchleben. Es beginnt in der Kolonialzeit. Dort

ist man, wie bereits erwähnt, anfänglich Gouverneur einer Kolonie der Krone. Man selbst hat nun

vier Jahre Zeit. Anhand von Aufgaben, welche man direkt vom Oberhaupt der Krone erhält, kann

man sich die Gunst desselbigen erarbeiten und somit einen Aufschub seiner Amtszeit erwirken.

Generell wollen wir uns aber von der Krone abspalten, was allerdings erst möglich ist, sobald

wir über mindestens 50% der Zustimmung der eigenen Bevölkerung verfügen, was mitunter alles

andere als leicht zu erreichen ist.

 

Wie gewinnt man die Gunst der Bürger? Im sogenannten Almanach erhält man detaillierte Angaben

über den Zufriedenheitsgrad der Bevölkerung. Anhand dieser Werte kann man sehen, wo man als

Volksoptimierer noch nachbessern muss. Man kann die Zeit steuern, was bedeutet, das man

jederzeit pausieren kann, aber auch die Zeit schneller vorlaufen lassen kann, wenn man auf die

Fertigstellung der Gebäude wartet oder auf die Ankunft eines Handelsschiffes. Wählt man einen

Tropicaner aus, so kann man seine letzten Meinungsäußerungen nachlesen und so erkennen, was

dieser Bürger gerne noch so in der Stadt vorfinden würde.

 

tropico5.jpg

 

Das alles ist sehr liebevoll gemacht und auch nett animiert. Es ist ein wenig mit

Mikromanagement verbunden, wobei es sich aber auch in Grenzen hält. Oftmals sind einzelne

Änderungen vorzunehmen, welche man aber alle auch in aller Ruhe im Pausenmodus durchführen

kann. Im Grunde verbringt man viel Zeit damit Gebäude (Farmen, Plantagen, Wohnhäuser etc) zu

errichten und diese den Bedürfnissen der Bevölkerung anzupassen.

 

Hat man sich von der Krone losgelöst und die Unabhängigkeit verkündet, so rückt man in das

nächste Zeitalter, den Weltkriegen, vor. Nun ist man alleiniger Herrscher des Inselstaates. Man

pflegt Kontakte, entweder zu den Achsenmächten oder den Alliierten. Als Diktator müsst ihr nun

um eure Mandatsverlängerung kämpfen, was bedeutet, das alle vier Jahre Wahlen abgehalten

werden. Auch hier müsst ihr euch um die Gunst der Wähler bemühen. Anhand der Verfassung könnt

ihr aber beeinflussen, welcher Teil der Bevölkerung überhaupt wahlberechtigt ist. So könnt ihr

Frauen, das Wahlrecht aberkennen, oder nur die Reiche Bevölkerung an die Wahlurne lassen. Somit

könnt ihr indirekt den Wahlausgang beeinflussen. So wie man es aus der Politik halt kennt.

 

Man kann während seiner Amtszeit aber auch Geld, sagen wir mal gekonnt auf ein Schweizer

Nummernkonto abzweigen. Dieses steht euch zwar nicht zum Ausbau der Stadt zur Verfügung, kann

euch aber sehr nützlich sein, wenn ihr das Geld für Auftragsmorde benötigt. Somit könnt ihr

Mafiabosse außer Gefecht setzen, oder aber auch Wahlgegner gekonnt mit kreativen Mitteln

(Verhaftungen, Bestechungen, Verbannen oder Diskreditieren) schwächen. Da hat Silvio mir gute

Tipps mit auf dem Weg gegeben. ^^

 

tropico5_customav.jpg

 

Mit seiner Elitemilitäreinheit erforscht man nach und nach die Insel und stößt auf Erzminen.

Diese können abgebaut und mit den Handelsschiffen exportiert werden. Plantagen stehen mit

unterschiedlichen Pflanzenarten zur Ernte zur Verfügung, mit Farmen kann man diverse Tierarten

züchten. Die Bäume können gefällt und zu Planken verarbeitet werden. Später kann man die Insel

als Touristenhochburg aufbauen. Die Möglichkeiten sind dort sehr vielseitig. Aber auch die

Forschung muss man im Auge behalten. Somit schaltet man im Verlauf neue Steuerungsoptionen

frei, wodurch man die Insel seinem Gusto nach gestalten kann.

 

Die Entscheidungsmöglichkeiten sind wirklich zahlreich und wirken nicht zu überladen. Per

Zufall kommen auch Naturkatastrophen hinzu. Diese lassen sich bei Bedarf aber auch ganz

ausschalten. Wie im echten Leben, wächst auch in Tropico das Geld nicht auf Bäumen. Auch wenn

man gerne direkt ganze Stadtviertel errichten möchte, so muss man doch immer ein Auge auf die

Ein- und Ausgaben belassen. Das macht aber generell sehr viel Spaß. Das Spielprinzip ist

erfrischend und wird durch den eigenen, an Satire angehauchten Humor aufgelockert.

 

Im Missionsmodus gibt es eigens vorgefertigte Aufgabenpakete, welche bewältigt werden müssen.

Das sind jeweils unterschiedliche Inseln. Beispielsweise muss bei einer Mission eine gewisse

Anzahl des köstlichen Käses aus Tropico exportiert werden. Dort wird es wohl künftig inform von

DLCs Nachschub geben.

 

tropico5_steamcard.jpg

 

Im weiteren Spielverlauf wird es immer schwieriger sich als Staatsoberhaupt von einem Mandat

zum anderen zu retten. Hat man anfänglich nur die Königstreuen und Revolutionäre von sich zu

überzeugen, so kommen im weiteren Spielverlauf noch die Militaristen, die Religiösen, die

Kommunisten und die Kapitalisten mit hinzu. Ihr seht also, das wird ein richtig hartes

unterfangen, wenn man sich in dem Haifischbecken beweisen möchte.

 

Der Sandkastenmodus ist als "freier Modus" zu interpretieren. Dort kann man sich, wie der Name

es schon anmuten lässt, vorher alles seinem Gefallen entsprechen aussuchen. Dort gibt es eine

Vielzahl an unterschiedlichen Inseln mit deren jeweilig entsprechenden Vegetationen und daraus

resultierenden Herausforderungen. Aber auch hier ist eure Spielzeit nicht unbegrenzt, weil ihr

euch auch im Sandkstenmodus immer wieder behaupten müsst. Ihr könnt aber auch ein Spielziel

festlegen, das ihr zum Beispiel beim erreichen einer bestimmten Bevölkerungszahl oder eines

bestimmten erwirtschafteten Geldbetrages gewonnen habt.

 

Zum Onlinemodus kann ich bisdato noch garnichts sagen, außer dem was ich bisher gelesen habe.

Dort kann man entweder gegeneinander oder im Koopmodus miteinander spielen. Das möchte ich

gerne künftig ausprobieren, dazu fehlt mir aber noch der entsprechende Spielpartner. Werde aber

diese Eindrücke noch nachreichen. Generell stelle ich mir das aber sehr spaßig vor.

 

2539276-tropico5_gameplay_with_music.avi

 

Abschließend möchte ich zu meinem Eindruck und Fazit kommen. Ich kannte das Spiel ja schon aus

dem Let's Play von Gronkh und wusste dementsprechend schon vorher was mich erwarten würde. Ich

persönlich liebe das Spiel und vorallem, das es sich selbst immer wieder aufs Korn nimmt. Man

bekommt hier keine bierernste Aufbausimulation präsentiert. Vorallem die Dialogoptionen sind

genial und man erkennt direkt Parallelen zur echten Politik, wo leider Korruption allzu oft im

Vordergrund steht.

 

Ich habe richtig Spaß an dem Spiel und werde dort noch viele Stunden mit beschäftigt sein. Wer

Aufbausimulationen mag, der wird hier ein schönes Spiel erhalten. Die Abwechslung ist auch

gegeben, da gerade im Sandkastenmodus die Aufgaben variieren. Ab und zu kommt man mal nicht

weiter und scheitert, aber man findet letztenendes immer einen Weg, wie man die Missionen

bewältigen kann. Der Schwierigkeitsgrad ist zuerst recht leicht, zieht aber schon rasch

ordentlich an.

 

Zusammen mit dem wunderschönen Soundtrack, der liebevollen Präsentation bin ich mit dem

Endprodukt mehr als zufrieden und kann es nur weiterempfehlen. Die Adaption auf die Konsolen

wurde sehr gut umgesetzt. Grafisch ist es auch entsprechend, wobei man natürlich jetzt nicht

die ultrarealistische Fotografik erwarten darf. Es soll ja auch diesen speziellen verspielten und verträumten Karibikflair rüberbringen und dementsprechend ist es sehr schön geworden. Es hat schon fast den Retrocharme vergangener Amigaspiele, wobei man hier aber keine Pixel sieht.

 

Mit der Bewertung habe ich ein wenig zu kämpfen. Der Umfang des Spiels und die Präsentation

sind genial, dort kann ich kaum Abzüge geben, eventuell was die Anzahl der Missionen angeht.

Die sind zum Releasetag noch etwas beschränkt. Dort muss man schauen, was uns da noch erwarten

wird. Der Spielspaß jedoch ist auf jeden Fall gegeben und was den Langzeitspielspaß angeht, so

werde ich persönlich wohl noch einige Stunden an der Konsole gefesselt sein. Ich vergebe jetzt

mal 85 von 100 möglichen Punkten, würde fast noch höher gehen.

 

P.S.: Mein Review enthält recht viele Anspielungen, die allesamt nicht ernst und mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind, nicht wahr Silvio? ;)


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#79457 Xbox One - Review

Geschrieben von kaluschnikop am 21 September 2014 - 15:54 Uhr

Da stand ich nun im Laden, die Xbox One unterm Arm und mit den ganzen Scheinen an der Kasse. Sollte ich wirklich 400 Euro für eine weitere Next-Gen Konsole bezahlen, obwohl ich doch bereits die PS4 habe? Wollte ich echt eine Konsole haben, die im Vergleich zur PS4 bei den meisten Multititeln abstinkt? Ich habe bezahlt, mich somit nicht gegen einen Kauf entschieden und habe das Ding jetzt zu Hause stehen. Was man alles von der One halten kann als hartgesottener PlayStation User, verrate ich euch einmal in meiner kleinen Ausführung zur Xbox One.


Jetzt schon die One?

Zugegeben, ich habe wirklich sehr lange gezögert mit dem Kauf. Ich bin eigentlich jemand, der bei sowas nicht lange fackelt. Habe ich Bock auf ein Spiel, wird es kurzerhand gekauft. So verhält es sich bei vielen Dingen die mir gefallen. Die One war seit ihrer Ankündigung eigentlich immer interessant für mich. Für mich stand nämlich bereits bei der Ankündigung beider Konsolen fest, ich werde diese Generation beide Konsolen zu Hause stehen haben. Bis gestern war ich nämlich ein reines PlayStation Kind. Mit der PlayStation bin ich groß geworden und ich wollte nie was anderes haben. Mit 14 Jahre, als die PS3 rauskam, war ich ein klassischer Sony-Fanboy. Jetzt, mit 21 Jahren, sieht man das ganze viel entspannter und erkennt die Qualitäten beider Konsolen. Trotzdem will ich nicht unbemerkt lassen, dass diese Review von einem jahrelangen Sony-Fan geschrieben wird, aber ich denke dies ist mal eine durchaus interessante Sichtweise und für den einen oder anderen evtl. sogar eine gute Hilfe in Bezug auf Kaufentscheidung.
Also, die One ist für mich zunehmend interessanter geworden, als sie ohne Kinect angeboten wurde. 400, statt 500 Euro macht eben doch was aus. Ich habe zwar auch viel darüber nachgedacht das Kinectbundle zu nehmen, weil ich die Räumlichkeiten dafür hätte und es somit gut nutzen könnte, aber den Aufpreis zu zahlen war es mir dann am Ende doch nicht wert. Die letzten 2 Wochen habe ich jetzt über einen Kauf gegrübelt und habe mir zig Userreviews auf Youtube angesehen, Let’s Plays und Unboxingvideos, was man eben so macht, um sich abzuschrecken, oder eben doch heiß drauf zu werden. Entscheidend für mich waren dann doch die Exklusivtitel von Microsoft. Forza 5, Forza Horizon 2, Sunset Overdrive für dieses Jahr und im kommenden Jahr sind schon Quantum Break und Crackdown vorgemerkt und vielleicht auch das (Zeit)exklusive Tomb Raider und an Halo 5 werde ich mich bestimmt auch mal versuchen. Für mich sind das ausreichend Spiele, um einen Kauf zu rechtfertigen, aber das ist natürlich bei jedem ganz unterschiedlich. Zusätzlich hat man ja noch gewisse Vorteile bei Multispielen, die exklusive Deals mit Microsoft haben. CoD AW wäre da was. Früher die Mappacks haben, oder bei The Witcher 3 gab’s auch irgendwelche Bonussachen.


Alter Schwede ist das groß

Zu Hause angekommen hab ich natürlich erstmal ein Stück Kuchen gegessen und ein Tässchen Tee getrunken… *hust*…. Nein natürlich nicht. Ab nach oben ins Zimmer und stolz den Karton auf den Boden gestellt. Hier begann einmal mehr das schönste Gefühl für jeden Mann/Jungen, wenn er sich Technik kauft. Das Auspacken. Auch wenn es „nur“ eine Xbox war, so habe ich mir doch gaaanz viel Zeit gelassen und genüsslich den grünen Karton ausgepackt. Zeit um mal einen Vergleich zu machen, was man da eigentlich alles findet und wo es Unterschieden bei der PS4 gibt. Äußerlich gefällt mir der PS4 Karton besser. Blau-weiß (als Schalke Fan sowieso) gefällt mir einfach besser als dunkles grün. Von der Qualität und der Art wie es verpackt wurde ist der Xbox Karton aber schon schöner. Zunächst flattern mir ein paar Zettel entgegen, aber glücklicherweise nur ein kleines Handbuch mit Sicherheitshinweisen, ein Quickstart-Guide und ein Zettel mit 14-Tagen Xbox Live Gold, um sich den Service mal genau anzusehen. Danach das erste kleinen Staunen meinerseits, das Netzteil. Ich muss zugeben, ich finde es von Microsoft gut, dass sie das Netzteil nicht in die Konsole verbaut haben, um so Überhitzungen vorzubeugen. Mir als PS3 YLOD Opfer kommt sowas recht gelegen. Über die „Globigkeit“ des Netzteils kann man aber sicherlich streiten. Nun kommen mir noch ein HDMI-Kabel entgegen und ein gratis Mono-Headset, welches wie bei Sony in den Controller gesteckt wird. Das HS ist reinweg optisch und auch von der Qualität um einiges besser als der kleine Kopfhörer von Sony, da hat Microsoft wohl ausnahmsweise mal nicht ganz so sehr gegeizt. Dann kommt mit das wichtigste, der Controller. Den Xbox 360 Controller nutze ich mittlerweile am PC, daher ist der Controller für mich zum Glück nicht so fremd, näheres zu dem aber lieber gleich. Ätzend war dann noch die Batterien die da mit rauskullerten. Ernsthaft Microsoft, einfach nur lächerlich keinen Akku zu verbauen, bislang mein dickstes Minus an der One. Als letztes kommt dann endlich die Konsole und meine Herren, das Ding ist echt so groß wie ein VHS Recorder. Optisch aber gut gelungen und es gibt mehr Anschlüsse als bei der PS4. Kurz und knapp, ein HDMI für den TV, eine anderer für den TV-Receiver. Ein LAN-Anschluss, Optical Out, Strom, AUX-In für Kinect und USB-Anschlüsse an der Seite.


Kacheln der Freude, oder so…

Nun folgt der schönste Teil dieses ganzen Prozedere, das erste Anschalten. Ein spannender und teilweise Nervenaufreibender Moment. Geht meine Konsole, soll das solange schwarz bleiben, oh fuck was sind das für Geräusche. Die Xbox begrüßt einen allerdings gleich mit einem kleinen Willkommensupdate, da kommt doch Freude auf. Und so saß ich da, wollte eigentlich unbedingt ins Menü, durfte aber erstmal 600MB runterladen. Dank 3,8 Mbits ging dies aber zum Glück zügig. Danach richtet sich die Konsole ein, erfasst den Controller, stellt Sprache und Zeit ein und dann kommt ein nächster entscheidender Schritt, die Microsoft ID. Ohne diese ID werdet ihr gar nicht erst weiter gelassen. Wer keine hat muss sich eine erstellen. Leider klappte mein Skypekonto nicht, also gab es eine Neue. Jetzt folgt nur das soggenannte Gamer Tag. So heißt die Online-ID bei Microsoft. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hierbei auch umfangreicher als die im PSN. Neben dem eigentlichen Onlinenamen, kann man noch einen Avatar bzw. Hintergrund auswählen und man kann sein Alter Ego noch als Figur darstellen. Mit überraschend vielen möglichen Kleidungsstücken. Nun folgt noch ein Stimmungsvoller Trailer über kommende Xbox One Exklusivtitel und dann befinde ich mich endlich im Dashboard, dem Menü der Xbox. Und ja, da erstreckt sich auf meinem TV ein für eine Konsole optimiertes Windows 8 Design. Zig Kacheln und erstmal eine totale Reizüberflutung. Aber diese ist schnell überwunden, denn so schrecklich wie Win 8 auf dem PC ist das Dashboard lange nicht. Das Design insgesamt gefällt mir recht gut. Es ist stylisch und ich finde es hat was. Das Menü ist in drei fließend übergehende Bereiche unterteilt. Der eine Bereich beinhaltet alle Apps, die man installiert hat. Darunter befinden sich dann z.B. Skype, Erfolge, oder Uploadstudio. In diesem Bereich finde ich auch den Social Bereich, also Freunde und mein Gamer Tag Profil. Nun kommt die Startseite. Zentral ist dort eine Livekachel, in der eure letzte Aktion festgehalten wird. War ich also im Videoplayer drin und gehe ins Menü, muss ich nur auf die Kachel klicken und schon bin exakt dort wieder da. Das funktioniert mit allem was ihr auf der Xbox macht, ob nun im Store schnüstern, oder einfach mal das Spiel unterbrechen. Auf der Startseite finden wir auch angepinnte Kacheln und Apps. Demos und Spiele werden auch als Kacheln dargestellt und können dann sofort angewählt werden. Da die Xbox Multitaskingfähig ist, kann man sich auch alle seine Apps rechts als Leiste anpinnen und dann einfach schneller mal auf eine andere App wechseln. Es gibt sicherlich noch ein paar mehr Funktionen, aber die muss ich erstmal alle finden. Der letzte Punkt ist der Store von Xbox Live. Diesen muss ich sagen, finde ich ein wenig unübersichtlich. Ich vermiss dort so ein wenig die Oberkategorien in der Anordnung wie sie im PS Store sind. Designtechnisch sind beide zwar sehr ähnlich, weil Sony sich da ja abgeschaut hat, aber noch finde ich den Store ein wenig unorganisiert. Beispielsweise habe ich den Gratis DLC für Forza 5 mit dem Nürburgring gesucht, aber nicht gefunden. Habe zwar einige andere DLC’s gefunden, aber den einen gratis DLC dann wieder nicht. Auch sind die Gratisgames für Xbox Live Gold scheinbar nicht sichtlich hervorgehoben was schade ist. Wenn man schon mit Vergünstigungen und Gratisgames wirbt, sollte man die auch in einer eigenen Kategorie gleich zu Anfang des Stores anpreisen. Was mir ebenfalls missfällt ist eine Übersicht über meine Downloads, die zurzeit laufen. Als ich die Forza Horizon 2 Demo geladen habe, konnte ich lediglich in einer Art Bibliothek schauen und mir ansehen, wie viel Speicher ich noch frei habe und wie viel Prozent die Demo bereits geladen hat. Was mir bislang auch verborgen blieb, ist ein Einstellungsmenü, wo ich Sound, Bild und andere Einstellungen mal in Ruhe bearbeiten kann. Entweder bin ich zu blind, oder die Xbox lässt mich da nicht dran, was echt nicht geil wär. Übrigens, 500GB Festplatte, aber nur knappe 370GB freien Speicher. Das System frisst unfassbar viel.
Nun gibt es aber noch einige Dinge, die mir auf Anhieb gleich gut gefielen. Größter Pluspunkt hier für mich ist überhaupt die Multimediale Auslegung. Es gibt einen !!!Gratis!!! Musiclayer, der viele Titel bereit hält und den man jederzeit nutzen kann, im Menü oder auch einfach im Spiel. Dort kann ich mir Playlisten ansehen und erstellen, selbst Musikvideos, oder einzelne Bilder zu jedem Künstler gibt es dort. Dagegen sieht Sony mit ihrem sündhaft teuren Music Unlimited aber sehr alt aus. Auch der Videoplayer für Gameplays von Freunden, oder anderen ist gut gemacht. Das Uploadstudio ist als Bearbeitungstool für euer Gameplay auch super geeignet, leider zeichnet die Xbox nur die letzten 5 Minuten von eurem Gameplay mit auf.


Grafik, Technik und Verarbeitung

Zeit für eine Tuchfühlung auf technischer Ebene. Meine Xbox One ist – unglaublich aber war – leise. Das Netzteil ist kurz etwas laut, die Xbox auch, man hört die Festplatte, aber dann ist Ruhe. Während man spielt, auch bei leiser Lautstärke, ist die Xbox eigentlich kaum hörbar. Dagegen ist meine PS3 um einiges Lauter und auch die PS4 ist nicht so leise. Respekt also an dieser Stelle an die Technikabteilung der Xbox. Jetzt aber zum Controller. Dieser ist größer und dicker als der, der 360. Die Sticks fühlen sich top an und haben guten Grip. Die Schultertasten haben gute Druckpunkte und auch das D-Pad wurde ja nun endlich von dieser Drehscheibe abgelöst. Richtig gewöhnungsbedürftig ist aber die Rumble-Funktion. Es „rumblen“ nämlich nur die Trigger-Buttons hinten am Controller. Bei Forza ganz schön, geht man hart in die Eisen, vibrieren Gas und Bremse, nicht der ganze Controller. Von der Verarbeitung her ist der Controller also top, aber ich muss ehrlich sein, der Dualshock ist einfach besser. Der PS4 Controller, um mal direkt einen Vergleich zu ziehen, liegt mir einfach besser in der Hand und ich mag die Stickanordnung bei dem Dualshock einfach lieber und auch das Steuerkreuz ist einfach besser.
Und nun kommt der wichtigste Teil bei einer Spielekonsole, das Spiel. Mein bisher einziges Spiel für die Xbox One heißt Forza 5 und die Demo von Forza Horizon 2 von daher kann ich mir nur anhand dieser beiden Spiele eine Meinung bilden. Zunächst einmal muss ich nochmal einbringen, dass Grafik und das Aussehen eine rein subjektive Angelegenheit ist. Ich muss auch dazu sagen, dass ich mir nicht so viel aus Grafik mache. Hauptsache das Spiel ist hammer. Und, ohne zu übertreiben, die Grafik bei beiden Forza Titeln war beeindruckend. Forza Horizon 2 ist das bisher beeindruckenste Spiel auf einer Next Gen Konsole was ich gesehen habe. Killzone Shadow Fall ist etwa auf gleichem Niveau, aber mit einem Lamborghini an der Küste Südfrankeichs bei hellen Sonnenschein langzufahren mit einer epischen Musik dazu ist echt schwer zu toppen. Und da wurde mir auch umso mehr klar: Diese ganzen News bezüglich Xbox One technisch schlechter als PS4 ist echt eine reine Haarspalterei, denn ich wette, am Ende fällt es einen kaum auf und so sehen beide Konsolen grafisch gesehen so gut wie gleich aus. Ich weiß natürlich nicht wie es dann mal ist, wenn Uncharted 4 kommt, oder in den nächsten Jahren, aber aktuell ist man mit beiden Konsolen gut beraten wenn man gute Grafik möchte.
Kinect, ich erwähne es einfach nochmal, kann ich an dieser Stelle nicht testen, da ich es nicht habe.


Fazit:

So, das war es dann auch schon mit meinem kleinen Eindruck über die Xbox One als skeptischer PlayStation Fan. Meine Skepsis ist zwar nicht komplett gewichen, da mir doch ein paar Dinge missfallen haben, aber das sind keine Gründe zu sagen, ich bereue den Kauf. Das tue ich nämlich keineswegs. Ich bin mit der Xbox zufrieden und ich denke ich werde einige Jahre damit richtig Freude haben. Ich hoffe nur, dass Microsoft mir da keinen Strich durch die Rechnung macht und in 2 Jahren nur noch Forza und Halo als Exklusivtitel raushaut. Als PlayStation Fan kann man sich die Xbox One jedenfalls echt mal antun, denn unterm Strich, ist es eine gute Konsole, die aber dennoch ein Platz hinter der PS4 ist. Sony bleibt trotzdem an erster Stelle bei mir. Eine Punktebwertung oder sowas schenke ich mir hier, dass macht bei einer Konsole auch irgendwie kaum Sinn.


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#250417 Welches Game habt ihr als letztes gekauft

Geschrieben von bassler am 13 January 2017 - 17:49 Uhr

Nintendo Switch + Zelda: Breath of the Wild


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#230301 Was hasst Ihr an Videospielen?

Geschrieben von Horst am 06 September 2016 - 15:32 Uhr

Guter Thread ;)

Oh, da gibt es so einige Trends die mir die letzten Jahre gehörig auf die Nerven gehen:

 

1. DLCs die bereits vor Release des eigentlichen Spiels bekannt sind: Wieso kommt das Material nicht schon ins Spiel rein? Dreister kann man nicht abzocken und die Spieler zur Kasse bitten.

 

2. Day-One-Patches: Hätte man diese Bugs nicht noch vor Release aus dem Spiel eleminieren können? Hallo?

 

3. Free2Play und Pay2Win. Beides sind Geschäftsmodelle, vor allem in Kombination, die selten für Qualität oder faire Preis/Leistungs-Verhältnisse stehen.

 

4. Gezwungene MP-Parts: Sie sind oft in Spielen enthalten um mehr Absatz zu garantieren, sorgen aber oft für Einschneidungen im SP, und bieten oft keine herausragende MP-Erfahrung, weil das eigentliche Spiel einfach oft nicht darauf zugeschnitten ist. Dann lieber ohne MP, dafür aber einen herausragenden, umfangreichen SP! ;)

 

5. Episoden-Spiele: Alleine das Warten auf weitere Teile nervt. Aber der Trend der Episodenspiele birgt noch weitere Haken: Man weiß nie im Voraus wie umfangreich das fertige Spiel wird, oder man muss warten bis alle Episoden fertig sind um hier Einblick zu erhalten. Hier gilt auch wieder die Preis/Leistungs-Frage. Und: Wird man von der ersten Episode positiv überrascht, wer garantiert dass die folgenden Episoden diese Qualität halten können?

 

6. Vorbesteller-Boni und -Editionen: Aaaaargh! sag ich da nur :haha:

 

7. Download-only: Ich will ein Spiel physisch haben, eine Disk/Modul in ner Schachtel zum Aufbewahren, ins Regal stellen, sammeln. So bin ich und darauf lege ich Wert!


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#185960 Eure guten Vorsätze für 2016 - Persönliche und Allgemeine :)

Geschrieben von tomoya2627 am 29 December 2015 - 14:54 Uhr

Mein Vorsatz für das nächste Jahr ist, das ich endlich aus der Arbeitslosigkeit raus komme und eine Ausbildung finde.


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#185600 [ Verschenke ] 50 € PSN Guthaben (Dixon aka Weihnachtsmann)

Geschrieben von bassler am 26 December 2015 - 18:12 Uhr

Ubeamus attestiert sich selbst fehlendes Gespür. Doch der Preis lockt. :D

 

Dixon unser Weihnachtsmann
verschenkt Geld weil er es kann
Gedichte schreiben sollen wir
nur fehlt dafür jegliches Gespür
 
Schreiben tuen wir trotzdem eins
will doch jeder den heißen Preis
Vor einem leeren Blatt sitzen wir nun
fragen uns was wir hier eigentlich tun
 
Um Weihnachtsthemen soll es geht
schnell das Thema wechseln bevor die Zeilen ausgehen
Ein frohes Fest der Gemütlichkeit
wünsch ich euch wenn ihr bei euren liebsten seit 

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#185596 [ Verschenke ] 50 € PSN Guthaben (Dixon aka Weihnachtsmann)

Geschrieben von bassler am 26 December 2015 - 18:08 Uhr

Ich werde jetzt noch einmal jedes Gedicht mit einem eigenen Post ehren.

 

Den Anfang macht unser geschätzter Rob.

 

Was wären die Feiertage ohne Dixon?
Eine traurige und langweilige Nacht.
Eine Plage, keine Frage.
Nun hat er ein tolles Geschenk bekannt gemacht.
 
50 Euro PSN-Guthaben,
locker-flockig aus eigener Tasche,
so kennen wir Dixon mit seiner Masche,
Ein weiterer Grund, Ihn lieb zu haben.
 
Eine großartige Aktion, so wunderbar,
selbst die kleine Yuna würde sich freuen,
kaum vorstellbar.
Möge der Gewinner seinen PSN-Kauf nicht bereuen.

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#183341 Forenkneipe

Geschrieben von Gast am 14 December 2015 - 11:58 Uhr

Der Moment wenn du vor dem PS-Spiele-Regal bei Saturn stehst und von 12 Jährigen weggeschoben wirst, die sich CoD kaufen wollen.... -_-

Direkt erstmal ne Verbal-Schelle bekommen und danach mit den Eltern auseinander gesetzt... Das Ende vom Lied, die Jungs haben das Spiel auf anraten von mir nicht von Ihren Eltern bekommen... Ich habe soooooooooo gefeiert :lol: :D :P


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